Frauengewalt

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Frauengewalt gegen Männer anzuprangern ist ein gesellschaftliches Tabu
Gewalt von Frauen gegen Männer ist gesellschaftlich akzeptiert

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Frauengewalt ist eines der großen Tabus unserer Gesellschaft. In scharfem Gegensatz dazu steht die Skandalisierung von männlicher Gewalt. Daraus entwickelt sich eine gigantische Helferinnenindustrie, bereit die Frau zu "schützen" und den Mann zu therapieren. Die Gewaltlüge prägt ein manichäisches Weltbild, dessen dualistisches Grundmuster vom Guten und Bösen sich heutzutage im Geschlechterkampf manifestiert. Das treibt ein tiefes Misstrauen zwischen die Geschlechter, was sich fatal auf die Familienbildung auswirkt. Die Gewaltlüge unterschlägt einerseits den Anteil der Frauen an der ehelichen Gewalt, beschreibt andererseits die Familie als hochgefährlichen Ort.

Damit wird ins Gegenteil verkehrt, was traditionell als gültig galt:

  1. Der Mann gilt nun nicht mehr als Beschützer von Haus und Familie, sondern als ihr Gefährder. Alice Schwarzer diffamiert den Ehemann sogar als "Vergewaltiger Nr. 1" der Frau.[1] Diese Einstellung führte dann konsequent zum Gesetz zur ehelichen Vergewaltigung. Damit wurde ein radikaler gesellschaftlicher Wandel vollzogen. Die außereheliche Sexualität verliert ihre gesellschaftliche Ächtung und Strafbarkeit, während die eheliche Sexualität kriminalisiert wurde. Welch dramatische Werteumkehr!
  2. Die Familie gilt nicht länger als geschützter Hort der Kinderaufzucht, sondern als potentiell gefährlicher Ort für Frau und Kind. In Anbetracht der Tatsache, dass das Grundgesetz in Artikel 6  Absatz 1 Ehe und Familie unter den besonderen Schutz der staatlichen Ordnung stellt, sind diese Vorgänge als verfassungsfeindlich zu werten. Denn die Stigmatisierung der Familie als gefährlichen Ort nötigt den Staat in die Institution Familie einzugreifen, anstatt sie, wie vom Grundgesetz verpflichtet, vor solchen Eingriffen zu schützen.

Mit der Studie "Gewalt gegen Männer in Deutschland" beschäftigt sich 2006 erstmals die Bundesregierung mit der Gewaltbetroffenheit von Männern.[2] Mehr als den Sinn einer Alibiveranstaltung ist dieser Studie aber nicht abzugewinnen. Weltweit existieren bereits 282 Untersuchungen, 218 empirische Studien und 64 Bewertungen und/oder Analysen, die zeigen, dass Frauen in sozialen Beziehungen mindestens genau so gewalttätig gegen den Partner sind wie Männer zu ihren Partnerinnen.[3] Allerdings können Studien nichts ausrichten gegen das Gewaltschutzgesetz und das Netzwerk von Frauenbeauftragten, Frauenberatungsstellen und Frauenhäusern, die gegen Männer und gegen das Familienkonzept in Stellung gebracht worden sind.

Zitat: «Spätestens durch die aktive Verleugnung weiblichen Gewalthandelns ist der Mainstream-Feminismus gleichsam selbst zur Täterin geworden.» - Burkhard Oelemann[4]

Untersuchungen der katholischen Universität Eichstätt in Bayern[5] haben gezeigt, dass 84 % der interviewten Männer Gewalterfahrungen durch ihre Partnerinnen gemacht haben, 27 % leben sogar in einer stark von Gewalt belasteten Beziehung. In 13 % der Fällen erlebten die Männer physische Gewalt von Frauen.

Inhaltsverzeichnis

Familienterroristinnen

Erin Pizzey:

"Wie viele, die auf dem Gebiet der Gewalt in Beziehungen arbeiten, habe ich täglich mit Frauen aus schwierigen familiären Verhältnissen zu tun. Dabei habe ich die Erfahrung gemacht, dass manche Frauen, die in Beziehungen leben, in denen seelische Grausamkeit und/oder physische Gewalt vorkommen, selbst Probleme verursachen, die ein akzeptables Maß überschreiten. Ich spreche von Frauen, die von Gefühlen wie Rachsucht und Feindseligkeit getrieben werden und die in Bezug auf sich selbst oder ihre Familie ein destruktives Verhalten an den Tag legen und damit eine schon desolate Familiensituation weiter verschlimmern. Für diese Frauen habe ich die Bezeichnung Familienterroristinnen gewählt. Zwar sind Männer nach meiner Erfahrung ebenso in der Lage, sich als Familienterroristen zu gebärden, doch neigen sie eher zu physischen Gewaltausbrüchen. Gewalt von Männern ist in zahllosen internationalen Studien untersucht worden, während es kaum Arbeiten gibt zur Frage, weshalb und in welcher Weise Frauen Gewalt anwenden. Im Gegenteil scheint ein Schleier des Schweigens darüber gebreitet zu sein. Deshalb, und weil der gegen die eigene Familie gerichtete 'Terrorismus' eine in erster Linie von Frauen angewandte Taktik ist, werde ich mich in dieser Untersuchung auf Frauen beschränken."[6]

Die Mörderin ist das Opfer

Selbst wenn unbestritten ist, dass die Frau die Täterin ist, wird sie trotzdem wie das Opfer behandelt. Da hat eine 20jährige Frau ihren vier Wochen alten Säugling bis in den Tod gequält und wird von der Verteidigung als Opfer hingestellt, das an einen anderen Ort ziehen müsse, weil es vom Vater des Kindes "angefeindet und bedroht" worden sei. Außerdem besteht der Verteidiger darauf, seine Mandantin als "eine Heranwachsende" zu behandeln, die zum Tatzeitpunkt 19 Jahre alt war. Die Öffentlichkeit sei aus dem Gerichtssaal zu entfernen, weil das "tragische Ereignis" sie traumatisiert habe und eine "weitere Traumatisierung durch eine öffentliche Verhandlung ihr nicht zuzumuten" sei. Es um das "geistige und körperliche Wohl" seiner Mandantin zu fürchten, wenn das Leben der Angeklagten ausgebreitet werden würde.

Der Richter folgt dem Antrag der Verteidigung und schließt die Öffentlichkeit aus. Dies passiert in einem Land, dass einen männlichen Bundespräsidenten wegen eines Kredits (sic!) wochenlang durch alle Zeitungen jagt und fast zum Rücktritt zwingt. Ein Mordprozess hingegen wird im stillen Kämmerlein geführt, um den weiblichen Beschuldigten vor der Öffentlichkeit zu schützen.[7][8]

Politische Gewalt

Körperliche Gewalt

Eine 17-Jährige rächte sich mit Stöckelschuh-Attacke, weil er ihre Flirtversuche nicht erwiderte. Ein 20-Jähriger bekam die High-Heels einer jungen Dame im Gesicht zu spüren, dadurch wurde er am Auge verletzt. Die 17-Jährige hatte auf einer Geburtstagsparty einen Mann aus Coburg angeflirtet. Als er jedoch kein Interesse an ihr zeigte, fühlte sich die Frau wohl in ihrem Stolz verletzt.[9]

Amokläufe

Am 19. September 2010 ermordete eine Amokläuferin im baden-württembergischen Lörrach drei Menschen, bevor sie von der Polizei erschossen wurde.[10]

Eine 16-jährigen Gymnasiastin plante am 11. Mai 2009 in Sankt Augustin (bei Bonn) eine Massaker an ihrer Schule. Warnsignale gab es auch im Fall Tanja O. zuhauf, doch sie wurden ausgeblendet, verharmlost, bürokratisch abgeheftet. Vielleicht hat man Tanja O. eine derartige Tat einfach nicht zugetraut; vielleicht, weil sie ein Mädchen ist.[11]

In einem Gymnasium in Sachsen-Anhalt bricht Feuer im Gebäude aus, dann geht eine 13-Jährige mit einem Messer auf einen Mitschüler los. Zum Glück endet alles glimpflich. Die Polizei geht von einem versuchten Amoklauf aus.[12]

Zitate

  • "Ich würde mir Plakataktionen wünschen, auf denen BEIDE Partner mit einem blauen Auge nebeneinander im Bett sitzen. Ein solches Bild würde der Realität entsprechen, wobei das "blaue Auge" nur sinnbildlich gemeint sein kann." [13]
  • "Viele Frauen, die sich als Opfer in ihrer Beziehung betrachten, haben kein Bewusstsein für die eigene Aggression."[13]

Einzelnachweise

  1. "Der Vergewaltiger Nr. 1 ist der eigene Mann. [...] Je besser eine Frau einen Mann kennt, umso gefährlicher ist er." (S. 81), aus: "Der große Unterschied", ISBN 3-462-02934-7
  2. BMFSFJ: Studie "Gewalt gegen Männer", 22. Januar 2006 Studie "Gewalt gegen Männer"
  3. Literaturliste zur Gewalt von Frauen gegen ihren Partner
  4. Burkhard Oelemann: "Die Lynchaufrufe sind ein logisches Produkt jahrzehntelanger Dämonisierung", Cuncti - Lebbar am 9. April 2012
  5. Magazin der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt "Gewalt von Frauen gegen Männer" - AGORA, 25. Jahrgang / Ausgabe 1 - 2009 (Ab Seite 29)
  6. Erin Pizzey: Gewalt von Frauen
  7. Harzkreiskurier-Blog: Prozess: Das kurze Leben des kleinen Tim, Michael Knuth am 19. Januar 2012
  8. Prozess: Das kurze Leben des kleinen Tim (Magdeburgerin muss sich seit gestern für den Tod ihres vier Wochen alten Kindes verantworten), Volksstimme am 17. Januar 2012
  9. Von der Gewaltfront, Genderpost am 15. Januar 2012; 17-Jährige rächt sich mit Stöckelschuh-Attacke, Mittelbayrische Zeitung am 7. August 2011
  10. MANNdat-Stellungnahme zum Amoklauf in Lörrach, 1. Oktober 2010
  11. Versuchter Amoklauf in St. Augustin: "Ihr werdet alle sterben", Süddeutsche Zeitung am 27. Oktober 2009
  12. Amoklauf in Ballenstedt vereitelt: 13-Jährige wird psychiatrisch untersucht, Stern am 9. November 2011
  13. 13,0 13,1 Arne Hoffmann: Barbara Kiesling: "Viele Frauen haben kein Bewusstsein für die eigene Aggression", Cuncti - Lebbar am 10. April 2012

Siehe auch

Weblinks

Filme
Weitere
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