Psyche
Aus WikiMANNia
Hauptseite → Gesundheit → Psyche
| | In diesem Artikel fehlen wichtige Informationen. Einleitung fehlt. Du kannst WikiMANNia helfen, indem du sie recherchierst und einfügst, oder uns informierst. |
Inhaltsverzeichnis |
Suizid
Mehr als 11.000 Suizidfälle pro Jahr.Durchschnittlich alle 47 Minuten tötet sich in Deutschland eine Person selbst. Damit gibt es mehr Suizidfälle als Tote durch Verkehrsunfälle, illegale Drogen, Aids und Gewalttaten zusammen. (31.08.2006, 13:16 Uhr)
Berlin - 2004 habe es in Deutschland 10.733 Suizide gegeben - davon 7939 Männer und 2794 Frauen. sagte der Vorsitzende der Initiativgruppe "Nationales Suizid Präventionsprogramm", Armin Schmidtke. Selbstmorde bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen seien damit die zweithäufigste Todesursache nach Verkehrsunfällen. In den vergangene Jahren hätten vor allem die Suizide älterer Menschen überproportional zu genommen. Auch sei diese Gruppe besonders suizidgefährdet.[1] [2] [3] [4]
Zusammenfassung
2004: Alle 3 Stunden tötet sich in Deutschland eine Frau selbst. Jede Stunde tötet sich ein Mann.
Studie
Selbstmorde von Männern haben ihre Quelle oft in der Kindheit [5]
Eine im vorletzten Jahr veröffentlichte Studie im Auftrag der Berliner Senatsverwaltung ergab erschreckende Befunde: Jeweils 18 % der befragten jugendlichen Lesben und Schwulen hatten bereits mindestens einen Suizidversuch hinter sich. Damit wurden erstmals auch für Deutschland die internationalen Ergebnisse, die alle ähnlich aussehen, bestätigt.[6]
Depressionen
Zitat: «Laut aktuellen schwedischen Untersuchungen äußert sich die Depression beim Mann anders als bei der Frau und wird deshalb mit den derzeit verwendeten Diagnose- und Klassifikationssystemen wahrscheinlich nicht entsprechend erfasst. Dies könnte auch die Ursache dafür sein, dass in epidemiologischen Studien bei Frauen doppelt so häufig wie bei Männern eine Depression festgestellt wird.... Mehrere groß angelegte Studien haben bereits einen Zusammenhang zwischen Depression und Aggressivität bei Männern belegen können, wie z.B. zwischen einer depressiven Symptomatik und einer Gewalttätigkeit im Verhalten gegenüber dem Ehepartner.... Aufgrund der schwedischen Untersuchungen wurde von Rutz et al. (1997) erstmals das Konzept der Depression beim Mann entwickelt.
Dabei hat sich herausgestellt, dass depressive Männer zu einer erhöhten Risikobereitschaft neigen, andererseits durch eine geringere Stresstoleranz gekennzeichnet sind.
Männer in depressiven Stimmungen neigen eher dazu, Probleme auszuagieren, weisen eine geringere Impulskontrolle auf und werden häufig durch antisoziales Verhalten, z.B. waghalsiges Autofahren, auffällig.», ÄrzteWoche[7]
Vgl. hierzu den Begriff bzw. das Konzept der "Ersatzgefühle" aus der Transaktionsanalyse nach Eric Berne.
Bei einem Menschen können vier Grundgefühle in Erscheinung treten: Wut, Trauer, Angst und Freude.
Jedes dieser Gefühle hat einen Auslöser und bewirkt ein bestimmtes Verhalten. Sie sind dazu da, eine angemessene Reaktion auf die aktuelle Situation auszulösen. Bricht beispielsweise in unmittelbarer Nähe ein Feuer aus, dann ist Angst eine passendes Gefühl, das einen veranlasst zu fliehen und Hilfe zu holen, indem man die Feuerwehr benachrichtigt.
Ein Kind lernt, dass gewisse Gefühle in seinem Umfeld verpönt oder gar verboten sind. Dies geschieht durch negative Reaktionen der Erwachsenen auf ein bestimmtes Gefühl und/oder dadurch dass in der Familie dieses Gefühl in der Familie tabu ist und so das “Vorbild” fehlt.
Auf der anderen Seite gibt es Gefühle, für welche das Kind Anerkennung erntet. Verbotene Gefühle werden nun durch erlaubte ersetzt. Das führt dann soweit, dass wir als Erwachsene in bestimmten Situationen nicht mehr das angemessene Grundgefühl wahrnehmen, sondern das Ersatzgefühl. Das trägt dann nicht mehr zu einer Lösung bei, sondern bestätigt die verzerrte Grundeinstellung sich selbst, anderen und dem Leben gegenüber.
Siehe hierzu: Weiterführende Informationen
Medien
- Netdoktor: "Wut im Bauch" mit Depressionscheck
- Lifeline: Angst & Depression - Männer sind anders depressiv als Frauen
- Depressive Jungs - "Viele dachten, ich wär eine faule Sau"
Einzelnachweise
- ↑ Gesellschaft: Mehr als 11.000 Suizidfälle pro Jahr, Der Tagesspiegel am 31. August 2006
- ↑ Selbstmordstatistik 2007
- ↑ Statistisches Bundesamt: Erklärungen zu Selbstmord/Suizid (PDF)
- ↑ Nationales Suizid Präventionsprogramm für Deutschland
- ↑ Many suicidal men had problems in childhood (engl.)
- ↑
Schwule Jugendliche - Ergebnisse zur Lebenssituation, sozialen und sexuellen Identität - Dipl.-Psych. Ulrich Biechele, im Auftrag des Niedersächsischen Ministeriums für Frauen, Arbeit und Soziales, 2001 (38 Seiten, 120 KB) - ↑ ÄrzteWoche: Artikel mit dem Stichwort "depression" auf springermedizin.at
Weblinks
- Ersatzgefühle
- Sekundärgefühle
- Netzwerk für Männergesundheit
- Suizidrate nach Ländern
- Beiträge mit Label Selbstmord auf Genderama
