Sozialstaat

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Inhaltsverzeichnis

Sozialstaat und Familie

Zitat: «Der Sozialstaat gleicht immer mehr einem totalitären Regime, das die Familien zerschlägt.» - Wolfgang Kersting[1]
Zitat: «Im Sozial- und Rechtsstaat ist das Familienrecht zum Auslöser und das Sozialhilferecht zum Zwischenfinanzierungsinstrument für Ehezerstörungen geworden.» - Joachim Wiesner[2]
Zitat: «Der Staat treibt den Familien über Sozialbeiträge und Steuern die Sau vom Hof und gibt ihnen in Gönnerpose bei Wohlverhalten ein Kotelett zurück.» - Jürgen Borchert[3]

Sozialstaat und Moral

Zitat: «Es gibt keinen Mißbrauch der Sozialeinrichtungen. [...] Was wir derzeit erleben - beziehungsweise, was uns jetzt erst zu Bewußtsein kommt -, ist etwas ganz anderes: der durch und durch konsequente Gebrauch der Mittel und Werkzeuge, welche aufgrund bestehender Gesetze und Regeln öffentlich zur Verfügung stehen. [...]
Wie verhält es sich mit der Vorstellung, daß Menschen in der Anonymität des Gesellschaftslebens freiwillig darauf verzichteten, sich mehr zu nehmen, als ihnen zugedacht ist? Transferzahlungen, Zuwendungen, Subventionen ... all die schönen "kostenlosen" Angebote des Sozialstaats, soll man denn darauf verzichten? Und das freiwillig? Der gesetzliche Rahmen, der das Erlaubte abstreckt, ist sehr elastisch, wie angesichts der aktuellen Vorgänge inzwischen jedermann erfährt, der es wissen will. Wie kommt es, daß jedermann sich über jedermanns Nehmermentalität empören zu müssen glaubt? Nimmt nicht jeder von ihnen ebenfalls ohne Zögern all das an sich, was sich in Reichweite befindet - zumal bereits in der Schule vermittelt wird, daß jedermann Rechte habe?»
 - Karin Pfeifer-Stolz[4]

Sozialstaat und Demographie

Zitat: «Die Risiken, sich langfristig im Lebenslauf zu binden in der Form von Kindern aber auch in der Form von langfristiger Partnerschaft, nehmen um so stärker zu, je dynamischer eine Welt sich verändert. Wenn man sich in einer dynamischen Welt orientieren muss, auch behaupten muss, braucht man Flexibilität, Anpassungsfähigkeit, Mobilität, in jeder Hinsicht, sozusagen regional, sozial, eben biographisch, und Kinder haben ist das Gegenteil von Beweglichsein.» - Herwig Birg[5]
Zitat: «Unsere kollektiven Systeme, sei es Rente, Krankenkasse oder Pflegeversicherung, garantieren jedem die gleichen Leistungen, ob er Kinder hat oder nicht. Das schafft eine Illusion von Stabilität und vermittelt, dass es auch ohne Kinder geht.» - Herwig Birg[6]
Zitat: «Aufgrund der Missachtung des Leistungsfähigkeitsprinzips und der Konstruktion des Sozialversicherungssystems wird in Deutschland Kinderlosigkeit vom Staat prämiert. Von Kindern profitiert finanziell, wer keine hat.» - Herwig Birg[7]

Einzelnachweise

  1. Alleinerziehende: Die Hätschelkinder der Nation, FAZ am 24. Januar 2010
  2. Joachim Wiesner: Vom Rechtsstaat zum Faustrechts-Staat, 1985
  3. Karl-Heinz B. van Lier: "Der Rahmen, er könnte vergoldet sein", Cicero am 6. Juli 2007
  4. Karin Pfeifer-Stolz: Des Zornes und der Empörung Wellen, Freie Welt am 26. Oktober 2011
  5. Spaltung der Gesellschaft durch demographische Entwicklung, Deutschlandradio am 16. März 2005 (Interview mit Herwig Birg, Professor für Demographie an der Universität Bielefeld)
  6. "Das System kollabiert": Die Sozialversicherungen verleiten die Menschen dazu, auf Kinder zu verzichten - Interview mit Herwig Birg, in: Focus vom 10. August 2009 (1 Seite)
  7. Demographie: Unser Verschwinden würde gar nicht auffallen, 28. Juni 2006 (Vierzehn Richtigstellungen von dreizehn Legenden über die demographische Entwicklung Deutschlands.) (PDF)

Siehe auch

Weblinks

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