Religion

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Zitat: «Wilhelm Reich und andere Denker haben es geschafft, die "Urschuld"-Theorie der Kirche zu erschüttern - deren Nachfolger aber haben sich ins gemachte Urschuldnest gesetzt - und anstelle von religiöser Urschuld die politische Urschuld von Kolonialismus und Nationalsozialismus implimentiert.»[1]

Inhaltsverzeichnis

Frauen in der Religion

Zitat: «Interessanterweise war es erst in der Endzeit beider Kulturen, dass Frauen Ämter in der Religion und Machtpositionen in der Gesellschaft einnahmen.» - Grabungsleiter Carlos Wester La Torre[2]

Literatur

Buddhismus
  • Colin Goldner: "Dalai Lama - Fall eines Gottkönigs", Alibri 2005, ISBN 3-86569-021-1 (2. Auflage überarb. u. erw. 2008))
    • Inhalt: 1. Die Person des Dalai Lama, 2. Theorie und Praxis des tibetischen Buddhismus, 3. Fakt und Fiktion zur chinesischen Besatzung Tibets, 4. Die Tibet-Unterstützerszene im Westen
    • Der Dalai Lama genießt weltweit höchstes Ansehen; der von ihm vertretene Buddhismus wird mit absoluter Gewaltfreiheit und Toleranz, mit ökologischem Bewußtsein und einer in unendlichem Gleichmut gründenden Spiritualität in Verbindung gebracht. Colin Goldner wirft einen Blick hinter diese Fassade. Er zeichnet das Leben des 14. Dalai Lama nach, von dessen Geburt (1935) und "Entdeckung" als Zweieinhalbjähriger über die Erziehung im Kloster hin zu seiner Inthronisierung als "Gottkönig" im Alter von fünfzehn Jahren nach; er beschreibt die Zeit nach dem Einmarsch der Chinesen (1950), die Flucht des Dalai Lama nach Indien (1959), den Aufbau seiner "Exilregierung" in Dharamsala; und er beleuchtet seinen Aufstieg zum Medienstar und zur Kultfigur der Esoterik-Szene. Dabei kommt Überraschendes zutage: das Tibet unter der Herrschaft der Gelbmützen-Mönche war keineswegs das vielbeschworene "Paradies auf Erden", vielmehr ist die Geschichte des Lamaismus von Gewalt und Unterdrückung der Bevölkerung geprägt. Der tibetische Buddhismus zeichnet sich aus durch Dämonenglauben, den systematischen Mißbrauch kleiner Kinder und frauenverachtende tantrische Rituale. Der Dalai Lama beschönigt diese Verhältnisse bis heute. Seine Weisheiten entpuppen sich bei näherem Hinsehen als Allgemeinplätze mit teilweise bedenklich rechtslastigem Einschlag.
  • Bruno Waldvogel-Frei: "Das Lächeln des Dalai Lama - und was dahinter steckt", Scm R. Brockhaus 2009, ISBN 3-41726253-4
    • Bruno Waldvogel-Frei wagt den mutigen Schritt und eröffnet dem Leser die dunkeln Geheimnisse des Buddhismus. Der Dalai Lama gilt in der westlichen Welt als Friedensapostel, als "Gott zum Anfassen", wie der SPIEGEL einst titelte. Doch bei den Ritualen und Meditationen geht es u.a. um Sexualmagie, Machtinteressen und Geld. Der Autor beschreibt, wie das tibetische Oberhaupt die Sympathien geschickt benutzt, um seine eigenen Machtinteressen durchzusetzen. Hinter dem Lächeln des Dalai Lama versteckt sich ein gnadenloses religiöses System, das seine Anhänger mit einer unsichtbaren Geisterwelt in Kontakt bringt.
  • Victor und Victoria Trimondi: "Der Schatten des Dalai Lama. Sexualität, Magie und Politik im tibetischen Buddhismus.", Patmos 1999, ISBN 3-491-7240-4 (Inhaltsverzeichnis)
  • Martin Kamphuis: "Ich war Buddhist. Das Ende einer Pilgerreise.", Brunnen-Verlag 2001, ISBN 3-76555863-X
    • Seit Hermann Hesse mit "Siddharta" die Indienbegeisterung entfachte, liegt die Hinreise in den Buddhismus voll im Trend. Mittlerweile gibt es immer mehr Menschen, die von sich sagen können: Ich war dort, in Indien, in Ashrams und buddhistischen Klöstern, in diversen Selbstfindungsgruppen. Ich habe vieles erlebt und gefunden. Aber nicht das, wonach ich mich sehnte: nicht Liebe, nicht Frieden, nicht Sinn, nicht Gott. Sie treten die Rückreise aus einer abenteuerlichen, spirituellen Welt an. Und können etwas erzählen. Martin Kamphuis ist einer von ihnen.
  • Paul Williams: "Mein Weg zu Buddha und zurück. Warum ich wieder Christ bin.", Pattloch 2006, ISBN 3-62902134-4
    • Paul Williams ist als führender britischer Buddhismusforscher eine bekannte Größe. Er war Präsident der United Kingdom Association for Buddhist Studies und hat viele Texte des Dalai-Lama in die englische Sprache übersetzt. Dass ausgerechnet dieser Mann durch intensive Studien zum christlichen Glauben seiner Kindheit zurückfand, sorgte weltweit für großes Aufsehen. »Mein Weg zu Buddha und zurück« erzählt die spannende Geschichte seines geistigen Heimwegs.
    • Paul Williams, nunmehr Vizepräsident der "UK Association for Buddhist Studies", Philosoph und Professor, lehrt an der University of Bristol. Er gehört nach wie vor zum erlauchten Kreis der international bedeutendsten Buddhismusspezialisten. Als junger Mann führte ihn sein Interesse an Philosophie und Religion zum Buddhismus, über den er in den Folgejahren in zahlreichen akademischen Publikationen arbeitete. Deshalb gelingt es Williams glaubwürdig, seine Beweggründe und biografische Einzelheiten in die Gegenüberstellung zentraler buddhistischer und christlicher Glaubensinhalte einzubinden.
  • Alan Winnington: "Tibet - Die wahre Geschichte", Das Neue Berlin 2008, ISBN 3-36001955-5
    • "Mit diesem Buch möchte ich dazu beitragen, das Geheimnis Tibet zu enthüllen." Das ist dem Autor gelungen. Tausende Kilometer legte er zurück in Tibet, lernte Sitten und Gebräuche kennen, sprach mit Menschen aus allen Schichten, studierte die Veränderungen, die nach der Wiedervereinigung mit China vonstatten gingen. Er sah das Land nicht mit den Augen eines Touristen; er versuchte an Ort und Stelle den sozialen und wirtschaftlichen Verhältnissen auf den Grund zu gehen. Die jüngsten Ereignisse auf dem "Dach der Welt" haben eine Vorgeschichte, die wohl kaum ein Europäer besser kennt als Alan Winnington. Sein fesselnder Erlebnisbericht lässt uns die Gegenwart dieses Landes besser begreifen.
    • Alan Winnington (1910-1983), englischer Journalist und Schriftsteller, war in den vierziger und fünfziger Jahren als Korrespondent in China, schrieb über die Revolution und den "Langen Marsch", über die Kriege der USA in Korea und Vietnam. Neben seiner journalistischen Arbeit schrieb er Reisebücher (besonders über Ostasien) Romane, Krimis und Kinderbücher.
Christentum
  • Joachim Kahl: "Das Elend des Christentums - oder Plädoyer für eine Humanität ohne Gott.", Rowohlt 1968, ISBN 3-499-11093-8
  • Franz Buggle: "Denn sie wissen nicht, was sie glauben. Oder warum man redlicherweise nicht mehr Christ sein kann.", Alibri 2004, ISBN 3-93271077-0
  • Georg Denzler: "Die verbotene Lust. 2000 Jahre christliche Sexualmoral.", Piper/Seehamer, 1991/1997, ISBN 3-932131-04-5
  • Horst Herrmann: "Sex & Folter in der Kirche. 2000 Jahre Folter im Namen Gottes.", Aufbau-Verlag 2005, ISBN 3-74668130-8
  • Hubertus Mynarek: "Herren und Knechte der Kirche", Ahriman-Verlag 2002, ISBN 3-89484-504-X
  • Karlheinz Deschner: "Kriminalgeschichte des Christentums" (In acht Bänden), Rowohlt seit 1986
  • Gert von Paczensky: "Verbrechen im Namen Christi. Mission und Kolonialismus.", Orbis 2002, ISBN 3-572-01177-9
  • Norman Lewis: "Die Missionare. Über die Vernichtung anderer Kulturen - Ein Augenzeugenbericht. Über die Ausrottung der letzten südamerikanischen Indianerkulturen durch amerikanische Sekten.", Klett-Cotta 1991, ISBN 3-608-95312-4
  • Ulrich van der Heyden, Jürgen Becher (Hrsg.): "Mission und Gewalt. Der Umgang christlicher Missionen mit Gewalt und die Ausbreitung des Christentums in Afrika und Asien in der Zeit von 1792-1918/19.", Franz Steiner Verlag 2000, ISBN 3-515-07624-7
  • Barbara Victor: "Beten im Oval Office. Christlicher Fundamentalismus in den USA und die internationale Politik.", Pendo Verlag 2005, ISBN 3-86612-061-3
Islam

Einzelnachweise

  1. Die Islamisierung ist ein Genozid am deutschen Volk im Sinne der Resolution 260" der UN, 25. Dezember 2011
  2. Angelika Franz: Priester in Krieg und Endzeit - 3. Teil: Peruanische Endzeitpriesterin, Spiegel am 23. April 2012

Siehe auch

Weblinks

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