Kinder

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Kinder brauchen Vater und Mutter. Diese einfache und einleuchtende Erkenntnis ist leider im deutschen Familienrecht nicht zu finden. Da ist viel vom Kindeswohl die Rede, allein dem Kind ist nicht wohl dabei. Die Rechtsrealität erlaubt es Juristen und Helferinnenindustrie sich auf Kosten von Eltern und Kindern zu bereichern.

Der Begriff "Kind" bezeichnete ursprünglich keinen Lebensabschnitt, sondern einen Ehrenstatus, im Gegensatz zum "Kegel" (unehelichem Kind). Ähnlich dem "Herrn" und der "Frau" im Gegensatz zu "Mann" und "Weib".

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Wissenschaftliche Untersuchungen haben ergeben: In der Geschichte der Menschheit hatten 80 % der Weiber Kinder, aber nur 40 % der Männer.[1]

Inhaltsverzeichnis

Zitate

Zitat: «Kinder brauchen die Einheit von Vater und Mutter. Diese Biologie ist tief verwurzelt. [...] Anders als Frauen und Männer, die sich irgendwann als erwachsene Menschen ineinander verlieben und die bewußte Entscheidung treffen, künftig zusammenleben zu wollen, haben Kinder bezüglich ihrer leiblichen Eltern keine Wahl. Die "Biologie" von Kindern ist darauf programmiert, von genau der Sekunde Null der Menschwerdung an genau die Eltern zu lieben und mit diesen zusammensein zu wollen, die aus für Kinder unerfindlichen Gründen die ihnen vorbestimmten und bereits vorhandenen Eltern sind. [...] Und weil das so ist, geraten Kinder durch den Verlust dieser Einheit von Mutter-Vater-Kind in ein inneres Chaos.» - Karin Jäckel[2]
Zitat: «Sehen Sie zu, daß Sie die Kinder besitzen. Dann muß Ihr Mann für alles bezahlen.» (Anwaltlicher Rat[3])

Erziehungskosten

Die Idee der Familienkarriere, der Wunsch, mit Hilfe steigender Erziehungskosten Kinder erfolgreich in der sozialen Hierarchie aufsteigen zu lassen, ist zur bürgerlichen Attitüde geworden. Das hat den Aufwand für Kinder so erhöht, dass ihre Zahl klein gehalten werden musste, um dieses Ziel zu erreichen. Die bürgerlichen Familien befinden sich hinsichtlich der Kinderkosten in Aufwandskonkurrenz innerhalb ihrer Sozialschicht.[4]

Kinder auf der Suche nach ihrer Identität

  • Auf der Suche nach Identität Teil 1 - Kinder der Schande - Väterradio (19. Mai 2005)
    • 60 Jahre ist es her, als Deutschland die bedingungslose Kapitulation unterschrieb. Rote Teppiche wurden ausgerollt, ein Monument für die jüdischen Opfer in Berlin eingeweiht. Sie alle haben unser Gedenken verdient, der Bundeskanzler hat sich sogar für Deutschland entschuldigt. Bei allen Festreden kamen sie nicht vor, die Kinder der Schande. Nun sind sie wieder eingerollt, die Teppiche. Ich möchte diesen Kindern ein DENK-MAL setzen. Sie leiden noch heute unmittelbar an den Folgen des Krieges. Ihnen wurde ein Teil ihrer Biografie geraubt. Viele sind auf der Suche nach ihrem Vater und nach ihrer Identität. Das Wort Identität kommt aus dem lateinischen von "Idem" und bedeutet "derselbe" Kinder kommen von ihren leiblichen Eltern, dort sind ihre unmittelbaren Wurzeln. Identifikation als Wiedererkennen ist für die Herausbildung einer Persönlichkeit von außerordentlicher Wichtigkeit. Sie möchten sich in ihrer Mutter und ihrem Vater wieder erkennen, darum sind sie auf der Suche nach ihrer Biografie. Das Leben macht während eines Krieges nicht vor den Menschen halt. Es wird geliebt, gezeugt und geboren. Aber was ist, wenn der Vater des Kindes ein Kriegsgegner ist? Was geschieht dann mit der Mutter und ihrem Kind? Kinder der Schande werden sie genannt, aber gibt es Kinder der Schande? Man schämte sich dieser Kinder und unterdrückte die Wahrheit. Dies ist bis heute immer noch ein Tabuthema.
    • Gäste: Franz Anthöfer - Hat seinen Vater im Grab gefunden und zur Feststellung seiner Identität exhumieren lassen, Mutter von Franz Anthöfer - Kindes mit einem amerikanischen Soldaten, Harald Hack - Auf der Suche nach seinem Vater, Dipl. Psych. und Theol. Dierk Schäfer - auf der Suche nach "geraubten" Biographien
  • Auf der Suche nach Identität Teil 2 - Schattenseiten der Adoption - Väterradio (16. Juni 2005)
    • Karriere und Job lassen den Menschen wenig Zeit für Familie. Die biologische Uhr tickt. So werden in Deutschland immer weniger Kinder gezeugt. Deutschland ist mit das geburtenunfreundlichste Land der Welt. Die Lösung sehen etliche Familien in einer Adoption. Insider meinen, es warten auf ein Kind etwa 15-20 Eltern. Nur wenigen gelingt die Adoption, viele gehen leer aus. Da liegt es nahe, auch nach Kindern im Ausland zu schauen. Kinder aus Krisen- Kriegs- und Armutsregionen werden von freien Adoptionsvermittlungsstellen und den Landesjugendämtern an Adoptionseltern vermittelt. Dabei ist man auf die Zusammenarbeit mit Vereinen im Ausland angewiesen. Was ist aber, wenn diese Vereine Kinder mit gefälschten Papieren vermitteln? Was ist, wenn die Kinder den Familien einfach weggenommen und mit gefälschten Papieren ins Ausland gebracht werden?
    • Gäste: Gertrud Knuth - Adoptierte Kind aus Indien und gab es den Eltern zurück, gründete als Opfer die Initiative AdoptionsOpfer.de, Arun Dohle - Auf der Suche nach seinen Eltern, Irmela Wiemann - Diplom-Psychologin, Psychotherapeutin, Familientherapeutin und Autorin
  • Auf der Suche nach Identität Teil 3 - Aus dem Bauch heraus: Babyklappen und anonyme Geburten - Väterradio (18. August 2005)
    • Verantwortung verklappt? Mittlerweile existieren in Deutschland etwa 80 Babyklappen, Babynester oder Babyfenster, wie sie sich netterweise nennen - Klappe auf und das Baby hineingelegt. Klappe zu und ... Die Klappen sind erst 5 Jahre alt, über die eigenen Erfahrungen wird noch nicht gesprochen, es gibt aber Erfahrungen von Herkunftseltern, die ihre Kinder zur Adoption freigegeben haben oder mussten. Sie sollen in dieser Sendung zu Wort kommen.
    • Gäste: Gerhardt Mays - Herkunftsvater gab sein Kind zur Adoption frei und sucht es heute, Jürgen - Herkunftsvater mit Brief seines leiblichen Kindes in der Tasche, Kathrin Albrecht-Gericke - Ihr wurde das Kind weggenommen, Mitbegründerin der Selbsthilfegruppe "Herkunftseltern", Jutta Franz - Paar und Sexualberatung bei "Pro Familia" in Sachsen-Anhalt, Prof. Dr. Christine Swientek - Buchautorin "Die Wiederentdeckung der Schande"

Verlust der Kinder

Zitat: «Angst vor Verlust der Kinder
Doch auch die Angst davor, bei einer Trennung oder Scheidung die Kinder nicht mehr täglich um sich zu haben, kann ein Grund dafür sein, die Familienfassade weiter aufrecht zu erhalten. So wie bei dem 42-jährigen Manfred: "Eigentlich geht es nicht mehr mit meiner Frau und mir. Wir haben immer wieder versucht, an unserer Beziehung zu arbeiten, aber wir kommen auf keinen grünen Zweig mehr. Der Respekt voreinander schwindet langsam, die Verletzungen in den Streits gehen immer tiefer. Eigentlich müssten wir uns trennen. Aber die Vorstellung, dass ich abends in eine leere Wohnung komme, dass ich nicht mehr jeden Tag mit meinen Kindern toben kann, dass ich nicht mehr jeden Entwicklungsschritt vor allem unserer Kleinsten mitbekomme, die ist für mich unerträglich. Sozusagen noch unerträglicher als die Situation jetzt."
Manchmal kommt noch die Furcht vor Manipulation der Kinder durch den Ex-Partner oder vor einem Streit ums Sorgerecht hinzu. Und im schlimmsten Fall die Angst davor, die Kinder nicht mehr ausreichend vor verbaler oder körperlicher Gewalt schützen zu können.»
[5]

Einzelnachweise

  1. Is There Anything Good About Men? And Other Tricky Questions vom 20. August 2007
  2. Karin Jäckel: "Der gebrauchte Mann. Abgeliebt und abgezockt - Väter nach der Trennung.", dtv 1997, ISBN 3-423-15103-X, S. 245f.
  3. Anwaltlicher Rat an die scheidungswillige Nochehefrau, zitiert in: Vom Rechtsstaat zum Faustrechts-Staat: Eine empirische Studie zur sozialethischen und ordnungspolitischen Bedeutung des Scheidungs-, Scheidungsfolgen- und Sorgerechts, Oder: Über die staatlich verursachte Paralyse von Rechtshandeln und Rechtsbewußtsein in der Bundesrepublik Deutschland - Joachim Wiesner, Verlag Regensberg 1985, ISBN 3-7923-0528-3 (HTML)
  4. Josef Schmid: Die demographische Entwicklung Deutschlands - Ursachen, Folgen und politische Optionen - (Gutachten für die interministerielle Arbeitsgruppe der Bayerischen Staatsregierung zu Fragen der Zuwanderungssteuerung und Zuwanderungsbegrenzung), Teil II: Materialien zum Bericht der interministeriellen Arbeitsgruppe, München 2000
  5. Wenn die Familienfassade zerbricht: "Ich bleibe nur wegen der Kinder", T-Online am 5. April 2012; WGvdL-Forum: Yussuf K am 25.04.2012 - 14:29 Uhr

Siehe auch

Weblinks

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