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Männer wacht auf! Frauen, wacht auf! Eine tiefe Unversöhnlichkeit ist zwischen die Geschlechter gekommen. Der Feminismus ist der Feind der Liebe und der Feind der Familie. Er nimmt den Männern die Frauen und die Kinder weg. Er nimmt den Frauen die Welt weg, in der allein sie blühen können. Der Feminismus macht die Männer schlecht. Erst in der Sprache, dann in der Wirklichkeit - als ginge es auch ohne sie. Ist das gut? Nein! Feminismus ist Apartheid. Feminismus ist ein totalitärer Umbau der Normalität. Feminismus ist ein Krieg, der verleugnet wird. Wer an den Feminismus glaubt, wird unglücklich. Frauen dürfen abtreiben und sich scheiden lassen. Männer dürfen zahlen. Oder der Staat zahlt, den auch die Männer bezahlen. Was haben Frauen und Männer davon? Nichts! Der Mann wird einsam, und die Frau wird zur "Frau ohne Welt". Bernhard Lassahn beschreibt all das heiter, gelassen, traurig, amüsiert und scharfsinnig. Lassahn sagt: "Es gibt ein Leben nach dem Feminismus. Und dieses Leben beginnt mit der Liebe. Denn mit der Liebe beginnt die Zukunft."
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MANNdat
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MANNdat e.V. - Geschlechterpolitische Initiative ist ein Verein, der sich als "unabhängige, überparteiliche Interessenvertretung für männliche Bürger" versteht und das Ziel verfolgt, die Bürgerrechte von Jungen und Männern zu stärken, bestehende Diskriminierungen bekanntzumachen und dazu beizutragen, sie zu überwinden.[2] Der 2004 gegründete deutsche Verein sieht sich als feminismuskritisch, jedoch nicht als Gegenbewegung zum Feminismus.[3]
Inhaltsverzeichnis |
Bekannte Mitglieder
- Eugen Maus[4]
- Bruno Köhler[5]
- Frank Langenfeld[6]
- Andreas Krausser (MANNdat Hamburg)
Positionen
MANNdat befindet, dass eine einseitig an Fraueninteressen orientierte Geschlechterpolitik in den letzten Jahren eine ganze Reihe Ungerechtigkeiten zu Lasten von Männern hervorgebracht hat. Diese werden nach Meinung des Vereins in der Öffentlichkeit, von den Medien und von der Politik weitgehend ignoriert, sofern sie nicht gar geleugnet werden.
Zu den wichtigsten von MANNdat genannten Problemfeldern gehören:[7][8]
- Der einseitige, gesellschaftliche Zwangsdienst für Männer (Wehr- oder Ersatzdienst)
- Die massiven Benachteiligungen von Männern durch die Gesundheitspolitik
- Die einseitig auf die Förderung von Mädchen und Frauen ausgerichtete Bildungspolitik
- Eine Arbeitsmarktpolitik, die die dramatische Zunahme speziell der männlichen Arbeitslosigkeit ignoriert
- Eine väterfeindliche Rechtspraxis in Familien- und Scheidungsfragen
MANNdat will diese Missstände bekannt machen und auf ihre Beseitigung hinwirken. Dies will der Verein einerseits durch Aufklärung und Bewusstseinsänderung erreichen, andererseits durch gesetzliche und politische Initiativen.
MANNdat strebt allgemeinverbindliche Maßnahmen an. Der Verein hat kein Interesse, den Graben zwischen Männern und Frauen, der durch den Feminismus und eine überzogene Frauenpolitik geschaffen wurde, zu vertiefen. Der Verein ist weiter der Meinung, dass eine ideologische Gegnerschaft zwischen Männern und Frauen dem gesellschaftlichen Frieden nicht dienen kann.
MANNdat wendet sich aber entschieden gegen eine Vereinnahmung von Begriffen wie Gleichberechtigung, Gleichstellungspolitik oder Gender Mainstreaming durch eine rein feministische Interessenpolitik.
Zitat: «Um zu sondieren, ob eine Mitgliedschaft beim "Bundesforum Männer" für MANNdat überhaupt in Frage kommt, haben wir im Vorfeld einige Fragen an das Bundesforum gerichtet, die bis heute nicht beantwortet wurden (z. B. wie das Bundesforum zu einseitigen Zwangsdienstpflichten für junge Männer steht[9]). Statt Antworten haben wir anderen Quellen entnehmen müssen, wir hätten "massenhaft Mitgliedsanträge gestellt" und das Bundesforum lehne eine Kooperation mit MANNdat ab.[10] Das ist der Stand der Dinge.»[11]
Aktivitäten
Der von MANNdat erstellte Jungen- und Männer-Genderindex führt relevante Bereiche auf, in denen Jungen und Männer mittlerweile deutliche Nachteile und Benachteiligungen aufweisen. Er liefert hierzu erstmalig Daten auf Länderebene, wie sie selbst bei den statistischen Ämtern von Bund und Ländern nicht zu finden sind. Die Glaubwürdigkeit von Geschlechterpolitik müsse sich daran messen lassen, inwieweit sie bereit ist, sich auch diesen Bereichen zu widmen.[12]
Der Verein bietet auf seiner Internetpräsenz ein öffentliches Diskussionsforum zum Thema "Männerrechte" und stellt Daten, Statistiken und Studien zur freien Nutzung und Verbreitung in Medien bereit. Daneben verfasst er offizielle Petitionen zu männerspezifischen Themen und führt offene Briefwechsel mit Politikern und Behörden.[13][14]
Im Dezember 2003 wurde ein erstes Forum eröffnet.[15] Nach einem Umzug zu einem neuen Provider wurde das Forum am 18. Dezember 2009 neu aufgesetzt.[16]
Gegen Jungenbeschneidung
- Beschneidung von Jungen – Fragen und Antworten zu einem politischen Tabuthema, 5. Juli 2012
- Stellungnahme zum Kölner Beschneidungsurteil, 5. Juli 2012
- Offener MANNdat-Brief: Gesetz gegen Beschneidung, 23. Februar 2010
- Schreiben an Bundestagsabgeordnete zum Gesetzentwurf Genitalverstümmelung, 7. Juni 2009
- MANNdat: Beschneidung von Männern als Aids-Vorsorge?, 10. Juli 2007
Spendenratgeber
Wer Spenden möchte und vermeiden will, dass seine Zuwendungen Organisationen zu Gute kommen, die sich geschlechtsspalterisch betätigen, kann sich hier Informieren.[17][18]
Kritik
MANNdat e.V. hat sich den Begriff Geschlechterdemokratie zu eigen gemacht.[19]
- "MANNdat gibt sich den Anschein, für Männerrechte einzutreten, das ist aber auch wieder gepaart mit dem Antifeminismus und der Vorstellung, dass wir [Männer] grundsätzlich unterdrückter sind als Frauen." - Hinrich Rosenbrock[20]
Zitate
- "Die Datenlage ist ja ziemlich klar. Es kann kaum noch darum gehen, der Gegenseite etwas zu beweisen, was sie ohnehin besser weiß als wir, nämlich, dass sie uns über den Tisch zieht. Es kann auch nicht angehen, dass jeder Männeraktivist den Rest der Männer darüber aufklären will, dass sie über den Tisch gezogen werden. Das ist am Ende nur noch komisch.
Es gibt sie ja längst, die Infobasis, in allen möglichen Internetseiten und Geschmacksrichtungen, von nüchtern bis satirisch, heftig oder lyrisch. Es gibt die Seiten von MANNdat, WikiMANNia, Arnes Blog, den "Maskulist", critical science und mindestens drei Dutzend andere.
Wäre es nicht langsam an der Zeit, diese Erkenntnisse in politische Aktion umzumünzen?" - Eugen[21] - "Die von Rosenbrock, Gesterkamp und anderen so genannte 'rechte Männerbewegung' existiert ohnehin nur in deren zweifelhaften Expertisen, die sie sich nach der oberflächlichen Inaugenscheinnahme von ein paar Foren aus den Fingern gesaugt haben. Keiner von diesen 'Experten' hat sich jemals ernstlich mit unseren inhaltlichen Positionen beschäftigt." - Eugen[22]
- "Wir haben damit sogar eine klare Abstufung der Menschenrechte: Ganz oben steht das Menschenrecht von Mädchen. Das steht über allem. Dann kommt die Religionsfreiheit und danach, ganz unten, steht das Menschenrecht für Jungen. Meines Wissens ist das das erste Mal seit Ende des Zweiten Weltkrieges, dass in Deutschland bewusst Menschenrechte so klar und bewusst geteilt werden." - Bruno K.[23]
- "Keiner dieser sogenannten Experten hat jemals zu den oben erwähnten Sachverhalten bei MANNdat nachgefragt. Das saugen die sich einfach aus den Fingern - aus einem einzigen Grund: Um ihrer perversen Veranlagung zu frönen, die völlig legitime Männerrechtsbewegung schlecht zu schreiben. Erschütternd." - Eugen[24]
- "Der Artikel "MANNdat" ist konfliktträchtig, da er von hier dominierenden Autoren nicht als sachliche Information über diesen Verein, sondern als Bühne für die Kritik an diesem Verein verstanden wird. Beispielhaft ist die in den Mittelpunkt gestellte Kritik von Rosenbrock, inzwischen ergänzt von der Kritik durch Gesterkamp. Wetten, dass über kurz oder lang auch Kemper als Beleg dafür erscheint, dass MANNdat ganz ganz böse sein soll? (Die drei sind die aktuelle Speerspitze, die jegliche Kritik am Feminismus bekämpft.)
Die Zeiten, in denen ich Wikipedia als seriöse Informationsplattform angesehen habe, sind vorbei. Das Sagen haben hier Leute, die unendlich viel Zeit haben (Meine früheren Beiträge wurden zeitweise nach wenigen Minuten revertiert, da müssen manche Leute stundenlang vor dem Rechner auf neue Beiträge von mir gewartet haben)." - Rhyne[25]
Medienresonanz
Die Neue Rheinische Zeitung interviewte den Vereinsvorstand zu seiner Studie "Jungen und Männer in Deutschland 2007".[26] 3sat berichtete über die Aktivitäten von MANNdat im Rahmen einer Reportage "Jungs auf der Kippe".[27] Auch Welt und Spiegel berichteten über den Verein und seine Positionen.[28][29] Die Frankfurter Allgemeine Zeitung[30] und das P.T. Magazin[31] übernahmen von MANNdat bereitgestellte Statistiken zu Bildungsthemen.
Thomas Gesterkamp führte in seinem taz-Artikel "Dumme Jungs: Die Pflegeleichten als Norm" eine MANNdat-Studie zur Bildungssituation von Jungen an.[32] Eugen Maus diskutierte als Vertreter des Vereins in der WDR-Sendung west.art unter anderem mit Gesterkamp und Barbara Sichtermann zum Thema "Krise der Männer".[33]
- Dr. Eugen Maus:
"Männer in der Krise? Was ist los?", Teil 1, 2 - west.art am Sonntag (WDR) (7. März 2010)
- MANNdat:
Jungs auf der Kippe - betrifft (SWR) / 3SAT (8. April 2009)
- Dr. Eugen Maus in der Sendung "Bauerfeind" / 3sat "Das starke Geschlecht schwächelt"
Einzelnachweise
- ↑ Der Name MANNdat ist ein Wortspiel bestehend aus Mann und Mandat.
- ↑ MANNdat: Was wir wollen (Stand: Dezember 2011)
- ↑ Tanja Krienen: "Gleichberechtigung auch für Männer! Interview mit der "Geschlechterinitiative MANNdat", Neue Rheinische Zeitung am 29. März 2007
- ↑ MANNdat: Jahresversammlung 2011, Eugen Maus war Vorsitzender von 2004 bis November 2011
- ↑ MANNdat: Jahresversammlung 2011, Bruno Köhler wurde Vorsitzender am November 2011, zuvor stellvertretender Vorsitzender
- ↑ MANNdat: Jahresversammlung 2011, Frank Langenfeld wurde stellvertretender Vorsitzender am November 2011, zuvor Schatzmeister
- ↑ Dr. Eugen Maus:
"Männer in der Krise? Was ist los?", Teil 1, 2 - west.art am Sonntag (WDR) (7. März 2010) - ↑ MANNdat: Leitgedanken zu unserer Initiative
MANNdat - Was wir wollen und wofür wir stehen, 22. Februar 2012 - ↑ Ehrenamtlicher Zwangsdienst für Männer?, 1. Juli 2011
- ↑ Männerrechtler: Lila Pudel, EMMA Winter 2011
- ↑ MANNdat-Forum: Eugen am 25. Oktober 2012 - 13:23 Uhr
- ↑
Bericht zur Situation von Jungen und Männern in Deutschland 2010 - ↑ MANNdat in der Reportage
Jungs auf der Kippe - 3SAT (8. April 2009) - ↑ MANNdat: Vorträge, Studien, Offene Briefe, Petitionen
- ↑ MANNdat-Forum: Gedanken zum alten Forum, zum Wechsel und zum neuen Forum, Eugen am 19. Dezember 2009 - 22:02 Uhr
- ↑ MANNdat-Forum: Hier ist das neue Forum von MANNdat!, Forumsverwaltung MANNdat am 18. Dezember 2009 - 19:04 Uhr
- ↑ MANNdat-Spendenratgeber
- ↑
Richtig spenden - aber wie? Eine Entscheidungshilfe - MANNdat e.V. (850kB) - 20. November 2010 - ↑ "Wir sind uns einig: Eine nachhaltige Geschlechterdemokratie kann es nur mit, nicht gegen Männer geben.", in: Seid fordernd, Männer!, 1. November 2010
- ↑ "Der neue Antifeminismus", Bayerischer Rundfunk am 8. Februar 2012
- ↑ MANNdat-Forum: Chancen der Männerbewegung, Eugen am 1. September 2011 - 11:02 Uhr
- ↑ MANNdat-Forum: Rechte und linke Männerrechtler, was für ein Unsinn, Eugen am 12. März 2012 - 12:48 Uhr
- ↑ MANNdat-Forum: MANNdat und Jungenbeschneidung, Bruno Köhler am 19. Juli 2012 - 21:41 Uhr
- ↑ Zu der Qualität der Artikel in Wikipedia und den dort zitierten Experten Andreas Kemper und Hinrich Rosenbrock: MANNdat-Forum: Wikipedia und Männerrechtsbewegung, Eugen am 28. Juli 2012 - 20:44 Uhr
- ↑ Wikipedia: Rhyne am 8. Juli 2012 um 11:37 Uhr
- ↑ Tanja Krienen: Interview mit der "Geschlechterinitiative MANNdat": "Gleichberechtigung auch für Männer!", Neue Rheinische Zeitung am 28. März 2007
- ↑
Jungs auf der Kippe - betrifft (SWR) / 3SAT (8. April 2009) - ↑ Laura Gehrmann: Männerrechtler kämpft um "echte Gleichberechtigung", Die Welt am 16. Juli 2010
- ↑ Katja Thimm: Angeknackste Helden, Der Spiegel am 17. Mai 2004
- ↑ Birgitta vom Lehn: Studienfachwahl:Starre Geschlechtergrenzen, Frankfurter Allgemeine Zeitung am 18. Juli 2012
- ↑ Ullrich Rothe: Bildung: Keine Besserung in Sicht, P.T. Magazin am 13. Mai 2010
- ↑ Thomas Gesterkamp: Dumme Jungs: Die Pflegeleichten als Norm, taz am 10. September 2008
- ↑
"Männer in der Krise? Was ist los?", Teil 1, 2 - west.art am Sonntag (WDR) (7. März 2010)
Querverweise
Netzverweise
- 3. Rang ergab am 29.7.2012 die Google-Suche nach "MANNdat" für diesen Artikel.
- VereinsWiki führt einen Artikel über MANNdat
- MANNdat e.V.
- Forum Männerrechte
- Feministische Mythen
- Schneeweißchen und das Rosenböckchen, 14. März 2012
- Das Alpha-Rotkäppchen und der Zahlwolf, 13. Dezember 2010
- MANNdat im Gespräch mit Mario Lichtenheldt, 19. Juli 2012 (Gespräch zur aktuellen Debatte rund um das Kölner Beschneidungsurteil)
- MANNdat im Gespräch mit der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Goslar Monika Dittmer - Teil 1, Teil 2
- MANNdat-Forum: Jedem seine Brezel!, Eugen am 14. Mai 2012 - 14:22 Uhr (Zur Parteipolitik und den Alternativen der Wähler)
- MANNdat - Politik für Jungen und Männer / facebook
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Männer finanzieren, Frauen profitieren. Eine Analyse der Geldströme in öffentlichen Haushalten mittels Gender Budgeting. - MANNdat, Februar 2010 (11 Seiten)
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MANNdat-Faktensammlung: Täter Mann, Opfer Frau? Mythen und Fakten zur häuslichen Gewalt - MANNdat, Mai 2009 (16 Seiten)
-
Jungen- und Männerpolitik in den Parteien und den Gewerkschaften, März 2009
-
Parteienstudie 2008
- Der Staat als Super Super Nanny, Friedrich Naumann Stiftung für Freiheit - mit einem Beitrag von Dr. Eugen Maus, MANNdat e.V.
- "Frauenquoten diskriminieren Männer" (Interview mit Andreas Krausser), NDR am 8. März 2011
- Beiträge mit Label MANNdat auf Genderama
