Vater

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Der Vater eines Kindes ist der Mann, der es gezeugt hat.[1]

Diese Feststellung ist entscheidend und macht alle anderen willkürlichen Formulierungen nichtig. Keine Beurkundung dieser Welt ist in der Lage eine Vaterschaft zu erzeugen. Man kann sich zur Sorge für ein Kind bekennen, aber nicht durch Bekenntnis zum Vater eines Kindes machen.

Inhaltsverzeichnis

Rechtskonstrukte zur Vaterschaftsfrage

Kein Rechtskonstrukt macht aus einem Mann einen Vater. Genau so wenig, wie es aus einer Frau eine Mutter machen kann.

Kein Arzt in einem Krankenhaus würde bei der Bestimmung des Rhesusfaktors irgendeine rechtliche Zuordnung der Vater- oder Mutterschaft berücksichtigen. Auch bei anderen medizinischen Aspekten (z. B. Erbkrankheiten) lösen sich alle Rechtskonstrukte (vergleiche § 1592 bis § 1600e BGB) in Wohlgefallen auf und sind nicht das Papier wert, auf dem sie geschrieben stehen.

Nur die Unsicherheit der Vaterschaft gebot rechtliche Konstrukte. Wären Frauen ehrlich, hätte man dennoch auf diese verzichten können. Durch die sichere Feststellung der Vaterschaft sind jetzt aber alle Rechtskonstrukte überflüssig geworden.[2]

Beziehung zwischen Vätern und Söhnen

Sie lieben und hassen, bewundern und fürchten sich; und sie brauchen einander. Die Beziehung zwischen Vätern und Söhnen ist nicht immer einfach und hat viele Facetten. Sie ist Grundlage unserer abendländisch-christlichen Kultur; das väterliche Verhalten bestimmt das männliche Rollenbild der Söhne und so der Gesellschaften, in denen sie aufwachsen.
Zugleich bewirkt das Verhalten von Söhnen als Stammhalter, Rebellen oder Konkurrenten politische und wirtschaftliche Veränderungen.
In den Sozialwissenschaften hat sich ebenso wie in der Psychologie mittlerweile eine eigene "Väterforschung" etabliert, die die Bedeutung des männlichen Elternteils für Identität und Entwicklung von Jungen untersucht, zum Beispiel, welche seelische Belastung fehlende Väter und welche umgekehrt "verlorene Söhne" darstellen. Zudem ist der Vater-Sohn-Konflikt "Motor" oder Motiv zahlreicher literarischer Werke.[3]

Einzelnachweise

  1. DFuiZ: Familienpolitische Forderungen
  2. WGvdL-Forum: Ein Kind hat einen Vater und eine Mutter, Rainer am 15. Oktober 2011 - 19:05 Uhr
  3. Andrea und Justin Westhoff: Vater und Sohn. Soziale und seelische Bedeutung eines Männerbundes., Deutschlandradio am 17. Mai 2012 - 20:05 Uhr

Siehe auch

Weblinks

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