Frauenhaus
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Das Frauenhaus als ein Zufluchtsort für geschlagene und missbrauchte Frauen ist ein längst von einer ganz anderen Realität überholtes Relikt aus den 1970er Jahren. In dieser Zeit schossen Frauenhäuser wie Pilze aus dem Boden und mittlerweile gibt es fast in jeder größeren Gemeinde in Deutschland ein solches (deutschlandweit etwa 400). Vor dem neuen Wohnungszuweisungsgesetz, welches wir unseren Bundes-"Familien"ministerinnen zu verdanken haben, war das Frauenhaus für viele Frauen die einzige Möglichkeit, um sich auf legalem Wege und äußerst wirkungsvoll von ihrem lästig gewordenen männlichen Eheballast zu trennen und zugleich seinen Umgang mit den gemeinsamen Kindern auf lange Zeit zu verhindern. Mittlerweile ist es sogar so, dass Frauenhäuser als bloße Unterkunftsstätten für Frauen dienen, welche gerade nirgends unterkommen können und der ehelichen Wohnung und vor allem des Ehemannes überdrüssig sind. Also, ohne dass der Ehemann, beziehungsweise Lebenspartner überhaupt gewalttätig geworden wäre.
Sicher ist es so, dass bei der Gründung der ersten Frauenhäuser in Deutschland vor über 30 Jahren ein gewisser Bedarf an Einrichtungen für von Gewalt betroffene Frauen vorhanden war. Jedoch wurden Frauenhäuser von Anfang an daraufhin ausgerichtet, dass Frauen sich von ihren so genannten gewalttätigen Ehepartnern lösen konnten. Es wurde also aktiv auf eine Trennung und somit Zerstörung der ehelichen Lebensgemeinschaft hin gearbeitet, anstatt nach konstruktiven Lösungsansätzen zu suchen, um die Partnerschaft zu erhalten. Von Anfang an wurde versucht, den alleine in der Wohnung zurückgebliebenen Ehemann von seinen Kindern zu isolieren, und ihm jegliche Kontaktmöglichkeit zu unterbinden. Dies geschah durch die Anonymisierung der Adresse des Frauenhauses.
Mit immer stärkerer Verbreitung des Radikalfeminismus in den Medien und der Politik wurden Frauenhäuser sozusagen salonfähig und es entstanden mehr und mehr. Mittlerweile verfügt jede mittelgroße Kommune über ein oder mehrere Frauenhäuser.
Nun könnte man meinen, dass Frauenhäuser durch das Wohnungszuweisungsgesetz nicht mehr notwendig sind und ausgedient haben, aber weit gefehlt: Heute definieren sich Frauenhäuser als Zufluchtsstätten nicht nur bei Gewalt, sondern mittlerweile als ganz legitimes Druckmittel gegen den Ehepartner. Mittlerweile werden "Opfer" von Frauenberatungsstellen und dergleichen bereits bei familiären Streitereien und Problemen ohne jegliche physische Gewaltanwendung in Frauenhäuser eingewiesen. Oftmals ist die Situation sogar so, dass die Frau gewalttätig ist, ihre Kinder und ihren Ehepartner schlägt bzw. tyrannisiert und dies den Frauenberatungsstellen bekannt ist, die dann trotzdem die Frau in ein Frauenhaus einweisen.
Warum ist dies so? Das hängt zum einen von der radikalfeministischen Denkweise der Frauenberatungs- und Hilfsinstitutionen ab, zum anderen sind es schlichtweg finanzielle Überlegungen die solche Praktiken begründen. Frauenhäuser, Frauenhilfs- und Beratungseinrichtungen sind letztendlich alle von Fördergeldern abhängig, die sie von den Städten und Gemeinden sowie vom Staat erhalten. Diese Gelder fließen aber nur bei konkretem Bedarf. Davon hängen auch die Arbeitsplätze der Beraterinnen ab. Fließen die Gelder nicht mehr, so droht dem jeweiligen Frauenhaus oder der Beratungseinrichtung die Schließung. Da die dort tätigen Sozialarbeiterinnen jedoch gerne ihren Job behalten wollen, wird eben dazu übergegangen aus Fällen, die keine berechtigten Frauenhausfälle sind, solche zu konstruieren. Die Fälle werden also so lange hin und her gebogen, es werden dem "Opfer" vermeintliche ausweglose Situationen in deren Beziehung zum Partner suggeriert, bis es sich dann zu einem Einzug ins Frauenhaus überreden lässt.
Hier versucht sich also ein Teil einer ganzen Opferindustrie, nämlich der Scheidungs-Industrie, bestehend aus Sozialarbeiterinnen, ausgebildeten und selbsternannten Beraterinnen, diakonischen Einrichtungen, Jugendämtern, Aufklärerinnen von sexueller Gewalt, Anwälte/innen und Richter/innen auf Kosten unschuldiger Ehemänner und Väter, Lebenspartner und deren Kindern über Wasser zu halten und sich weiterhin Fälle, Aufträge und somit das wirtschaftliche Überleben zu sichern. Dabei wird die gezielte Vernichtung der betroffenen Familien ganz bewusst und eiskalt kalkulierend in Kauf genommen. Dies ist die äußerst fragwürdige Situation der Frauenhäuser heute.
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Zahlen
In Deutschland gibt es laut Amnesty International (Stand 2008) 363 Frauenhäuser, in denen geprügelte Frauen Zuflucht vor ihren gewalttätigen Partnern finden können. Sie werden meist von Fraueninitiativen, aber auch von Wohlfahrtsverbänden betrieben und von der öffentlichen Hand finanziell gefördert.[1]
Wirksamkeit
40.000 Fälle von Frauen, die in Deutschland in Frauenhäuser flüchten, verteilen sich auf etwa 400 Frauenhäuser, also etwa 100 Fälle pro Frauenhaus. Wenn davon auszugehen ist, dass jede Frau dort für 10 Tage bleibt, ergibt das, dass sich in jedem deutschen Frauenhaus im Durchschnitt drei Frauen aufhalten. Trotzdem benötigt jedes Frauenhaus Personal - da sie rund um die Uhr geöffnet sein müssen, wird eine Person dafür nicht ausreichend sein. (Genaueres ist z. Z. nicht bekannt.)
Obwohl jährlich 240.000 Frauen zwischen 20 und 59 Opfer häuslicher Gewalt werden, nimmt die große Mehrheit davon offensichtlich nicht die Frauenhäuser in Anspruch. Über die Gründe kann nur spekuliert werden.
Die Frauenhäuser werden somit ihrem eigenen Anspruch nicht gerecht und auch nicht besonders wirksam.
Anonymität
Frauenhäuser agieren aus dem Verborgenen heraus. Das Prinzip der Anonymität wird gegebenfalls per einstweiliger Verfügung gar richterlich unter Androhung einer hohe Strafe durchgesetzt. Begründet wird das mit dem besonderen Sicherheitsbedürfnis dieser Frauen, genauer, mit ihrer Angst vor dem Täter, geschürt durch die Parteilichkeit der Frauenhausarbeit.
Im Konzept der Anonymität wird in der Ausübung der Taten nicht differenziert, denn die Idee der Opferschaft der Frau ist Prinzip. Die Opferschaft des Mannes findet dagegen nur minimalistischen Anklang, etwa mit dem lapidaren Satz: Auch Männer können Opfer häuslicher Gewalt sein. Konsequenzen aus dieser Option werden bislang nicht gezogen.[2]
Kritik
- Frauenhäuser agieren aus dem Verborgenen heraus. Das widerspricht dem Wesen einer Demokratie.
- Frauenhäuser entziehen sich jeder öffentlichen Kontrolle. Sie bezeichnen sich gerne selbst als autonom, sind es aber nicht. Die Betreiberinnen fordern öffentliche Gelder und unterliegen den Gesetzen.
- In Frauenhäuser werden Kinder gegen den Willen eines sorgeberechtigten Elternteils verbracht und vor diesem versteckt. Das ist Kindesentziehung. Es ist ungesetzlich und umgehend zu ändern.
- Die Frauenhäuser begründen ihre Existenz mit einer pauschalen Schuldzuweisung: Männer seien Täter, Frauen müßten geschützt werden. Dabei arbeiten diese Frauen mit einer Definition von Gewalt, die einer sachlichen Betrachtung nicht Stand hält.
- Mit dem Gewaltschutzgesetz wurden Frauenhäuser eigentlich überflüssig. Tatsächliche Täter oder Täterinnen können (nach dem Wortlaut des Gesetzes) der Wohnung verwiesen werden. Aber: Ein Polizist und eine Frauenhausfrau definieren Gewalt völlig unterschiedlich.
- Mit der schon erwähnten absurden Definition von Gewalt begründen feministische Frauen ihr Recht auf pauschale Diskriminierung aller Männer. Sie verstoßen damit gegen das Gleichberechtigungsgebot, das in § 3 GG festgeschrieben ist.
Siehe auch
Artikel
Studien mit "interessegeleiteten Fragestellungen"
Bundesministerium sieht Frauenhäuser im Überlebenskampf
Braunschweig (epd). Die künftige Finanzierung von Frauenhäusern und Frauenberatungsstellen ist nach Einschätzung des Bundesfamilienministeriums "äußerst gefährdet". Mit rund 450 (Zahl nicht mehr aktuell) Frauenschutzhäusern habe Deutschland die beste Infrastruktur Europas(!), dennoch reichten die Plätze bei weitem nicht aus(!!), sagte die Leiterin der zuständigen Unterabteilung des Ministeriums, Renate Augstein, am Sonnabend in Braunschweig bei einer Tagung der evangelischen Männerarbeit zum Thema "Häusliche Gewalt". Augstein wies darauf hin, dass die Finanzierung Sache der Bundesländer sei. Sie sprach von einem "düsteren Kapitel". Die Einrichtungen kämpften um ihr Überleben. In der Diskussion mit den Teilnehmern der Jahrestagung räumte die Leiterin ein, dass es kein Konzept für männliche Opfer häuslicher Gewalt gebe. Es müsse diskutiert werden, ob die Strukturen für Frauen übertragbar seien und von den Männern angenommen würden.
Der Theologische Vorsitzende der Männerarbeit der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Heinz-Georg Ackermeier, hatte zuvor gefordert, das Thema Gewalt von Frauen gegen Kinder und Männer zu enttabuisieren. Allerdings dürften Frauen und Männer dabei nicht gegeneinander ausgespielt werden. Die evangelische Männerarbeit befasst sich nach Angaben ihres Vorsitzenden seit vier Jahren intensiv mit dem Thema "Gewalt überwinden".
Der Sozialforscher Joachim Kersten von der Polizei-Fachhochschule Villingen/Schwenningen stellte Untersuchungen des Bundesministeriums in Frage, denen zufolge jede zweite(!) bis dritte Frau Gewalt erlitten habe. Er vermute, dass hier interessegeleitete Fragestellungen aus der Zeit der Frauenbewegung eingeflossen seien, sagte der Professor.
Falsch sei auch die Annahme, dass alles immer schlimmer werde. Die Zahl der Tötungsdelikte in Deutschland sei beispielsweise in den letzten zwölf Jahren von 1.500 auf 800 pro Jahr gesunken. Zur Situation der Frauenhäuser sagte Kersten, schätzungsweise seien zwei Drittel der Bewohnerinnen Migrantinnen.[3]
Einzelnachweise
- ↑ MANNdat: "Jährlich flüchten 40.000 Frauen in Deutschland in Frauenhäuser", 7. Mai 2009;
"Jährlich flüchten 40.000 Frauen in Deutschland in Frauenhäuser" (2 Seiten) - ↑
Frauenhausadresse veröffentlichen? - Monika Ebeling (3 Seiten) - ↑ epd Niedersachsen-Bremen/b2968/17.09.05
Weblinks
- 121. Rang ergab am 10.12.2011 die Google-Suche nach "Frauenhaus" für diesen Artikel.
- 28. Rang ergab am 23.12.2011 die Google-Suche nach "Frauenhaus" für die Seite "Hort des Männerhasses": Warum das Frauenhaus abgeschafft werden, Welt am 16. Juni 2009.
- Gewalt von Frauen - von Erin Pizzey, Erin Pizzey war die Gründerin des ersten modernen Frauenhauses. Sie stellte fest, dass von den ersten 100 Frauen, die bei ihr Zuflucht suchten, 62 mindestens so gewalttätig waren wie ihre Partner, vor denen sie zu fliehen versuchten. Im Laufe von zehn Jahren hat Erin Pizzey in ihrem Frauenhaus im englischen Chiswick mit 5000 Frauen und ihren Kindern zusammengearbeitet. Sie ist Autorin verschiedener Bücher zum Thema Gewalt in Beziehungen.
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Frauenhauslüge - Ein Ratgeber für Männer und Väter - HTML - Herausgeber: Väteraufbruch für Kinder Schwaben - Informationen rund um das Thema Frauenhäuser und deren Missbrauch. Ratgeber für unschuldig betroffene Elternteile, die mit der Entführung Ihrer Kinder durch die Kindsmutter in ein Frauenhaus konfrontiert sind.
- FemokratieBlog: Notkasse und Trillerpfeife. Interview mit einer ehemaligen Frauenhausmitarbeiterin, aus: Matthias Matussek Die vaterlose Gesellschaft - Briefe, Berichte, Essays. Rowohlt 1999, ISBN 3-499-60816-2, S. 233f.
- WGvdL-Forum: Aus der Geschichte der Frauenhäuser in Deutschland, Rainer am 3. März 2012 - 11:48 Uhr
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The Gender War - "Könskriget" (15. und 22. Mai 2005) (Länge: 15:39 Min.) (Kritische Dokumentation über den radikalen Feminismus und die schwedische Frauenhausindustrie, gekürzte Zusammenfassung)
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"Der Genderkrieg - Teil 1", Teil 1, 2, 3, 4, 5, 6 - Sveriges Television (15. Mai 2005) (Radikaler Feminismus und die schwedische Frauenhausindustrie) (Wikipedia: Könskriget, The Gender War)
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"Der Genderkrieg - Teil 2", Teil 1, 2, 3, 4, 5, 6 - Sveriges Television (22. Mai 2005) (The Gender War is a two hour documentary by journalist Evin Rubar, about radical feminism and its influence on Swedish politics.)
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Frauenhaus bietet Plattform für Frauengewalt - Herausgeber: IG Antifeminismus Schweiz, 19. Januar 2011
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Die Verteidigung der Bastion - Herausgeber: MANNdat, Februar 2009
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Neuerungen sind nicht erwünscht - Extra am Mittwoch (Goslar), 8. Juni 2011 (Schweigepflicht im Frauenhaus)
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Kindesentzug oder der Missbrauch mit dem Frauenhaus: Vorteile im Familienrecht - Väterradio (17. März 2005)
- Erfahrungen als Opfer häuslicher Gewalt sind für Kinder, Frauen und Männer gleichermaßen schlimm. Schmerz, Demütigung und Unterwerfung sind die wesentlichen Erfahrungen der Opfer. Das Thema war viele Jahre ein Tabu, weil der häusliche Bereich als Privatsphäre galt. Die Frauenschutzhäuser haben versucht diese Lücke zu schließen. Frauen konnten ihre bedrohliche Lebenssituation verlassen, konnten im Frauenschutzhaus Beratung erfahren und ihre Zukunft planen. Die Angebote für Frauen sind gewollt parteilich. Das ist Solidarität mit den Opfern von häuslicher Gewalt. Dadurch ist aber auch ein Missbrauch der Mütter durch Aufenthalte in den Frauenschutzhäusern möglich. Väter können unberechtigter Weise sofort den Kontakt zu ihren Kindern verlieren. Die Mütter können durch den Einzug in ein Frauenschutzhaus sogar in die Anonymität gegenüber den Vätern verschwinden, ohne dass geprüft wird, ob die Vorwürfe überhaupt zutreffen oder berechtigt sind. Damit können die Mütter die Frauenschutzhäuser dazu missbrauchen, dass ihre Kinder über viele Monate den Kontakt zu den Vätern verlieren.
- Gäste: Susanne Schmotz - Gleichstellungsbeauftragte und Leiterin des Frauenschutzhauses Halle, Irmingard Ackermann - Ehemalige Mitarbeiterin des autonomen Frauenschutzhaus in Nürnberg, Reinhold Fock - Vater ohne Kind: Verlust des Sorgerechtes und des Umgangsrechtes, Frank B. - Vater ohne Umgang - Umgangsboykott durch Entzug des Kindes
- Frauenhaus! - Frauenhäuser in Deutschland, ein Knol-Artikel von Hanna Bretzke
- The PRO Anti: Feministische Hassprediger, Nico Schiefer
- WGvdL-Forum: Der "Frauenhausthread"
- WGvdL-Forum: Frauenhäuser im Zwielicht, Wiener Zeitung am 27. Oktober 2006
- WGvdL-Forum: Hier mal die Wurzeln allen Übels: Die ersten Frauenhäuser!, LatexTester am 23. Dezember 2011 - 19:22 Uhr
- WGvdL-Forum: Frauenhäuser sind längst zur Einwanderungsbehörde geworden!, Herpes am 26. April 2012 - 09:45 Uhr
