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Männer wacht auf! Frauen, wacht auf! Eine tiefe Unversöhnlichkeit ist zwischen die Geschlechter gekommen. Der Feminismus ist der Feind der Liebe und der Feind der Familie. Er nimmt den Männern die Frauen und die Kinder weg. Er nimmt den Frauen die Welt weg, in der allein sie blühen können. Der Feminismus macht die Männer schlecht. Erst in der Sprache, dann in der Wirklichkeit - als ginge es auch ohne sie. Ist das gut? Nein! Feminismus ist Apartheid. Feminismus ist ein totalitärer Umbau der Normalität. Feminismus ist ein Krieg, der verleugnet wird. Wer an den Feminismus glaubt, wird unglücklich. Frauen dürfen abtreiben und sich scheiden lassen. Männer dürfen zahlen. Oder der Staat zahlt, den auch die Männer bezahlen. Was haben Frauen und Männer davon? Nichts! Der Mann wird einsam, und die Frau wird zur "Frau ohne Welt". Bernhard Lassahn beschreibt all das heiter, gelassen, traurig, amüsiert und scharfsinnig. Lassahn sagt: "Es gibt ein Leben nach dem Feminismus. Und dieses Leben beginnt mit der Liebe. Denn mit der Liebe beginnt die Zukunft."
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Bildung
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Darüber hinaus weisen Jungen laut PISA-Studie eklatante Defizite in der Lesekompetenz auf; weit höher als die Defizite der Mädchen in den Bereichen Mathematik und Naturwissenschaften.[2] Trotzdem werden nur Initiativen in Richtung mädchenorientiertes Lernen für Mathematik/Naturwissenschaften unternommen. Ein eigenes Kompetenzzentrum soll die Integration von Mädchen und Frauen in naturwissenschaftliche Bereiche forcieren. Etwas Ähnliches für die Probleme der Jungs gibt es nicht einmal ansatzweise, wäre aber überaus notwendig. Wir fordern eine gezielte jungenspezifische Förderung im Bereich Lesekompetenz.
Jungen haben ein signifikant schlechteres Bildungsniveau und eine signifikant schlechtere Bildungsbeteiligung als Mädchen. Die OECD resümierte in ihrer PISA-Studie u. a., dass das Bildungsdefizit der Jungen (insbesondere die eklatant schlechte Lesekompetenz) eine "große bildungspolitische Herausforderung" darstelle. Dies war im Jahr 2000. Trotzdem werden die Jungen weiterhin aus bildungs- und jugendpolitischen Maßnahmen (z. B. dem Zukunftstag) gezielt ausgegrenzt.
Das Forum Bildung - ein Gremium der bildungspolitisch Verantwortlichen aus Bund und Ländern - hat schon 2001 die gleiche Teilhabe von Mädchen und Jungen an Maßnahmen zur Erweiterung des Berufswahlspektrums auf geschlechtsuntypische Berufe gefordert. Trotzdem werden Jungen bis heute aus solchen Maßnahmen, wie z. B. dem Zukunftstag ausgegrenzt oder nachrangig berücksichtigt.
Im Schulbereich konzentriert sich die Förderung weitgehend auf Mädchen, hier vor allem auf die Fächer Mathematik/Naturwissenschaften. Obwohl Jungen in ihren Schulleistungen immer mehr hinter den Mädchen zurückfallen und schon daher einer verstärkten Förderung bedürften, wird für sie kaum etwas getan. Maßnahmen der Politik zur Behebung der personellen Schieflage im Primarbereich (kaum männliche Erzieher und Grundschullehrer) lassen bislang auf sich warten.
In der Politik auf diesem Gebiet herausragend ist die KMK-Präsidentin Ute Erdsiek-Rave
In seinem Abschiedsbrief notiert der 18jährige Amokläufer von Emsdetten: "Das Einzigste, was ich intensiv in der Schule beigebracht bekommen habe, war, dass ich ein Verlierer bin."
Inhaltsverzeichnis |
Studien
Aktionsrat Bildung 2009
Bildungssystem benachteiligt Buben massiv. Die Erkenntnis ist beileibe nicht neu, aber jetzt einmal mehr wissenschaftlich untermauert: Buben sind die großen Verlierer des deutschen Bildungssystems. Eine aktuelle Studie belegt dies mit alarmierenden Zahlen.[3][4][5]
Schlechtere Noten bei gleicher Leistung
Emotionale Aus- und Weiterbildung
Selbstbehauptung und Selbstvertrauen für Jungen und Männer: Emotionale Unabhängigkeit, Abbau von Minderwertigkeiten, Abbau schlechtes Gewissen, Umgang und Abbau Verlustängste und Liebesentzug, Selbstversorgung mit körperlichen Berührungen, Eigene Führung bei der Bestimmung von Nähe und Distanz, eigene Integrität behalten, eigene Bedürfnisse befriedigen, Wohlfühlen in der menschlichen Gemeinschaft, Lebenstüchtigkeit erhöhen, Abbau von Angst der eigenen Emotionen, wirkliche Wahlfreiheit bei der Partnerversuche, Neubewertung des Verhältnisses zu Frauen, Respekt und Wertschätzung bei Frauen etablieren, wirkliches Verständnis einfordern, eigene Bedürfnisse kennenlernen, das eigene Leben selbstgestalteten, Lebensabschnitte ohne Arbeit und ohne Frauen genießen und gestalten lernen, Grenzen der Partnerschaft selbst bestimmen, die eigene Offenheit standardisieren, Identifikationsschwerpunkt bei sich selbst justieren lernen, usw.
Volkswirtschaftlicher Schaden
Ingenieur-Mangel in Deutschland eskaliert trotz Wirtschaftskrise
Deutschland gehen die Ingenieure aus: Nach SPIEGEL-Informationen bekommen Unternehmen trotz Rezession vermehrt Probleme, frei werdende Stellen zu füllen - schon jetzt sind 50.000 Jobs unbesetzt. Experten fordern mehr Investitionen in die Fachkräfteausbildung. [...] Durch den Mangel an Fachkräften gehen der deutschen Wirtschaft schon jetzt jährlich rund 29 Milliarden Euro verloren.[6]
Klassenwiederholer
Jungen bleiben häufiger sitzen, obwohl das nichts bringt: "Wenn Schüler eine Klasse wiederholen müssen, ist das ärgerlich, nicht nur für sie selbst: Ehrenrunden fressen laut einer neuen Studie rund eine Milliarde Euro pro Jahr - und niemand hat etwas davon: Statt sich zu verbessern, verplempern Wiederholer meist lediglich Lebenszeit."
Politische Instrumentalisierung der Bildung
Josef Kraus, Vorsitzender des Deutschen Lehrerverbandes und Gymnasialdirektor in Bayern, ist kein Theoretiker, sondern Praktiker und weiß daher, dass viele der vor allem politisch motivierten Theorien zum Thema Bildung sich spätestens bei der Umsetzung in die Praxis als wirklichkeitsfremd erweisen. Er beschreibt aus seinem Berufsalltag, warum das Leistungsprinzip so wichtig sei, denn wer es "bereits in der Schule untergräbt, setzt eines der revolutionären demokratischen Prinzipien außer Kraft. In unfreien Gesellschaften sind Geldbeutel, Geburtsadel, Gesinnung, Geschlecht Kriterien zur Positionierung eines Menschen in der Gesellschaft." Zudem sei die Leistungsbereitschaft von Millionen von Menschen die Basis eines funktionierenden Sozialstaates.[7]
Universitäre Bildung
Ausgerechnet ein Professor der Kulturwissenschaften beschreibt sehr treffend, wie die gesellschaftliche Entwicklung die Universitäten so verändert, dass sie geradezu gelehrtheitsfeindlich wird. Wissen und dessen Aneignung zählen immer weniger. Universitäten reduzieren sich auf Wettbewerbsteilnehmer.
Zitat: «Das Aussterben der Gelehrten ist das Resultat eines kulturellen Wandels: Stundenlang, in völliger Einsamkeit, Buch für Buch zu lesen, passt nicht mehr in unsere Zeit, die vom Wettbewerb dominiert ist und in der es um schnellen Austausch und das richtige Netzwerken geht. Die Universität, der bisherige Hort des Wissens, sieht die Wissensgewinnung als nicht mehr zeitgemäß an. [...]
Das gilt auch für empirische Studien und Befragungen, die sich zur häufigsten Form von Forschung entwickelt haben. Da werden deutsche Arbeiter über ihre türkischen Kollegen befragt und Vorurteile entdeckt. Da werden Mütter entlarvt, die ihren zu dicken Säugling für normalgewichtig halten. Da wird festgestellt, dass Kinder von Eltern, die rauchen, das Laster oft übernehmen. Nichts ist trivial genug, um nicht in einer durch Drittmittel geförderten Studie mal schnell erforscht zu werden. Da die Forscher dabei empirisch vorgehen und angeblich in direktem Kontakt zur Wirklichkeit stehen, glauben sie auf jede Art von Wissen, vor allem auf altes, verzichten zu können.» - Klaus P. Hansen[8]
Ein Effekt, der häufig zu beobachten ist, auch Familienministerin Schröder hat mit so einer Trivialbefragung promoviert. Daran sieht man aber auch, woher die Verblödung kommt: Durch die stetige Drittmittelfinanzierung dümmlicher Trivialstudien. Und damit ist der [Leistung]]s- und Selektionsdruck weg. Wozu noch das Hirn anstrengen, wenn man auch ohne Hirnarbeit direkt ans Geld kommt? Schon erstaunlich, dass an vielen Fakultäten (gerade solche wie Kultur- und Sozialwissenschaften) gar nichts anderes mehr stattfindet als solche Trivialbefragungen.
Zitat: «Hieß es nicht mal, dass Bildung unserer einziger Rohstoff in Deutschland ist?
Ich sag ja, Peak Bildung ist bei uns längst überschritten.» - Hadmut Danisch[9]
- "Ist das Ziel einer Promotion nur der 'Titel', so ist derjenige der Dumme, der sich die 'harten' Fächer (Mathe, Naturwissenschaften, ...) überhaupt antut. Ist das Ziel aber, echte Qualifikationen zu erwerben, so ist derjenige der Dumme, der 7-10 Jahre (Studium+Promotion) in einem Laberfach verbringt." - Fry, 5. April 2013 um 0:14 Uhr
- "Obwohl der Professor gewiss in Vielem recht hat, scheint aber auch er Bücherlesen, also lernen was andere schon vor ihm wussten, für eine (oder die) Hauptquelle des (zumindest subjektiven) Wissens- bzw Erkenntniserwerbs zu halten, nicht etwa für dessen Voraussetzung." - Skeptiker, 5. April 2013 um 2:07 Uhr
- "Der allgemeine Verfall an deutschen Unis scheint mir im Wesentlichen darin begründet, dass schon länger mit dem Abitur so um sich geschmissen wird, was wiederum politischer Wille und eine Verdrehung von Ursache und Wirkung ist: Nur weil man jemandem ein Abitur gibt, werden er oder sie dadurch nicht schlauer." - Claus, 5. April 2013 um 10:12 Uhr
Zitate
- "Ich sehe, dass unsere Gesellschaft - die deutsche, die europäische, die westliche - ihrem Verfall entgegentreibt - wie einst das römische Reich oder andere Kulturen. Ob sich das aufhalten und gar umkehren lässt, weiß ich nicht. Unser gesellschaftlicher Verfall zeigt sich unter anderem im Rückgang der deutschen Bevölkerung, in der Auflösung der Familie, im Niedergang des Bildungswesens, auch in der sexuellen Verwahrlosung. Der Anthropologe J.D.Unwin kommt in der Untersuchung 'Sex and Culture' zu dem Schluss: 'Wenn eine Gesellschaft drei Generationen lang völlige sexuelle Freiheit gewährt, dann sinkt sie auf das unterste Niveau.'[10][11] Nötig ist eine geistige Umorientierung. Nötig sind mehr Freiheit und Selbstverantwortung für uns Bürger. Wer nicht mehr frei genug ist, haut dorthin ab, wo er sich freier fühlt. Für die junge Generation muss Deutschland attraktiv genug bleiben, vor allem für deren Elite. Für zu viele ist es das nicht mehr." - Dr. Klaus Peter Krause[12]
Einzelnachweise
- ↑ Gender Datenreport
- ↑
PISA 2003: Kurzfassung der Ergebnisse - ↑
Studie: Aktionsrat Bildung - Geschlechterdifferenzen im Bildungssystem 2009 - ↑ Bildungssystem benachteiligt Buben massiv, BR online
- ↑ Schule: Jungen sind die Verlierer im deutschen Bildungssystem, Focus am 12. März 2009
- ↑ Ingenieur-Mangel in Deutschland eskaliert trotz Wirtschaftskrise, Der Spiegel am 21. März 2009
- ↑ WGvdL-Forum (Archiv 2): SOS: Bildung darf kein Spielball sein - Gender in der Schule, Oliver am 5. Februar 2012 - 18:36 Uhr, Bildung darf kein Spielball sein - Gender in der Schule, 5. Februar 2012
- ↑ Hochschulkultur: Wie Unis Genialität verhindern, Spiegel am 3. April 2013
- ↑ Wie die Universitäten sich von der Gelehrtheit entfernen, Ansichten eines Informatikers am 3. April 2013
- ↑ 'Sex and Culture' by J.D. Unwin, 20. Februar 2008
- ↑ British anthropologist Joseph Daniel Unwin, whose 1934 book, Sex and Culture, chronicled the historical decline of numerous cultures
- ↑ Dr. Klaus Peter Krause: Abgerutscht: Mit Deutschlands wirtschaftlicher Freiheit geht's bergab, Freie Welt-Blog am 27. September 2012; Geistige Umorientierung und wirtschaftliche Freiheit, 19. März 2008
Querverweise
Netzverweise
- Arne Hoffmann: Jungs als Bildungsverlierer, Deutschlandradio am 2. April 2009
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"Wo ist der Unternehmer in deutschen Schulbüchern?" - Gerd Habermann, 1/2008
- Birgit Kelle: Neue Studie: Geschlecht und soziale Herkunft entscheiden über Schulbildung, Kopp Online am 2. Januar 2012
- Gerhard Wisnewski: Inklusion: Sabotage an der Zukunft, Kopp Online am 15. September 2012; WGvdL-Forum (Archiv 2): Inklusion: Sabotage an der Zukunft, Rosi am 15. September 2012 - 22:56 Uhr
- "Ihr da oben, wir hier unten", Welt Online am 27. Februar 2008 (Neuköllns Bezirksbürgermeister Heinz Buschkowsky sieht ein Schichtenproblem wie zu Beginn der Industrialisierung - Abstimmung per Möbelwagen)
- Michael Klein: Risse in der Meritokratie: Was wird in deutschen Schulen eigentlich bewertet?, Kritische Wissenschaft - critical science am 22. Juli 2012
