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Männer wacht auf! Frauen, wacht auf! Eine tiefe Unversöhnlichkeit ist zwischen die Geschlechter gekommen. Der Feminismus ist der Feind der Liebe und der Feind der Familie. Er nimmt den Männern die Frauen und die Kinder weg. Er nimmt den Frauen die Welt weg, in der allein sie blühen können. Der Feminismus macht die Männer schlecht. Erst in der Sprache, dann in der Wirklichkeit - als ginge es auch ohne sie. Ist das gut? Nein! Feminismus ist Apartheid. Feminismus ist ein totalitärer Umbau der Normalität. Feminismus ist ein Krieg, der verleugnet wird. Wer an den Feminismus glaubt, wird unglücklich. Frauen dürfen abtreiben und sich scheiden lassen. Männer dürfen zahlen. Oder der Staat zahlt, den auch die Männer bezahlen. Was haben Frauen und Männer davon? Nichts! Der Mann wird einsam, und die Frau wird zur "Frau ohne Welt". Bernhard Lassahn beschreibt all das heiter, gelassen, traurig, amüsiert und scharfsinnig. Lassahn sagt: "Es gibt ein Leben nach dem Feminismus. Und dieses Leben beginnt mit der Liebe. Denn mit der Liebe beginnt die Zukunft."
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Lesbe
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Lesbe (auch: Lesbierin) ist die Bezeichnung für eine homosexuelle Frau. Der Begriff wird erst seit etwa 1890 in seiner heutigen Bedeutung gebraucht; davor war "Tribadin" gebräuchlicher.
Inhaltsverzeichnis |
Lesben und Feminismus
Obwohl viele bekannte Feministinnen (siehe Liste unten) heutzutage als Lesben bekannt sind, ist diese Verbindung eine relativ neue Entwicklung aus den 1970ern. Im 19. Jahrhundert waren die meisten Feministinnen eher gegen Lesben eingestellt. Die lesbischen Feministinnen bildeten einen eigenen der vielen Flügel der Frauenbewegung und gehörten dabei eher zu den radikaleren Vertreterinnen. Viele befürworteten einen separatistischen Feminismus, versuchten, eigene Kommunen aufzubauen (mit wenig Erfolg), und die radikalsten forderten die Ausrottung aller oder der meisten Männer. Viele nicht-lesbische Frauen teilten diese Ansichten nicht, oder waren unzufrieden damit, wie die Forderungen der Frauenbewegung mit denen der Homosexuellen-Bewegung vermischt wurden.
Und obwohl nur ein kleiner Bruchteil aller Frauen lesbisch ist und nicht jede davon der feministischen Lesbenszene angehört, schafft es diese Bewegung trotzdem noch, in allen möglichen Fragen (z. B. Pornografie) gespalten zu sein. Eine große Streitfrage war speziell: Darf eine Frau, die schon einmal Sex mit einem Mann hatte, in der Lesbenszene mitmachen? Und sogar die Homo-Ehe ist umstritten, da sie manche als "Anpassung an männliche / patriarchalische / heterosexuelle Strukturen" sehen.
Wegen dem feministischen Männerhass (Misandrie) ist die Jungferngeburt (Parthenogenese) ein Traum für Feministinnen und Lesben. Leider ist das noch nicht möglich. Bis dahin werden Samenraub und Schwulenadoption Mittel der Wahl sein.
Wissenswertes
Eine Studie von Murray Straus ("Partnergewalt in 32 Ländern" (engl.)), bezogen auf 32 Länder, hat ergeben, dass häusliche Gewalt unter lesbischen Frauen besonders häufig aufzutreten scheint.[1]
In der Lesbenszene wird oft nach "Butch" und "Femme", d. h. maskulineren und feminineren Lesben unterschieden. Andere Ausdrücke mit ähnlicher Bedeutung sind "kesser Vater" (auch kurz kV) und "Lipstick Lesbian".
Nicht jede Frau, die sich als Lesbe bezeichnet, oder auch öffentlich eine Frau geküsst hat, ist eine Lesbe. Schon 1977 beschrieb Esther Vilar in "Das Ende der Dressur": "Im Studentenmilieu westlicher Großstädte gilt ein Mädchen heutzutage bereits als hinterwäldlerisch, wenn es nicht zumindest mit sporadischen lesbischen Erfahrungen prahlen kann". Im US-Slang ist die Rede von "Lesbian until graduation" (Lesbe bis zum [Uni-]Abschluss) oder "Lesbian at parties", was impliziert, dass diese Frauen nur wegen der Aufmerksamkeit, die sie so bekommen, die Lesbe spielen. Dies trifft auch auf den Song von Kate Perry zu: "I kissed a girl / I liked it".
1983 beschrieb die Soziologin Pepper Schwartz in ihrem Buch "American Couples"[2] das Phänomen des "Lesbian bed death"[3] - demnach haben viele lesbische Paare wenige Jahre nach Beginn der Beziehung keinen Sex mehr. Ein erklärbares Phänomen - 2006 war im Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf gezeigt worden, dass der Sexualtrieb einer Frau nach einigen Jahren in einer festen Beziehung nachlässt.[4] Bei einer Beziehung, die aus zwei Frauen besteht, muss dies somit noch wahrscheinlicher werden, da Sex von keiner Seite mehr verlangt wird. Siehe auch den Eintrag in der englischsprachigen Wikipedia.
Ein anderes Phänomen der Lesbenszene ist "Separation of two". Dies bedeutet: Jede Lesbe in der örtlichen Szene ist entweder die Partnerin, die Ex-Partnerin oder die Freundin der Ex-Partnerin jeder anderen Lesbe - die Entfernung zwischen zwei beliebigen Lesben ist in keinem Fall größer als zwei Schritte. Die Folge davon: Wenn sich ein Lesbenpaar aus der Szene trennt, ist das keine Angelegenheit zwischen zwei erwachsenen Menschen; stattdessen wird jede der Beteiligten versuchen, möglichst viele andere Lesben in dem Streit auf ihre Seite zu ziehen, die wiederum dasselbe tun, bis alle beteiligt sind und die Szene wegen einem Streit in zwei Hälften gespalten wird - und möglicherweise auch noch andere Beziehungen in die Brüche gehen. Dies ist mit der Grund dafür, warum viele Lesben mittlerweile in Kontaktanzeigen angeben "Bitte keine Szenelesbe!"
Die "Labrys" (Doppelaxt) der legendären Amazonen ist ein Symbol der Lesbenbewegung.
Lesbische Pornografie existiert, wird aber hauptsächlich von heterosexuellen Männern konsumiert.
In Japan gibt es mit "yuri" ein eigenes Anime- und Manga-Genre über und/oder für Lesben.
Zitate
Zitat: «I have found few lesbians with whom I can discourse for more than five minutes without hitting some tiresome barrier of resentment or ideology. -
Ich habe wenige Lesben getroffen, mit denen ich länger als fünf Minuten diskutieren kann, ohne auf eine frustrierende Barriere aus Verbitterung oder Ideologie zu stoßen.» - Camille Paglia
Zitat: «Lesben sind Männer in Frauenkörpern. Der Hass auf Männer nährt sich aus der Unerreichbarkeit ein "richtiger" Mann zu sein.» - Rainer[5]
Zitat: «Es ist ja der "Lehrgegenstand" der Gender Studies, dass alle Frauen eigentlich lesbisch seien, Heterosexualität nur gewaltsam aufgezwungen und ansozialisiert sei, und sie zur Befreiung wieder dekonstruiert werden müsse. Nur die weibliche Homosexualität sei die einzige natürliche Form der Sexualität. (Wobei mir auch noch niemand erklären konnte, wie das damit zusammenpassen soll, dass es von Natur aus Frauen gar nicht gäbe und die nur eine Erfindung böser Männer im 18. Jahrhundert seien. Demnach dürfte es vorher nämlich gar keinen Sex gegeben haben und die Menschheit wäre ausgestorben oder gar nicht erst entstanden.)
In der Literatur (beispielweise "Professing Feminism") wird auch beschrieben, wie sich Lesben in den Gender Studies für was besseres und die wahren Frauen halten, und wie massiv und aggressiv sie heterosexuelle Frauen ausgrenzen und mobben. Da herrscht so ein richtiger Rassismus.» - Hadmut Danisch[6]
Bekannte Lesben und bisexuelle Frauen
"Hauptberufliche" Feministinnen
- Andrea Dworkin
- Valerie Solanas
- Alice Schwarzer
- Simone de Beauvoir
- Judith Butler
- Camille Paglia
- Mary Daly
Autorinnen
- Sappho
- Virginia Woolf
- Rita Mae Brown
- Gertrude Stein
- Susan Sontag
- Djuna Barnes
- Patricia Highsmith
- Sally Miller Gearhart
- Mirjam Müntefering
- Erika Mann
- Tove Jansson
Sängerinnen und Musikerinnen
- Beth Ditto
- Peaches
- Melissa Etheridge
- Sinéad O'Connor
- Janis Joplin
Komikerinnen
- Ellen DeGeneres
- Rosie O'Donnell
- Hella von Sinnen
- Margaret Cho
Schauspielerinnen
- Ulrike Folkerts
- Lindsay Lohan
- Marlene Dietrich
Andere "Künstlerinnen"
- Roberta Gregory (Autorin von "Bitchy Bitch")
- Monika Treut
- Alison Bechdel
- Annie Leibovitz
Andere
- Martina Navratilova
Einzelnachweise
- ↑ Lie, G., Schilit, R., Bush, J., Montague M. und Reyes, L.: Lesbians in currently aggressive relationships. How frequently do they report aggressive past relationships? In: Violence and Victims 1991, 6, (2) 121-135
- ↑ American Couples (1983), Philip Blumstein und Pepper Schwartz. William Morrow
- ↑ Savage Love: Not Giving Up
- ↑ Security 'bad news for sex drive'
- ↑ WGvdL-Forum (Archiv 2): Rainer am 2. Juli 2011
- ↑ Hadmut Danisch am 18. April 2013 um 7:20 Uhr
