Opferkultur

Aus WikiMANNia

(Weitergeleitet von Opfer)
Wechseln zu: Navigation, Suche

HauptseiteFrauFeminismus → Opferkultur


Die Opferkultur ist eine von Politik, Feminismus und Helferinnenindustrie erschaffene gesellschaftliche Haltung, immer genügend Benachteiligte, Diskriminierte und Opfer zu erzeugen.

Für die Biedermänner und -frauen bedeutet das, sich empören zu können ob der Ungleichheit, Ungerechtigkeit oder Schlechtigkeit dieser Welt/Gesellschaft und in der Folge Unterschriften zu sammeln, Spenden zu überweisen, Protestmärsche zu veranstalten und Lichterketten zu bilden. Das gesellschaftliche Vorhandensein von Opfern stellt sicher, dass es jemanden gibt, um den man sich kümmern kann, den man bedauern kann und der dadurch es ermöglicht sich als Gutmensch zu fühlen.

Inhaltsverzeichnis

Das Opfer im gesellschaftlichen Kontext

Opfer spielen eine bedeutende Rolle im öffentlichen Leben, vor allem Opfer von Gewalt und Missbrauch. Sie dienen dazu, anderen moralische Festigung und Orientierung zu geben. Deshalb ist es ideologisch motiviert, Frauen als Opfer der Männer darzustellen, weil so Schuldgefühle induziert und damit politische Forderung durchgesetzt werden können. Synonym wird deshalb auch von einer Opferindustrie gesprochen. In westlichen Demokratien hat sich eine emotionalisierte Bekenntnis- und Opferkultur ausgebreitet. Wer sein Innerstes nach außen kehrt und sich darauf versteht, sich als Opfer zu präsentieren, darf auf Verständnis und Unterstützung rechnen.

Zitat: «Nach sozialwissenschaftlicher Ansicht leben wir seit langem in einer "Opferkultur", wo die Klage, benachteiligt zu sein, auf offene Ohren stösst.»[1]

Die Opfermacher sind nicht zu stoppen, weil es genügend Menschen gibt, die bereitwillig die Opferrolle übernehmen. Das wiederum liegt daran, dass der Opferstatus hierzulande kein unattraktives Lebenskonzept darstellt. Die Betroffenen werden in einen Kreis von Menschen aufgenommen, die vermeintlich ein gleiches Schicksal erlitten haben. Sie erhalten eine Identität, die sie von jeder Verantwortung entbindet, weitgehend unangreifbar macht und ihnen Mitgefühl sichert.

Die Gutmenschen sind gleichfalls nicht zu stoppen, weil es ebenfalls genügend Menschen gibt, die gern die Helferrolle übernehmen. Besonders Frauen geben häufig als Berufswunsch an "helfen zu wollen". Dies und der politische Druck, Frauen in Erwerbsarbeit zu bringen, bringt die Helferinnenindustrie zusätzlich unter Wachstumsdruck. Eigenes Einkommen in Verbindung mit sozialer Arbeit sichert den Frauen hohes gesellschaftliches Ansehen.

Unsere Gesellschaft dermaßen penetrant von einer Perspektive durchdrungen, die nur Frauen als Opfer wahrnimmt, dass sie mitunter zu extrem bizarren Formulierungen führt. Ein anschauliches Beispiel liefert die Analyse "Frauen und der Völkermord in Ruanda", in der es heißt:

"Der Völkermord ist eine weitreichende Tragödie, von der Frauen besonders übel betroffen waren. Sie stellen jetzt 70 Prozent der Bevölkerung, weil der Völkermord vor allem die männliche Bevölkerung ausradiert hat."

Die absonderliche Logik, dass Frauen besonders von einem Übel betroffen seien, bei dem hautpsächlich Männer abgeschlachtet werden, ist "typisch für den generellen Trend bei Diskussionen über Gender und Menschenrechte, wobei eine überwiegende Opferschaft von Frauen fast schon als Glaubensbekenntnis verwendet wird".[2]

Der Weg, bis auch männliche Opfer dieselbe Unterstützung erhalten werden wie weibliche, ist lang und der Widerstand ist massiv. Er rangiert vom Gunda-Werner-Institut der Heinrich-Böll-Stiftung bis zur Friedrich-Ebert-Stiftung, von Andreas Kemper bis zu Thomas Gesterkamp. Bei vielen Männerrechtlern erzeugen diese Gruppen und Personen deshalb nur noch Verachtung.[2]

Der Helfer und sein Opfer

Das Opfer ist in erster Linie das Objekt seiner Helfer. Andererseits legitimiert das "Opfer" den "Helfer" und sichert ihm Status und Einkommen. Helfer und Opfer stehen also in einem symbiotischen Verhältnis zueinander:

  • Ein Opfer gibt den Opferstatus, der ihm viele Vorteile bietet und die Unterstützung, die der Helfer leistet, nur ungerne wieder auf.
  • Der Helfer wiederum gibt das Opfer nicht gerne wieder frei, der ihm seinen Arbeitsplatz und gesichertes Einkommen sichert.

Wird ein Bürger erst einmal von einem Helfer betreut, so ist es gar nicht so selten, dass er im Rahmen seiner Helfertätigkeit dem Opfer/Diskriminierten/Benachteiligten weitere Angebote des Helfermarktes erschließt. Der Helfer akquiriert also weitere Aufträge für die Helferindustrie.

Die Zahl der vermeintlichen Opfer, Diskriminierten und Benachteiligten nimmt auf diese Weise epidemisch zu, so dass die HelferInnenindustrie zu einem bedeutenden Wirtschaftszweig heranwachsen konnte.

Der Opferstatus

Der Opferstatus verspricht Identität, Prestigegewinn, Unangreifbarkeit. An der Integrität eines Opfers zweifelt man nicht leichtfertig. Opfer zu sein, entlastet von Verantwortung, fordert Aufmerksamkeit und setzt jene unter Rechtfertigungsdruck, die ihr Mitleid verweigern.[1]

Elisabeth Badinter sagte 2004: "Diese systematische Viktimisierung hat natürlich auch ihre Vorteile. Zunächst einmal fühlt man sich sofort auf der richtigen Seite der Barrikade. Nicht nur, weil das Opfer immer recht hat, sondern auch, weil es im selben Masse Mitleid erweckt, wie der Täter gnadenlosen Hass auf sich zieht." [3]

Unsere Gesellschaft misst dem so genannten Opfer eine Bedeutung bei, in der das Opfer immer im Recht ist und stets Vorrang hat. Es darf fordern und Bedingungen stellen. Dazu muss ihm zwangsläufig auch ein Peiniger, ein Täter gegenüberstehen, dieser ist es, der in die Pflicht genommen wird und Schuld abzutragen hat. Das Opfer darf sich über den Täter stellen. Somit ist der Opferstatus auch Machtfaktor, er bestimmt an welchen Adressaten Mitgefühl, Unterstützung und Respekt zu richten sind und wer im Gegenzug abzustrafen ist und die Rechnung zu begleichen hat.[4]

Es kann zu einer Instrumentalisierung des Opferstatus kommen, dem ein materieller, psychosozialer und narzisstischer Gewinn zukommt. Talkshows kultivieren Opfer, idealisieren sie als Helden und produzieren auf diese Weise Ersatzidentitäten. Auf "unschuldige" Weise aus der Masse herausgehoben zu sein und von anderen anteilnehmend bemitleidet, bewundert und um die Aufmerksamkeit beneidet zu werden, dürfte eine Quelle narzisstischer Befriedigung darstellen. So verwandelt die Opferidentität zwar Ohnmacht und Schwäche in ein Mittel der Anerkennung, fixiert aber auch die Dichotomie zwischen Täter und Opfer.[5]

Das Opfer

Das Opfer wurde vom Feminismus als weiblich definiert. Historisch bedingt fühlen sich Männer von der Frau-als-Opfer angezogen und Frauen vom Mann-als-Opfer abgestoßen.[6] Diesen Umstand macht der Feminismus sich zu Nutzen und hat es immer weiter kultiviert, die Frau als Opfer und den Mann als Täter zu inszenieren. Elisabeth Badinter bemerkte dazu:

"Der Feminismus sieht überall nur Opfer. Das Opfer ist der große Held unserer Gesellschaft geworden."[7]

Gisela Friedrichsen sagte während des Kachelmann-Prozesses:

"Die Unschuldsvermutung wird heute in Deutschland von der 'Opfervermutung' verdrängt." [8]
In diesem Artikel fehlen wichtige Informationen. Der Abschnitt "Das Opfer" muss ausgearbeitet werden. Du kannst WikiMANNia helfen, indem du sie recherchierst und einfügst, oder uns informierst.
"Der Weinende will, dass mitgeweint werde, so übt er Herrschaft aus und freut sich." - Friedrich Nietzsche[9]

Der Mann als Opfer

Auch wenn Männer Opfer von Frauengewalt werden können, so werden männliche Opfer immer noch lächerlich gemacht und nicht ernst genommen. Ilse Lenz beschreibt die feministische Angst vor dem männlichen Opfer. Sie fürchtet eine "Kachelpanik". Sie warnt vor dem "Bild des männlichen Opfers", das auf der Vorstellung beruhe, dass "die Falschbezichtigung jeden Mann treffen kann und die Justiz heute keine Sicherheit mehr davor bietet". Und sie beschreibt die feministische Angst, dass "ein neues Frauenbild konstruiert" werde: "das Feindbild der rachsüchtigen Lügnerin, die Männer aus Eigennutz nach Herzenslust anzeigt und der eine heimliche Macht über die Justiz zugesprochen wird."[10]

Die Studie "Gewalt gegen Männer in Deutschland", erstellt im Auftrag des BMFSFJ, beschäftigt sich erstmals mit dem wenig erforschten Themenbereich und räumt mit der Mär auf, dass bei Gewaltanwendung stets Männer die Täter und Frauen die Opfer seien.[11] Elf Prozent der befragten Männer gaben an, dass sie von ihrer Partnerin körperlich angegriffen wurden.[12]

In der "Opferberatung Zürich" werden erstmals "männliche Opfer von Sexualdelikten" berücksichtigt.[13]

Die Frau als Opfer

Die Frau-als-Opfer übt eine unhinterfragbare Macht aus. Lyndon B. Johnson konnte ungestraft behaupten, die Kommunisten hätten ein amerikanisches Schiff im Golf von Tonking angegriffen, weil er wusste, dass der Kongress es nicht wagen würde, seine falsche Anschuldigung nachzuprüfen. Der Kongress gibt a priori davon aus, dass Amerika unschuldig sei und die Kommunisten Verbrecher. Heute haben Frauen diese Golf-von-Tonking-Macht: Es wird davon ausgegangen, dass sie unschuldig sind, und das gibt ihnen die Macht, Anschuldigungen vorzubringen, und mündet darin, dass sie nicht so streng ins Kreuzverhör genommen werden wie Männer.[14]

Zitat: «Das "Opfer" hat die "Deutungsmacht". Wenn eine Frau sich vergewaltigt fühlt, dann war das Vergewaltigung

Institutionalisierung der Frau als Opfer

Die Institutionalisierung der Frau als Opfer geschieht einerseits politisch durch Frauenbeauftragte, Frauengesundheitsbericht und Frauenforschung, andererseits kommerziell durch eine auf Frauen spezialisierte Helferinnenindustrie.

Das ewige Opfer

Für die Etablierung und Sicherstellung von Frauenbevorzugung und Männerbenachteiligung ist es notwendig, die Frau als "ewiges Opfer" darzustellen.

Für den Feminismus gilt: Frauen sind Produkte und Opfer der Gesellschaft. Männer und sogar Jungen werden in der Regel nicht als Produkte und Opfer der Gesellschaft angesehen, was Erkenntnissen aus der Psychologie und der Soziologie widerspricht. Sie haben ihre Probleme selbst verschuldet, heißt es oft (Männer zum Beispiel ihre gesundheitlichen, Jungen ihre schulischen Probleme).

Hinter dieser einseitigen Betrachtungsweise steckt ein politisches Kalkül: Da Frauen Produkte und Opfer der Gesellschaft sind, sollen nur sie in den Genuß der Gleichstellungspolitik kommen. Hilfs- und Förderprogramme sollen nur ihnen vorbehalten sein. Würde man die Realität sehen und auch Männer als Produkte und Opfer der Gesellschaft betrachten, müssten die Gleichstellungsmittel anders verteilt werden: Ein Großteil der Gleichstellungsmittel müsste auch Männern und Jungen zugute kommen. Das ist aber politisch nicht gewollt.[15]

Verbot der Burka

Die Burka ist ein sehr anschauliches Beispiel, wie die Frau ihre Opferrolle in jedem Fall behalten kann. Der politisch korrekte Denkansatz besteht darin, dass Frauen zum Tragen der Burka gezwungen werden und somit Opfer eines patriarchalen Systems sind. Deshalb melden sich Feministinnen mit der Forderung zu Wort, dass die Burka zu verbieten sein. Es melden sich allerdings auch andere Stimmen zu Wort, wonach die Frau bei einem Verbot der Burka die einzige Leidtragende wäre.[16]

Damit ist sichergestellt, dass die Frau ihren Opferstatus behalten kann, unabhängig davon, ob der Staat sich jetzt für oder gegen ein Burka-Verbot entscheidet.

Die Schlägerin

Um den Opferstatus nicht zu gefährden, darf ein weiblicher Schläger nicht als Täter dargestellt werden, sondern muss dennoch als Opfer erscheinen. Wenn also beispielsweise Disneystar Demi Lovato jemanden zusammenschlägt, ist das so darzustellen:

"Lovato wurde in eine Reha-Klinik eingewiesen wegen «emotionellen und körperlichen Problemen». Nein, sie werde nicht wegen Drogensucht behandelt, betonten ihre Pressesprecher. Vielmehr sei sie selbst ein Opfer, und ihre Gewaltanwendung Ausdruck ihrer Leiden als Mobbing-Opfer in der Sekundarschule." [17]

Und schon ist die Schlägerin kein Täter mehr, sondern selbst ein Opfer, das Hilfe und Schutz für sich beanspruchen kann.

Der Täter

Der Täter wurde vom Feminismus als männlich definiert.

In diesem Artikel fehlen wichtige Informationen. Der Abschnitt "Der Täter" muss ausgearbeitet werden. Du kannst WikiMANNia helfen, indem du sie recherchierst und einfügst, oder uns informierst.


Die Frau als Täterin

Nach feministischen Glaubenssätzen immer der Mann der Täter. Sollte er doch einmal nicht der Täter sein, so ist er das Opfer eines Opfers.

Diakon Wolfgang Ruprecht hat bisher keine einzige Täterin erlebt, die nicht selbst verprügelt oder misshandelt wurde.[18]

Beispiel:

Andreas Marquardt war Zuhälter, ein Frauenhasser. Er peinigte seine Nutten, instruierte sie: Den Freiern sollten sie alle Wünsche erfüllen. Er wollte nicht irgendein Zuhälter sein, sondern der beste, der härteste. Nur gegenüber einer Frau hatte er keine Macht - seiner Mutter. Als er noch ein Kind war, hat sie ihn sieben Jahre lang missbraucht. Täglich lockte sie ihren Sohn ins französische Bett. "Ich habe nicht begriffen, was da überhaupt passiert", sagt Marquardt.[18]
Zitat: «Spätestens durch die aktive Verleugnung weiblichen Gewalthandelns ist der Mainstream-Feminismus gleichsam selbst zur Täterin geworden.» - Burkhard Oelemann[19]

Zahlen:

Nach einer Studie der Geschäftsstelle der Missbrauchsbeauftragte der Bundesregierung werden zehn Prozent der Missbrauchsfälle von Frauen verübt. Der Psychologe Alexander Homes hat weltweit recherchiert und spricht sogar davon, dass die Hälfte aller Missbrauchstäter weiblich ist. So genau weiß es niemand, die Dunkelziffer ist hoch, es werden nur wenige Daten erfasst.[18]

Der Mann als Täter

Instituationalisierung des Mannes als Täter

Opferpunkte und Minderheitenbonus

Eine ehemalige Bundeswehrsoldatin bringt beim Heyne Verlag ein Sachbuch über einen blutigen Einsatz im Kosovo heraus. Recherchen der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung bringen ans Licht, dass die Schilderungen zu großen Teilen erfunden sind.[20]

Die Autorin Daniela Matijevic ist eine Frau, die nicht nur einen Migrationshintergrund hat, sondern auch eine bekennende Lesbe ist. Bei so viel Randgruppe in einer Person scheint in der Brust des anständigen deutschen Journalisten der Beschützerinstinkt über die Sorgfaltspflicht des Berichterstatters zu obsiegen. Der eigentliche Skandal ist dabei nicht das Buch der Autorin, sondern das Versagen des deutschen Journalismus im Umgang damit. Statt die Autorin als Hochstaplerin zu entlarven, wird ihr von Lila Pudeln in beschämend naiven Texten bescheinigt, "eine mutige Frau" zu sein, die "endlich die Wahrheit sagt". So wird von einer feministischen Journalistenclique aus einer Soldatin mit dem dreifachen Opferstatus (Frau, Migration und Lesbe) zu einer Heldin gemacht und die Bundeswehr als verrohte Deppentruppe dargestellt.[21]

Benachteiligten-Status als Machtfaktor

Werden nun vor dem Hintergrund der Opferkultur "positive Maßnahmen" verordnet, mittels derer die angeblich benachteiligte Gruppe gefördert und die scheinbar Privilegierten diskriminiert werden sollen, so wird allgemein deutlich, welch gefährliches Potential sich hinter derartigen Maßnahmen verbirgt. Sie begünstigen Lobby-Gruppen, welche ihre Interessen am öffentlichkeitswirksamsten forcieren können. Hingegen werden genau diejenigen in ihren Interessen verletzt, welche die öffentliche Meinung nicht hinter sich vereinen können. Unter Umständen trifft es also genau jene Menschen, für welche die Antidiskriminierungsgesetze ursprünglich gedacht waren. Der Benachteiligten-Status wird zum begehrten, mit Privilegien versehenen Bonus. Und die Frage, wer in unserer Gesellschaft tatsächlich benachteiligt ist, wird auf diesem Wege zum Machtfaktor. Ermöglicht wird dies vor allem durch die Verknüpfung des Diskriminierungsbegriffs mit ganzen Gruppen statt des Individuums.[22]

PR-Veranstaltungen für die Opfer

Es gibt inzwischen eine Inflation von PR-Veranstaltungen für die Opfer, meist von UN- oder Nicht-Regierungsorganisationen (NGO) initiiert, geplant und durchgeführt. Auch die White Ribbon-Kampagne ist ein Beispiel dafür, wie Männer für den Kampf gegen Männergewalt gegen Frauen instrumentalisiert werden, wobei Frauengewalt gegen Männer vollkommen ausgeblendet wird.

Es gibt einen großen Tross von Hilfs- und Unterorganisationen, welche die vielen Vortrags- und Agitationsveranstaltungen durchführen. Da fließen natürliche viele Gelder von der UN, Regierungen und privaten Spendern. Die Opferindustrie ist ein großes Geschäftsfeld. Eine Auswahl an nationalen und internationalen Aktionstagen soll übersichtsartig vorgestellt werden:

Internationale Aktionstage

Dritter Sonntag im Januar
Welttag der Migranten und Flüchtlinge
Seit 1914
Legitimation - Generalversammlung der Vereinten Nationen
Initiator - UNO
Geschichte - 1914 von Papst Benedikt XV. eingeführt
27. Januar
Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus, auch: Holocaust-Gedenktag
Seit 1996/2005
Legitimation - UNO (2005)
Initiator - Bundespräsident Roman Herzog (1996)
Geschichte - Initiiert in Deutschland durch Bundespräsident Roman Herzog im Jahr 1996, international legitimiert durch die UNO (2005)
6. Februar
Internationaler Tag gegen weibliche Genitalverstümmelung
Seit 2003
Legitimation - UN-Menschenrechtskommission
Initiator - Stella Obasanjo, First Lady Nigerias
Geschichte - Ausgerufen von Stella Obasanjo, dann von der UN-Menschenrechtskommission zum internationalen Gedenktag erklärt.
Kritik - Männliche Genitalverstümmelung wird nicht thematisiert. Es dürfen wieder einmal nur Frauen Opfer sein.
12. Februar
Internationaler Tag gegen den Einsatz von Kindersoldaten ("Red Hand Day")
Seit 2002
Legitimation - UNO-Generalversammlung
Geschichte - Anlass für diesen Tag war das Inkrafttreten des Fakultativprotokolls über die Beteiligung von Kindern an bewaffneten Konflikten zur UN-Kinderrechtskonvention am 12. Februar 2002. Dieses Zusatzprotokoll wurde von der UNO-Generalversammlung im Mai 2000 beschlossen und von 92 Staaten unterzeichnet.
Inhalt - Betroffen sind zwischen 250.000 und 300.000 Kindersoldaten. Als Kindersoldaten gelten alle Personen, die sich in nationalen Streitkräften oder militärischen bewaffneten Gruppen befinden und das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben.
Kritik - Hier ist von Kindersoldaten als "Personen" die Rede. Im Gegensatz beispielsweise zum "Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen" spielt hier das Geschlecht keine Rolle mehr. Männer dürfen allenfalls "auch" von Gewalt betroffen sein, aber keinesfalls das "Opferprivileg" bekommen - auch im Krieg nicht.
8. März
Internationaler Frauentag, auch: Weltfrauentag
Seit 1910/1975/1997
Legitimation - UNO
Initiator - Initiatorin: Clara Zetkin, seit 1997 durch Vereinte Nationen ausgerufen. In 1975, which had been designated as International Women’s Year, the United Nations gave official sanction to and began sponsoring International Women's Day.
Geschichte - Der Weltfrauentag entstand in der Zeit um den Ersten Weltkrieg im Kampf um die Gleichberechtigung und das Wahlrecht für Frauen. Die deutsche Sozialistin Clara Zetkin schlug auf der Zweiten Internationalen Sozialistischen Frauenkonferenz am 27. August 1910 in Kopenhagen die Einführung eines internationalen Frauentages vor, die Idee dazu kam aus den USA. Dort hatten Frauen der Sozialistischen Partei Amerikas (SPA) 1908 ein Nationales Frauenkomitee gegründet und im Februar 1909 einen ersten nationalen Kampftag für das Frauenstimmrecht initiiert.
Inhalt - Zunächst: Frauenstimmrecht, später: Alles mögliche
Kritik - Warum gibt es keinen internationalen Männertag? Sind Männer weniger wert?
21. März
Internationaler Tag für die Beseitigung der Rassendiskriminierung, auch: Internationaler Tag gegen Rassismus
Seit 1966
Legitimation - Seit 1966 begeht die UNO den Internationalen Tag zur Beseitigung der Rassendiskriminierung.
Initiator - UNO
Geschichte - Am 21. März 1960 im südafrikanischen Township Sharpville 69 Demonstranten von der Polizei niedergeschossen wurden. Sie hatten auf friedfertige Weise gegen die Apartheidgesetze protestiert. Indem die Generalversammlung der Vereinten Nationen den 21. März im Jahr 1966 zum Internationalen Tag für die Beseitigung der Rassendiskriminierung ausrief, wollte sie den Rassismus verurteilen und all jener gedenken, die damals getötet wurden.
Inhalt - Rassendiskriminierung Gleichzeitig Beginn der Woche der Solidarität mit den gegen Rassismus und Rassendiskriminierung kämpfenden Völkern.
Kritik - Geschlechterrassismus ist auf den Aktionsveranstaltungen keine Rede.
8. April
Internationaler Roma-Tag
Seit 1990
Geschichte - Erstes internationales Treffen Nähe London 1971.
Kritik - Wie wäre es mit einem internationalen "Tag der Deutschen"?
25. April
Internationaler Tag der Eltern-Kind-Entfremdung (Parental Alienation Awareness Day)
Seit 2006
Initiator - Parental Alienation Awareness Organisation (PAAO), in Kanada initiiert
Geschichte - 2006 in Kanada initiiert, inzwischen weltweite Beteiligung
Inhalt - Eltern-Kind-Entfremdung
1. Mai
Internationaler Tag der Arbeit
Seit 1890
Legitimation - Legitimiert durch die lange Geschichte der Arbeiterbewegung im Kampf für den Achtstundentag.
Initiator - Gründungskongress der 2. Internationale in Paris im Juli 1889
Geschichte - Der 1. Mai als der "Tag der Arbeit" hat eine lange Geschichte im Zeitalter der Industrialisierung, als die Arbeiterschaft sich zu organisieren begann. Das vorrangige Ziel war die Einführung eines Achtstundentages. Die unzähligen Demonstrationen für den Achtstundentag begannen in den USA und in Australien. Im Juli 1889 fand der Gründungskongress der 2. Internationale in Paris statt, der die Arbeiter aller Länder aufforderte, am 1. Mai 1890 für ihre Rechte, vor allem für den Achtstundentag, einzutreten. Neben dem Achtstundentag waren auch noch das Kinderarbeitsverbot, Arbeitnehmerschutzgesetze, das allgemeine Wahlrecht und das Recht, sich in Gewerkschaften zusammenzuschließen, ihre Forderungen. Gegen den Widerstand der Obrigkeiten wurde der 1. Mai zu einem Kampftag zur Mobilisierung und Solidarisierung der Arbeiter in der ganzen Welt. Im darauffolgenden Jahr beschlossen viele Arbeitnehmerorganisationen, den 1. Mai zum dauernden Feiertag der Arbeit zu machen.
Inhalt - Kampf um Achtstundentag, Kinderarbeitsverbot, Arbeitnehmerschutzgesetze, allgemeines Wahlrecht und Recht auf gewerkschaftliche Organisation.
Kritik - In Deutschland geht der nationale Feiertag auf das NS-Regime zurück, dass den 1. Mai "Tag der deutschen Arbeit" machte.
3. Mai
Internationaler Tag der Pressefreiheit
Seit 1993
Legitimation - UNO
Initiator - UNO und UNESCO
Geschichte - Im Jahre 1991 fand in Windhoek (Namibia) ein Seminar der UNO und der UNESCO zur Förderung einer unabhängigen und pluralistischen Presse statt. Damals wurde erstmals offiziell festgestellt, dass eine freie, pluralistische und unabhängige Presse wesentlich für die Entwicklung und den Bestand von Demokratie und ökonomischer Entwicklung ist. Dabei wurden auch Kriterien (z.B.: Verfassungs- und Versammlungsfreiheit) für eine unabhängige Presse festgelegt. Am 3. Mai wurde die Windhoek-Deklaration verabschiedet. Dieser Tag wurde zwei Jahre später, auf Wunsch der UNESCO, bei der UN-Generalversammlung zum Internationalen Tag der Pressefreiheit erklärt.
Inhalt - Pressefreiheit
Kritik - Einer der wenigen Aktionstage, die "Für" etwas stehen, statt "Gegen" etwas zu sein. Aber unterschwellig geht es auch hier um Opfer, hier eben hauptsächlich Journalisten.
Zweiter Sonntag im Mai
Muttertag
Seit 1914/1923/1934
Legitimation - 1914 wird vom US-Kongress der 2. Sonntag im Mai zum Muttertag erklärt
Initiator - Verband Deutscher Blumengeschäftsinhaber, Nationalsozialisten
Geschichte - In Deutschland wurde der Muttertag 1922/23 durch den Verband Deutscher Blumengeschäftsinhaber mit Plakaten "Ehret die Mutter" in den Schaufenstern etabliert und - betont unpolitisch - als Tag der Blumenwünsche gefeiert. Mit Plakaten in Schaufenstern, kleineren Werbekampagnen und Veranstaltungen bis hin zu Muttertagspoesie wurde dem ersten deutschen Muttertag am 13. Mai 1923 der Weg bereitet. Während der Zeit des Nationalsozialismus wurde die Feier des Muttertags mit der Idee der "germanischen Herrenrasse" verknüpft. Gebärfreudige Mütter wurden als Heldinnen am Volk zelebriert, da sie den arischen Nachwuchs förderten. 1933 wurde der Muttertag ein offizieller Feiertag und erstmals am 3. Maisonntag 1934 als "Gedenk- und Ehrentag der deutschen Mütter" mit der Einführung des Mütterdienstes begangen. 1938 wurde zusätzlich das Ehrenkreuz der Deutschen Mutter eingeführt.
In der Bundesrepublik Deutschland wurde der Muttertag 1949 zum am zweiten Maisonntag begangenen nicht-gesetzlichen Feiertag und hat hinsichtlich des Blumenverkaufs eine Sonderstellung. Der Muttertag ist nicht gesetzlich verankert, vielmehr basiert dessen Datum auf Übereinkünften von Wirtschaftsverbänden.
Inhalt - Zelebrierung des Mutter-Kults.
17. Mai
Internationaler Tag gegen Homophobie
Seit 2005
Legitimation - Weltgesundheitsorganisation (WHO)
Initiator - Initiiert von Louis-George Tin, Vorstand der französischen Sektion der International Lesbian and Gay Association.
Geschichte - Das Datum wurde zur Erinnerung an den 17. Mai 1990 gewählt, den Tag, an dem die Weltgesundheitsorganisation (WHO) Homosexualität aus ihrem Diagnoseschlüssel strich.
Inhalt - Das beabsichtigte Ziel des Tages war, internationale Aktivitäten zu koordinieren und Respekt für Lesben und Schwule einzufordern.
Kritik - Wie wäre es mit einem Aktionstag "Für den Respekt für Heterosexuelle"?
20. Juni
Weltflüchtlingstag
Seit 2000
Legitimation - Generalversammlung der Vereinten Nationen
Initiator - UNO
9. August
Internationaler Tag der indigenen Völker
Seit 1994
19. November
Internationaler Männertag
Seit 1999 (Trinidad and Tobago), 2003 (Australien), 2008 (Großbritannien), 2010 (Frankreich)
Legitimation - National
Geschichte - Der Internationale Männertag wird jährlich am 19. November gefeiert und wurde 1999 in Trinidad und Tobago eingeführt.
25. November
Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen
Seit 1981
Legitimation - UNO
Initiator - Frauenrechtsorganisationen
Geschichte - Seit 1981 organisieren Frauenrechtsorganisationen jedes Jahr zum 25. November Veranstaltungen, bei denen die Einhaltung der Menschenrechte gegenüber Frauen und Mädchen thematisiert wird und welche die allgemeine Stärkung von Frauenrechten zum Ziel haben. Dabei sollen vor allem Themen zur Sprache kommen wie: Zwangsprostitution, Sexueller Missbrauch, Sextourismus, Vergewaltigung, Beschneidung von Frauen, Häusliche Gewalt, Zwangsheirat, vorgeburtliche Geschlechtsselektion, weibliche Armut, Femizid etc. Außerdem sollen Programme unterstützt werden, die sich ausdrücklich für eine Gleichstellung von Frauen gegenüber Männern einsetzen; etwa im Bereich Erbrecht, Bildung, Privateigentum, bei aktivem und passivem Wahlrecht, Kreditwürdigkeit, Rechtsfähigkeit und dem Sichtbarmachen von unbezahlter Arbeitsleistung. 1999 offiziell von der UNO bestätigt.
Inhalt - Gewalt an Frauen ist die weltweit häufigste Menschenrechtsverletzung. Gewalt gegen Frauen reicht von psychischer Gewalt, Stalking, häuslicher Gewalt bis hin zum Frauenhandel und zur Zwangsprostitution.
Kritik - Die Liste der Gewaltformen, die Frauen (angeblich) zu ertragen haben, ist schier endlos. Dagegen verblasst die Realität, dass mehr Männer als Frauen von Gewaltverbrechen zum Opfer fallen, bei Kriegshandlungen getötet werden oder Suizid begehen.

Nationale Aktionstage

25. März 2011 (BRD)
Lohndiskriminierungslüge, auch: Equal Pay Day
Seit 15. April 2008
Legitimation - Gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
Initiator - BPW Germany e.V.
Inhalt - Frauen verdienen 23% zu wenig
Kritik - Die Tatsache, dass Männer 95% der Arbeitsunfälle erleiden und einen Großteil des Sozialsystems finanzieren muss, wird nicht thematisiert.
Ein Donnerstag im April (USA)
Lohndiskriminierungslüge, auch: Equal Pay Day
Seit 1996
Initiator - National Committee on Pay Equity (NCPE)
Inhalt - Frauen verdienen 23% zu wenig
Kritik - Die Tatsache, dass Männer 95% der Arbeitsunfälle erleiden und einen Großteil des Sozialsystems finanzieren muss, wird nicht thematisiert.
Vierter Donnerstag im April
Mädchen-Zukunftstag, auch: Girls’ Day
Seit 2001
Legitimation - Bundesministerium für Bildung und Forschung
Initiator - Bundesministerium für Bildung und Forschung
Inhalt - Benachteiligung von Frauen im Berufsleben, Mädchenförderung in der Schul- und Berufsausbildung
Kritik - Ein weiterer Frauen-Aktionstag.
20. September Aktionstag
Deutscher Weltkindertag
Seit 1954
Legitimation - Vollversammlung der Vereinten Nationen
Geschichte - 1954 beschloss die Vollversammlung der Vereinten Nationen offiziell, jährlich einen Weltkindertag zu begehen. Der Weltkindertag wird in Deutschland am 20. September gefeiert. Die Rechte von Kindern haben die Vereinten Nationen 1989 in einer Kinderrechtscharta aufgeschrieben.
Inhalt - Lebenssituation von Kindern, Rechte von Kindern

Kritik

Die Opferkultur kennt keine persönliche Verantwortung mehr, Schuld liegt immer anderswo, außerhalb der eigenen Person. Erfolg hat dabei, wer erfolgreich an die Bekenntnis- und Opferkultur zu appellieren versteht. Anstatt Emanzipation wird eifersüchtig der eigene Opferstatus verteidigt und "Benachteiligungspunkte" gesammelt.

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 Das schlimmste Etikett: Hier Anerkennung, dort blanker Hohn - die "Opferkultur" und ihre Verächter, NZZ Online am 13. Januar 2007
  2. 2,0 2,1 Arne Hoffmann: Massenvergewaltigungen, Versklavung, Gendercide, Cuncti - Haltbar am 29. März 2012
  3. Sieg der Frauen, Die Weltwoche 24/2011
  4. Kevin Fuchs: Ich bin Mitglied bei Agens, 27. Mai 2011
  5. Franziska Lamott: Zur Instrumentalisierung des Opferstatus, Psychotherapeut, Volume 54, Number 4, 257-261
  6. Warren Farrell: "Mythos Männermacht", Zweitausendeins 1995, ISBN 3-86150-108-2, S. 260
  7. Die Weltwoche 13/04
  8. Gisela Friedrichsen: Gerichtsreporterin: "Nur Verlierer im Fall Kachelmann", Tagesanzeiger am 21. April 2011
  9. zitiert in TheoBlog: Kritik der Pseudo-Opferkultur, 16. November 2009
  10. Kommentar von Ilse Lenz: Feinbild der rachsüchtigen Lügnerin: Männer sind Opfer, TAZ am 30. Juni 2011
  11. Gewalt gegen Männer (Ergebnisse der Pilotstudie) - Herausgeber: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Sommer 2004
  12. Männerhaus: Ein Ort für geschlagene Männer, Die Zeit am 18. November 2009
  13. Fachstelle der Stiftung Opferhilfe Zürich: Jahresbericht 2010 der Opferberatung Zürich
  14. "Mythos Männermacht", S. 280
  15. Vom Leid der türkischen Männer, Freie Welt-Blog im November 2010
  16. "Leidtragende eines Burkaverbots wäre die Frau" - Interview mit Birgit Kelle, Freie Welt-Blog im Dezember 2010
  17. Teeniestar - wotsch Schlägi ha?, 20min.ch am 7. Dezember 2010
  18. 18,0 18,1 18,2 Sexueller Missbrauch durch Frauen: Verkehrte Lust, 28. September 2011
  19. Burkhard Oelemann: "Die Lynchaufrufe sind ein logisches Produkt jahrzehntelanger Dämonisierung", Cuncti - Lebbar am 9. April 2012
  20. F.A.S.-Recherche zu Sachbuch: Schilderungen aus Kosovokrieg frei erfunden, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung am 19. Februar 2011
  21. WGvdL-Forum: FAZ Leser am 20. Februar 2011 - 9:00 Uhr; WGvdL-Forum: Rainer am 20. Februar 2011 - 13:14 Uhr
  22. Maskunaut: Volle Diskriminierung voraus! Quoten und "positive Maßnahmen" begünstigen Lobbygruppen, 27. Februar 2011 (broken)

Siehe auch

Weblinks

Persönliche Werkzeuge
In anderen Sprachen