Kachelpanik

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Der Begriff Kachelpanik wurde zuerst von der deutschen Soziologin Ilse Lenz verwendet.[1][2] Er drückt die Angst des Feminismus vor dem Bild des männlichen Opfers aus. Es bedroht das feministische Monopol auf die weibliche Opferrolle und die auf Frauen spezialisierte Helferinnenindustrie.

Ilse Lenz warnt vor dem "Bild des männlichen Opfers", das auf der Vorstellung beruhe, dass "die Falschbezichtigung jeden Mann treffen kann und die Justiz heute keine Sicherheit mehr davor bietet". Und sie beschreibt die feministische Angst, dass "ein neues Frauenbild konstruiert" werde: "das Feindbild der rachsüchtigen Lügnerin, die Männer aus Eigennutz nach Herzenslust anzeigt und der eine heimliche Macht über die Justiz zugesprochen wird."[1]

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 Kommentar von Ilse Lenz: Feinbild der rachsüchtigen Lügnerin: Männer sind Opfer, TAZ am 30. Juni 2011
  2. Arne Hoffmann: "Kachelpanik": Wie die "taz"-Soziologin Ilse Lenz ihre Leser irreführt, 30. Juni 2011

Siehe auch

Weblinks

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