Prostitution
Aus WikiMANNia
| | In diesem Artikel fehlen wichtige Informationen. Einleitung fehlt. Du kannst WikiMANNia helfen, indem du sie recherchierst und einfügst, oder uns informierst. |
Inhaltsverzeichnis |
Im Tierreich
"Bezahlt" wird für die natürlichste Sache der Welt auch in der Natur. Männchen bezahlen für Sex z.B. mit Kieselsteinchen, Banane, einer Stubenfliege oder Fellpflege. In einem Videobeitrag wird deutlich, dass es bei Tieren bezüglich der Prostitution sehr ähnlich zugeht wie bei den Menschen.[1]
Interessant sind allerdings die letzten gesprochenen Sätze, die genau dieses Vergleichen unterbinden wollen: "Das darf man jetzt natürlich nicht mit menschlichen Maßstäben bemessen. [...] Also was bei uns Prostitution ist, ist bei Tieren einfach eine ungewöhnliche Art der Fortpflanzung" - "Also können die Sittenwächter beruhigt aufatmen. Das älteste Gewerbe der Welt, wie wir es kennen, bleibt eine Erfindung der Menschen.
Vergleichen darf man es natürlich nicht? Warum? - Weil es sonst das Verhalten vieler Männer, die zu einer Prostituierten gehen, verständlich machen würde?
Feministinnen
Die nicht umsonst "Sex-negativ" genannten Feministinnen (einschl. Alice Schwarzer) stehen der Prostitution feindselig gegenüber, während die sex-positiven Feministinnen kein Problem damit haben oder sie sogar befürworten (wenn auch nur, weil dies ihrer Ansicht nach Frauen Macht über Männer verleiht.) Fakt ist, dass verschiedene Feministinnen (wie Andrea Dworkin, Valerie Solanas und Domenica) zeitweise selbst als Prostituierte gearbeitet haben.
Zitat: «Feministinnen sind Frauen, die zu faul zum Arbeiten und zu hässlich zum Anschaffen sind!» - Natan[2]
Scheinheilige Sittenwächter
Schließung eines "Flatrate-Bordells": "Es fehlte freilich an jeder Begründung. Nach einer Schilderung, dass die Kundschaft für eine Zahlung von 70 bis 100 Euronen den ganzen Tag in Club verbringen konnte, kam der flammende Appell, den "betroffenen Frauen" zu helfen.
Denn die katholischen Ordensschwestern, bekanntermaßen Spezialistinnen in Sachen Sexualität und Sinnlichkeit, wussten genau, dass Flatrates "ein Zeichen von absolutem Machtmissbrauch sind". Es ist erstaunlich, dass offensichtlich alles in Ordung ist, wenn es nur mehr kostet. Wenn allerdings Männer nicht mehr so über den Tisch gezogen werden, dann ist es auf einmal Machtmissbrauch." [3]
Als den "betroffenen Frauen" dann endlich "Hilfe" zuteil wurde, waren sie unfreiwillig nicht nur arbeits-, sondern auch wohnungslos: "In Fellbach bei Stuttgart haben 80 Huren die Nacht zu Dienstag - in Decken gehüllt - im Freien verbracht. Sie mussten auf der Straße übernachten, eine entwürdigende Situation für die Frauen. Ein Polizeisprecher sagte, vermutlich hätten die Frauen sonst in dem Großbordell übernachtet." [4]
Zitat: «Wenn eine Frau binnen drei Tagen genauso viel verdienen will, wie andere in einem Monat an der Supermarktkasse, dann ist das ihr Recht.» - Élisabeth Badinter[5]
Feministinnen haben lange für die Legalität der Prostitution gekämpft und von Power-Frauen geschwärmt, um dann festzustellen, dass die Frauen dem Geschäft doch nicht gewachsen sind. Jetzt wird beklagt, dass die Polizei nicht eingreifen darf, wenn eine Frau freiwillig ins Prostitutionsgeschäft einsteigt.[6] Die Lösung soll nun nicht in der Emanzipation der Frauen, sondern in der Kriminalisierung der Männer liegen. In Schweden (1999) und Norwegen (2009) gilt Prostitution für Frauen ehrbar und für männliche Freier kriminell.[7] Frankreich soll nun folgen in der Kriminalisierung der Männer bei gleichzeitiger Straflosstellung der Frauen.[5]
Eine schonungslosen Entlarvung der scheinheiligen Sittenwächter Alice Schwarzer nimmt Gabrielle Wolf vor.[8]
Zwangsprostitution
Obwohl es keine verlässlichen Zahlen gibt, werden Zwangsprostituierte als riesiges Problem thematisiert. Hier ein Beispiel. Auslöser war ein Artikel des Hamburger Abendblattes (basierend auf einer dpa-Meldung) vom 9. April 2005:
- "Bremen - Den Austragungsstädten der Fußballweltmeisterschaft 2006 in Deutschland droht nach Erkenntnissen der Sicherheitsbehörden eine Flut von Prostituierten aus Osteuropa. 'Es geht angeblich um 30.000 bis 40.000 Frauen', sagte die Vorsitzende des Ausschusses für Frauen und Gleichstellung des Deutschen Städtetages, Ulrike Hauffe, am Freitag in Bremen unter Berufung auf das Bundeskriminalamt (BKA) in Wiesbaden. Diese Zahlen seien aber 'rein spekulativ'. 'Schon jetzt wird organisiert, wie die Prostituierten in die WM-Städte eingeschleust werden können', sagte Hauffe. Entsprechende Erkenntnisse habe das BKA der Bund-Länder-Arbeitsgruppe zur Bekämpfung der Gewalt gegen Frauen weitergegeben. Die Kommunen seien gebeten worden, sich darauf vorzubereiten. In Frankfurt/Main gebe es dazu bereits eine Arbeitsgruppe..."
Diese spekulative Zahl von 40.000 Prostituierten wird vielfach unhinterfragt übernommen und weitergegeben. Zugleich erfolgt eine Umdefinition: Aus den 40.000 Prostituierten werden 40.000 Zwangsprostituierte.
- "Fachleute schätzen, 30.000 bis 40.000 Zwangsprostituierte könnten zur WM nach Deutschland eingeschleust werden." (FinanzNachrichten.de, 21. Februar 2006)
- "30.000 bis 40.000 Zwangsprostituierte, so schätzt der Deutsche Städtetag, werden zur Fußballweltmeisterschaft vor allem aus den osteuropäischen Staaten nach Deutschland geschleust, um den Fans zu Diensten zu sein." (Emma, Januar/Februar, 2006)
Durch diese Meldungen entsteht ein teils durch Staatsorgane getragener Protest gegen die WM.
- "In Frankreich und Schweden regt sich Unmut gegen die Fußball-Weltmeisterschaft, die heute in München beginnt. Von der 'Prostitutions-WM' ist die Rede, teils wird sogar ein Teilnahmeverzicht aus moralischen Gründen gefordert. (Neues Deutschland, Das älteste Gewerbe, 9. Juni 2006).
- "Ein Ausschuss des US-Repräsentantenhauses hat Deutschland aufgefordert, mehr gegen Menschenhandel und Zwangsprostitution zu unternehmen... Das führe zwangsläufig zur Ausbeutung von Frauen, vor allem aus Osteuropa und Russland, beklagt Smith." (Frankfurter Rundschau, US-Ausschuss klagt Deutschland an, 29. Juni 2006)
Nach Ende der WM und Abklingen der Hysterie wird Bilanz gezogen: nichts ist eingetroffen, die gesamte Prostitution hatte während der WM sogar eine ausgesprochene Flaute. Fußball ist für Männer offenbar wichtiger wie Sex.
Zitate
- "Bemerkenswert ist, daß auch in legalen Partnerschaften wie der Ehe im Grunde die Gesetze der Prostitution herrschen." [9]
Einzelnachweise
- ↑
Welt der Wunder - Prostitution im Tierreich - ↑ WGvdL-Forum: Natan am 5. September 2011 - 01:46 Uhr
- ↑ Lesermail (Flatrate-Bordelle), Genderama
- ↑ Flatrate-Bordelle: Polizei lässt Sexarbeiterinnen auf der Straße übernachten, Tagesspiegel am 29. Juli 2009
- ↑ 5,0 5,1 Kampf gegen Prostitution: Frankreich will käufliche Liebe verbieten, Süddeutsche Zeitung am 8. Dezember 2011
- ↑ "Loverboys": Wie eine 18-Jährige zur Prostituierten wurde, Der Westen am 12. Dezember 2011
- ↑ Skandinavien: Lukrative Ausbeutung, Süddeutsche Zeitung am 29. Dezember 2009
- ↑ Gabrielle Wolf: Alice Schwarzers Anti-Prostitutions-Kreuzzug: Moralin, das Frauen schadet, 1. April 2012
- ↑ Beate Kricheldorf: "Verantwortung - Nein danke! Weibliche Opferhaltung als Strategie und Taktik.", R.G.Fischer 1998, ISBN 3-89501-617-9, S. 33
Siehe auch
Weblinks
- Prostitutionsgesetz
- Wikipedia: Prostitutionsgesetz
- Der Gesetzestext zum Prostitutionsgesetz vom 1.2.2002
- Die Rechte der Prostuierten nach dem neuen Prostitutionsgesetz
- Bundesgesetzblatt
- Bayerisches Staatsministerium der Justiz und für Verbraucherschutz: 10 Jahre Prostitutionsgesetz / Bayerns Justizministerin Merk fordert Revision: "Prostitutionsgesetz entpuppt sich als Gesetz zur Förderung der Prostitution!", Pressemitteilung Nr. 76/12 am 13. April 2012 (Gut zehn Jahre nach Inkrafttreten des Prostitutionsgesetzes am 1. Januar 2002 fordert Bayerns Justizministerin Dr. Beate Merk: "Die Entkriminalisierung hat sich als verhängnisvoller Irrweg erwiesen und muss wieder rückgängig gemacht werden.")
