Die 25-Stunden-Woche
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Die 25-Stunden-Woche ist eine Forderung, die Esther Vilar in den 1970er Jahren erhoben hat.
Familienministerin Kristina Schröder griff diese Idee in einem Interview auf, das sie dem Magazin Focus gab:
- "Eine 30-Stunden-Arbeitswoche könnte für beide Partner nahezu ideal sein. 40 Stunden Arbeitszeit sind den meisten Eltern von kleinen Kindern zu viel, mit 20 Stunden katapultieren sie sich ins Karriere-Abseits. 30 Stunden würden den Bedürfnissen vieler Arbeitnehmer entgegenkommen und wären auch für Arbeitgeber attraktiv, weil sie damit gute Mitarbeiter halten können. Das ist auch für viele Männer interessanter."[1]
Ein Jahr später sagte sie:
- "Es müsse auch möglich sein, mit einer 30-Stunden-Woche eine Führungsposition zu besetzen."[2]
Literatur
- Esther Vilar: Die Fünf-Stunden-Gesellschaft. Argumente für eine Utopie. Herbig 1978, ISBN 3-7766-0894-3, Ullstein 1985, ISBN 3-548-34067-9 (Buchvorstellung)
- Esther Vilar: Die 25-Stunden-Woche. Arbeit und Freizeit in einem Europa der Zukunft. Econ 1990, ISBN 3-612-23068-9
Einzelnachweise
- ↑ Elternzeit: "Die Familie wandelt sich", Focus am 25. Mai 2010
- ↑ Familienfreundliche Arbeitszeit: Ministerin Schröder fordert 30-Stunden-Woche, Focus am 17. April 2011
Weblinks
- 2. Rang ergab am 29.4.2012 die Google-Suche nach "25-Stunden-Woche" für diesen Artikel.
- BMFSFJ: Familienministerin Kristina Schröder im Interview mit dem "Focus"
- Arbeitszeit: Familienministerin Schröder für 30-Stunden-Woche, Die Welt am 17. April 2011
- Arbeitszeitverkürzungen in Krisenbranchen: IAB fordert 30-Stunden-Woche, Spiegel am 20. November 2009
- DGB-Chef Schulte denkt an 25-Stunden-Woche: "Ein Stück konkreter Utopie", Süddeutsche Zeitung am 29. Juli 1997, S. 4
- Eine 25-Stunden-Woche würde reichen, Tagesanzeiger am 24. Juni 2009
- "Die 30-Stunden-Woche wäre ideal", Wiener Zeitung am 9. August 2011
- Steffen Hentrich: Kulturelle Kollektivierung, Liberales Institut am 2. Mai 2012
