Gewaltschutzgesetz
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Das Gewaltschutzgesetz gilt in der Bundesrepublik seit 1. Januar 2002 und ermöglicht der Polizei vor Ort, den gewalttätig Gewordenen für gewisse Zeit aus der gemeinsamen Wohnung zu verweisen. Obwohl das Gesetz geschlechtsneutral formuliert ist und somit auch Frauen die Wohnung verlassen müssten, wenn sie ihre Männer verprügeln, melden Ministerien und Polizeibehörden bundesweit übereinstimmend, dass bislang (fast) nur Männer einen Hausverweis bekommen haben.
Das US-amerikanische Äquivalent ist der Violence Against Women Act (VAWA, 1994).
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Kritische Beurteilung
Zitat: «Das Gewaltschutzgesetz geht von einem Feindbild Mann aus, das empirisch nicht haltbar ist. Es fördert nicht den konstruktiven Dialog der Geschlechter, sondern ist ausschließlich auf Enteignung, Entmachtung, Ausgrenzung und Bestrafung von Männern gerichtet. Sein Ziel ist nicht, häusliche Gewalt zu bekämpfen, sondern nur Männergewalt. Geschützt werden sollen nicht alle in häuslicher Gemeinschaft lebenden Menschen oder gar Ehe und Familie, sondern nur Frauen. Mit diesem Grundtenor wird das Gesetz auf jede Art von Lebenspartnerschaft eine zersetzende Wirkung ausüben und damit nicht nur die demographische Entwicklung negativ beeinflussen, sondern auch die Lebensqualität der Bürger und die gesellschaftliche Integration.», Michael Bock[1][2]
Themen wie "Missbrauch Gewaltschutzgesetz", "Folgen des Radikalfeminismus auf die deutsche Familienentwicklung" und "Benachteiligung von Vätern/Männern" werden nicht gerne gehört. Der Deutsche Bundestag reagiert auf die Einreichung von Petitionen mit Abwehr und Abwiegelung des Sachverhaltes. Das Gewaltschutzgesetz kann nicht und wird auch nicht missbraucht, alle möglichen Gutachter und Leute aus der Praxis bestätigen das. Also muss das so sein! Der Schriftwechsel mit dem Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages und den Petenten ist dokumentiert.[3]
Einzelnachweise
- ↑ Quelle: Professor Dr. Dr. Michael Bock, Gutachten vom Freitag, 15. Juni 2001 zum Entwurf eines Gesetzes zur Verbesserung des zivilgerichtlichen Schutzes bei Gewalttaten und Nachstellungen sowie zur Erleichterung der Überlassung der Ehewohnung bei Trennung. Angefertigt anläßlich der öffentlichen Anhörung im Rechtsausschuß des Deutschen Bundestages am Mittwoch, dem 20. Juni 2001
- ↑
Prof. Dr. Bock - Gutachten Zum Entwurf eines Gesetzes zur Verbesserung des zivilgerichtlichen Schutzes bei Gewalttaten und Nachstellungen sowie zur Erleichterung der Überlassung der Ehewohnung bei Trennung (16 Seiten, 82 KB) - ↑ Missbrauch des deutschen Gewaltschutzgesetzes: Wie reagiert nun der Deutsche Bundestag auf die Einreichung von Petitionen?
Siehe auch
Weiterführende Informationen
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Schutz der Frauen vor Gewalt oder Gewaltschutz? Das Gewaltschutzgesetz - Väterradio (17. Februar 2005)
- Erfahrungen als Opfer häuslicher Gewalt sind für Kinder, Frauen und Männer gleichermaßen schlimm. Schmerz, Demütigung und Unterwerfung sind die wesentlichen Erfahrungen der Opfer. Das Thema war viele Jahre ein Tabu, weil der häusliche Bereich als Privatsphäre galt. Das ist nun seit 2002 anders, Gewalt ist ein gesellschaftliches Thema, ob im öffentlichen Raum, oder im häuslichen Bereich. Das Gewaltschutzgesetz von 2002 ist ein Ergebnis eines Aktionsplanes von 1999 zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen. Allerdings befremdet die Reihenfolge - zuerst ein Aktionsplan, dann ein Gesetz und erst 2004/05 die Ergebnisse der Studien. Wäre es nicht umgekehrt richtiger gewesen? Erst die Studien, dann das Gesetz und erst dann der Aktionsplan? Wird hier mit der bundeshoheitlichen Macht polarisierend für Frauen manipuliert?
- Gäste: Cordula Albrecht - Dozentin für Führungslehre an der Landespolizeischule Berlin, Fortbildungen für Berliner Polizeibeamte über häusliche und sexuelle Gewalt bis 2003, Pfarrer Oliver B. - Opfer mit Gewalterfahrung, Prof. Dr. Kai Bussmann - Studie zur Gewalt in der Erziehung von Kindern an der MLU Halle, J. M. - Sprecher zum Themenschwerpunkt "Häusliche Gewalt" im Bundesverein Väteraufbruch für Kinder
- Missbrauch des deutschen Gewaltschutzgesetzes
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Kommentar zur ersten Lesung des Gewaltschutzgesetzes am 8. März 2001 Vernunft - ein patriarchalisches Konstrukt? - Väter aktuell
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10 Jahre Gewaltschutzgesetz - Bestandsaufnahme zum veränderten gesellschaftlichen Umgang mit häuslicher Gewalt. Ergebnisse der Mitgliederbefragung des bff Bundesverband Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe e.V. im Februar 2012. (13 Seiten)
- Gesetzliche Informationen zum Gewaltschutzgesetz beim Bundesministerium der Justiz
- WGvdL-Forum: Wir Opfer des deutschen Gewaltschutzgesetzes können auf Rehabilitierung hoffen!, Yussuf K am 23. Dezember 2011 - 19:03 Uhr
