Geschlechterkampf
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Im Geschlechterkampf werden die beiden Geschlechter nicht als partnerschaftliche Parteien empfunden, sondern als verfeindete Parteien, die sich gegenseitig unterwerfen und ausbeuten wollen.
Die Schöpfungsgeschichte in der Bibel betonte, "es sei nicht gut, dass der Mensch allein sei" und begründete damit die Existenz der beiden Geschlechter.
- "Gott schuf den Menschen [...] als Mann und Weib." (Genesis 1,27)[1]
- "[Gott sprach:] Es ist nicht gut, daß der Mensch allein bleibt." (Genesis 2,18)
Die Feministin Simone de Beauvoir hingegen behauptete in ihrem Hauptwerk "Das andere Geschlecht", dass der Mann über die Frau herrsche und die Frau vom Mann unterdrückt und benachteiligt werde. Mit dem Mann als Täter und der Frau als Opfer wurde die Grundlage für die feministische Religion gelegt und der gesellschaftliche Kampf zwischen Mann und Frau ausgerufen. Eine partnerschaftliche Ehe kann es nach feministischer Überzeugung nicht geben, weil "Der Vergewaltiger Nr. 1 ist der eigene Mann."[2], "Mann und Frau sind a priori so ungleich [...] Liebe ist eben nur unter Gleichen möglich, nicht unter Ungleichen."[3] und "Alle Männer sind Vergewaltiger, auch die Netten!".[4]
- "Der Geschlechterkampf ist so einfallslos wie der Klassenkampf." - Norbert Blüm[5]
Eine Versöhnung zwischen Mann und Frau kann es im Feminismus ebenso wenig geben, wie im Christentum eine Versöhnung zwischen "Gut" und "Böse". Der Geschlechterkampf wird immer weiter von Feministinnen und ihren Lila Pudeln angeheizt. Die Akteure sind heute vor allem staatlich bezahlte Frauenbeauftragte, Betreiberinnen von Frauenhäusern, die Frauenforschung und das Frauenministerium. Als Waffen kommen im Geschlechterkampf Frauenförderung, Frauenquote, Gewaltschutzgesetz, Falschbeschuldigung, Kindesentziehung und das Unterhaltsmaximierungsprinzip zum Einsatz.
Nach den Vorstellungen des Genderismus liegen im Geschlechterkampf nicht nur zwei, auch nicht drei, sondern viele "Geschlechter" (Sexual diversity) im Streit. Man könnte das auch als den "Totalen Krieg" auf dem Schlachtfeld der menschlichen Sexualität verstehen.
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Machtstrategien
Jules Monerot vergleicht den politisch-revolutionären Krieg der Gegenwart mit der Zeit der europäischen Religionskriege:
- "Hier wie damals zielt der ideologisch aufgeladene Konflikt vor allem darauf ab, dem Gegner all seine Gründe zum Leben und Hoffen zu nehmen."
Aus dieser in Staatsregie organisierten Hoffnungslosigkeit der willkürlich ihrer Kinder beraubten und zu automatenhaften Zahlsklaven denaturierten Väter, die von Vertretern der Staatsbürokratie mit ihren Klagen verächtlich als "Väterriege" bezeichnet werden, resultieren als Konsequenz für die Betroffenen als weitere Lebensperspektive neben dem Suizid nur noch Emigration oder "Betreuung" durch die institutionalisierte Übermutter (Sozialstaat). Wurde im NS-Staat alles zum Minderwertigen Erklärte bekämpft und als "Möglichkeit einer kollektiven Entladung aufgestauter Affekte" angeboten, so bekämpft die BRD heute auf ähnliche Weise alles als "stark" Deklarierte. Das Prinzip der Rechtswillkür ist in beiden Fällen dasselbe: Ob ein "Untermensch" im NS-Staat wegen erfundener Minderwertigkeit niedergemacht wurde oder ob derselbe Mensch wegen seiner angeblichen "Stärke" in der BRD niedergemacht wird, ist evidenterweise dasselbe.
Ein "Diplom-Ingenieur und Sozialhilfeempfänger", wie er sich selbst nennt, hat diesen Sachverhalt mit wenigen Worten verdeutlicht: "Wer als Vater berufstätig ist, kann bei Scheidung in Deutschland nicht gelebter Vater für seine Kinder bleiben. Wer als Vater daraus die logische Konsequenz zieht, die Arbeit aufzugeben, um für seine Kinder sorgen zu können, irrt sich, denn nun gefährdet er die Gesamtfamilie und er ist erst recht nicht befähigt, das Sorgerecht zu behalten. Wem das Sorgerecht entzogen wird, dem wird der primäre Lebenssinn - Aufzucht der eigenen Art - geraubt." Der vermittels dieser in Staatsregie bewirkten psychischen Erkrankung fortan Erwerbsunfähige wird damit zum Objekt der staatsbürokratischen "Betreuungs"-Maschinerie.
Nachdem die BRD rechtlich die jederzeitige willkürliche Zerstörung des Systems Familie organisiert und aus den logisch und systemtheoretisch prognostizierbaren Trümmern des in staatsbürokratischer Regie zerstörten Systems Familie Betreuungsbedürftige erzeugt hat, schildert dieser Diplomingenieur das neue Familienideal der BRD wie folgt: "Mann findet in Ruhe eine neue Frau. Mann wird wieder Vater. Mann hat nun Zeit für Frau und Kind, ist nicht schuldhaft, Frau und Kind vernachlässigend, damit beschäftigt, den Lebensunterhalt zu verdienen. Der Reiz der Frau, sich von einem Sozialhilfeempfänger scheiden zu lassen, ist Null, da kein Unterhalt in Aussicht steht. Trennung ist auch kaum nötig, denn ein Mann, der keinem Berufsstress unterliegt, der immer kuschelig zu Hause ist, die Hälfte der Hausarbeit macht usw., ist doch ein prima Mann und Vater. Und falls die Frau sich dann doch trennen will, weil zu ihrer Selbstverwirklichung ein Mann gehört, der ordentlich Geld verdient, dann gibt es gemeinsames Sorgerecht für die Kinder, da der Kampf ums Kind ohne Aussicht auf Unterhalt sinnlos ist ... Die Sozialhilfe ist mit allen Zusatzleistungen höher als der Selbstbehalt."[6]
Einzelnachweise
- ↑ Aus dem Anhang der Einheitsübersetzung (1988, 5. Auflage, S. 1722): "Die Ausdrücke für Mann (isch) und Frau (ischáh) sind im Hebräischen ähnlich." Um die gleiche Sprachwurzel nachzubilden, heißt es in einigen Bibelübersetzungen "Und Gott schuf den Menschen (...) als Mann und Männin."
- ↑ Alice Schwarzer: "Der große Unterschied", 2000, S. 81
- ↑ Alice Schwarzer: "Der kleine Unterschied und seine großen Folgen", 1975, S. 151
- ↑ Alice Schwarzer über Jörg Kachelmann, Post von Kachelmann, Alices Blog am 2. August 2010
- ↑ Unverblümtes von Norbert Blüm, 1985
- ↑ Dr. Jan Lalik, Arzt für Neurochirurgie: Menschenrechtsverletzungen und staatliche Kindesmißhandlung in der Bundesrepublik Deutschland, Abschnitt: Menschenrechtsverletzung und Kindesmißhandlung in Staatsregie in der BRD
Siehe auch
Weblinks
- 16. Rang ergab am 26.1.2012 die Google-Suche nach "Geschlechterkampf" für diesen Artikel.
- Geschlechterkampf von links:
Vortrag: Geschlechterkampf von Rechts - Frauencafé Anaconda, 18. November 2010
- Geschlechterdebatte: Doppelstandards der Gleichstellung, FAZ am 25. März 2011 (Wenn es um Gleichberechtigung geht, wird weiterhin oft mit zweierlei Maß gemessen. Aber wenn eine soziale Bewegung erst einmal unterwegs ist, kennt sie oft keine Logik mehr. Einige Beispiele aus der Geschlechterdebatte.)
