Claudia Roth
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Claudia Benedikta Roth (* 15. Mai 1955 in Ulm) ist eine deutsche Politikerin. Vom 9. März 2001 bis Dezember 2002 und seit 2004 ist sie Bundesvorsitzende der Partei Bündnis 90/Die Grünen. Dieser Partei trat sie 1987 bei, nachdem sie seit 1971 Mitglied bei den Jungdemokraten (bis 1982 der Jugendverband der FDP) gewesen war. Sie ist hauptsächlich in folgenden Politikbereichen engagiert:
- Anti-Rassismus, Antifaschismus
- Bürgerliche Freiheiten
- Gleichberechtigung der Homosexuellen (sie gilt als Schwulenmutti)
- Humanitäre Hilfe
- Menschenrechte
Sie ist Mitglied der Lobbygruppe "Humanistische Union".
- Frage: "Sollten endlich beide Elternteile grundgesetzlich das Recht auf Erziehung haben?"::
- "Ja - [Handschriftlicher Kommentar:] Dieses Recht besteht bereits."
- Frage: "Soll in Deutschland - so wie europaweit Standard - das gemeinsame Sorgerecht auch für nicht miteinander verheiratete Eltern ab Geburt ihres Kindes eingeführt werden?"
- "Nein - [Handschriftlicher Kommentar:] Einzelfallklage für Väter ermöglichen."[1]
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Kritik
Claudia Roth wurde unter anderem von der CSU und verschiedenen kirchlichen Institutionen kritisiert, weil sie den Bischof von Augsburg Walter Mixa als "durchgeknallten, spalterischen Oberfundi" bezeichnet und es abgelehnt hatte, sich zu entschuldigen.
Kurioses
Nachdem Charlotte Roche Bundespräsident Wulff Sex als Belohnung angeboten hatte, wenn er das Gesetz über die Verlängerung der Laufzeiten von Atomkraftwerken nicht unterschreiben würde, wurde Claudia Roth gefragt, was sie von dem unmoralischen Angebot der TV-Moderatorin und Autorin der "Feuchtgebiete" halten würde. Die Chefin der Grünen antwortete: "Es passt zu ihr und es macht deutlich, dass sie sich engagiert."[2]
Einzelnachweise
- ↑ Wahlcheck Väterpolitik: Antwort Claudia Roth
- ↑ Amoklauf durch die Arena der Eitelkeiten, Der Spiegel am 19. November 2010
Siehe auch
Weblinks
- Kandidaten-Watch: Claudia Roth
-
Claudia Roth und die Türkei - Spiegel TV (19. April 2008)
