Etatismus
Aus WikiMANNia
Hauptseite → Staat → Etatismus
Hauptseite → Ideologie → Etatismus
Etatismus (von frz. État, "Staat") ist ein politisches Schlagwort, mit dem eine Position bezeichnet wird, die gesellschaftliche und wirtschaftliche Probleme lösen will, indem sie auf staatliche Regelungen setzt.
Der von Liberalen geprägte Ausdruck bezeichnet demnach abwertend eine Politik, die es anstrebt, die Zuständigkeit des Staates zu Lasten der Rechte, der Kompetenzen und der Selbständigkeit der Gesellschaft, vor allem in wirtschaftlicher Hinsicht, auszuweiten. Der Begriff entstand um 1880 in Frankreich.
Wichtige Beispiele für Etatismus sind der Faschismus, der Staatssozialismus und der Staatsfeminismus.
Weblinks
- Rang >100 ergab am 8.6.2011 die Google-Suche nach "Etatismus" für diesen Artikel.
- Etatismus - Wörterbuch der Sozialpolitik
- Willy Huhn: "Der Etatismus der Sozialdemokratie. Zur Vorgeschichte des Nazifaschismus.", 2003, ISBN 3-924627-05-3 (Rezension und Leseprobe)
- Liberales Institut: Das Herz des Etatismus
Siehe auch
- Staatsquote = Staatsausgabenquote
- Wohlfahrtsstaat
|
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Etatismus (10. Mai 2011) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Wikipedia-Artikel steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar. |
