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Männer wacht auf! Frauen, wacht auf! Eine tiefe Unversöhnlichkeit ist zwischen die Geschlechter gekommen. Der Feminismus ist der Feind der Liebe und der Feind der Familie. Er nimmt den Männern die Frauen und die Kinder weg. Er nimmt den Frauen die Welt weg, in der allein sie blühen können. Der Feminismus macht die Männer schlecht. Erst in der Sprache, dann in der Wirklichkeit - als ginge es auch ohne sie. Ist das gut? Nein! Feminismus ist Apartheid. Feminismus ist ein totalitärer Umbau der Normalität. Feminismus ist ein Krieg, der verleugnet wird. Wer an den Feminismus glaubt, wird unglücklich. Frauen dürfen abtreiben und sich scheiden lassen. Männer dürfen zahlen. Oder der Staat zahlt, den auch die Männer bezahlen. Was haben Frauen und Männer davon? Nichts! Der Mann wird einsam, und die Frau wird zur "Frau ohne Welt". Bernhard Lassahn beschreibt all das heiter, gelassen, traurig, amüsiert und scharfsinnig. Lassahn sagt: "Es gibt ein Leben nach dem Feminismus. Und dieses Leben beginnt mit der Liebe. Denn mit der Liebe beginnt die Zukunft."
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Erin Pizzey
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Erin Patria Margaret Pizzey (* 1939) ist eine britische Familienaktivistin und Autorin von Sachbüchern zur häuslichen Gewalt und Familien- und Frauenthemen. Sie wurde 1971 international bekannt als Gründerin eines der ersten modernen Frauenhäuser in London.
Sie stellte fest, dass von den ersten 100 Frauen, die bei ihr Zuflucht suchten, 62 mindestens so gewalttätig waren wie ihre Partner, vor denen sie zu fliehen versuchten und zu denen sie immer wieder zurückkehrten aufgrund ihrer Abhängigkeit von Schmerz und Gewalt. Im Laufe von zehn Jahren hat Erin Pizzey in ihrem Frauenhaus im englischen Chiswick mit 5000 Frauen und ihren Kindern zusammengearbeitet. Sie ist Autorin verschiedener Bücher zum Thema Gewalt in Beziehungen.
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Feindliche Übernahme
Schon bald beklagte Pizzey jedoch, dass militante Feministinnen, zusammen mit den führenden Frauen der britischen Labour Party, sich ihres Anliegens bemächtigt und dieses benutzt hätten, um alle Männer zu dämonisieren, nicht nur in Großbritannien, sondern weltweit. Nach dieser angeblichen Vereinnahmung stieg die Zahl der wegen tatsächlicher oder vermeintlicher häuslicher Gewalt Hilfe fordernden Frauen an und öffentliche Fördermittel wurden bereitgestellt. Die Bewegung wurde inzwischen in "Women's Aid" umbenannt und erhielt jedes Jahr Millionen an Fördermitteln aus verschiedenen Quellen, in erster Linie vom Staat.
Pizzey erklärte, dass häusliche Gewalt zumeist auf Gegenseitigkeit beruhe, d. h. dass beide Partner gleichermaßen gewalttätig gegeneinander seien. Diese Schlussfolgerung habe sie aus Befragungen der Frauen im Frauenhaus gezogen, wobei die meisten Frauen sich als ebenso oder noch stärker gewalttätig als ihre Ehemänner gezeigt hätten. Pizzey bedauerte, dass die Bewegung, die sie begründet hatte, sich "vom Persönlichen ins Politische" entwickelt habe. Sie stellte die These auf, dass viele der Frauen, die im Frauenhaus Zuflucht suchten, aufgrund ihrer Persönlichkeit "missbrauchende" Beziehungen eingingen.
Nach Todesdrohungen gegen sie selbst, ihre Kinder und ihre Enkel sowie der Tötung ihres Hundes wanderte Pizzey von London nach Nordamerika aus und begründete dies damit, dass Feministinnen ihre Erkenntnisse mit allen Mitteln bekämpft hätten.
Geschäft mit der Opferrolle
Pizzey stellte fest:
- "Es gibt so viele gewalttätige Frauen wie Männer. Aber es steckt viel mehr Geld darin, Männer zu hassen, vor allem in den Vereinigten Staaten - Millionen von Dollar. Es ist politisch gesehen keine gute Idee, das hohe Budget für Frauenhäuser zu bedrohen, indem man sagt, dass nicht alle Frauen dort ausschließlich Opfer sind. So oder so, die Aktivistinnen dort sind nicht da, um Frauen dabei zu helfen, mit dem fertig zu werden, was ihnen widerfahren ist. Sie sind da, um ihre Budgets zu begründen, ihre Konferenzen, ihre Reisen ins Ausland und ihre Stellungnahmen gegen Männer." [1]
Umgang mit Familienterror
Erin Pizzey empfiehlt im Umgang mit Familienterroristinnen:
- "Um das Gefühl der Allmacht der Terroristin einzuschränken, gibt es verschiedene Mittel; der Leitgedanke sollte jedoch immer derselbe sein, wie im Umgang mit politischem Terrorismus:
- Mit Terroristen verhandelt man nicht.
- Endlose Telefonate und Gespräche bestärken die Terroristin nur in ihrem Glauben, dass sie auf dem richtigen Weg sei; dasselbe gilt für Konfrontation, Versuche, sich wieder zusammenzutun, Briefe, Besuche, friedfertige Gesten und Bemühungen, die Terroristin zu besänftigen. Einzig mit einer entschlossenen, resoluten Haltung kann man der Terroristin klarmachen, dass ihre Macht Grenzen hat." [2]
Einzelnachweise
- ↑ Häusliche Gewalt ist weiblich, in: Novo-Magazin Nr. 45, März/April 2000
- ↑
Familienterror - Zitate gesammelt von Hans-Helmut Meyer, 31. März 2008
Literatur
- "This Way To The Revolution"
- The Planned Destruction of The Family
- Prone to Violence, Prone to Violence
- Why Did My Grandson Die?
- Brian Deer: Erin Pizzey, crusader for battered women
Netzverweise
- 5. Rang ergab am 3.6.2011 die Google-Suche nach "Erin Pizzey" für diesen Artikel.
- Webpräsenz: Erin Pizzey
- Wikipedia führt einen Artikel über Erin Pizzey
-
Erin Pizzey on Feminism - manwomanmyth (Erin Pizzey, author and highly regarded domestic violence expert (who opened the worlds first DV shelter) gives her opinions on the start of the women's movement.)
- Sidney Davenport: Gründerin der Frauenhausbewegung schreibt erschütternde Biographie, Der Freitag am 14. Juli 2011 (Erin Pizzey erlangte internationale Bekanntheit, indem sie 1971 das erste moderne Frauenhaus mitbegründete: einer Zufluchtstätte für geprügelte Frauen im Londoner Stadtteil Chiswick. Jetzt erschien unter dem Titel "This Way to the Revolution" ihre aufrüttelnde Lebensgeschichte im Verlag Peter Owen als Buch.)
- Erin Pizzeys Blog
- Genderama: Erin Pizzey: Wie die Frauenbewegung den Frauen beibrachte, Männer zu hassen, 7. Juli 2007
- Gewalt von Frauen
"Gewalt von Frauen", leicht gekürzt und aus dem Englischen übersetzt von Christoph Badertscher - 2000
- "Wann haben Sie zuletzt Ihre Ehefrau geschlagen?" (When did you last beat your wife?), erschienen am 3. Juli 1998 in der Zeitung The Observer (UK)
