Kiranjit Ahluwalia

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Die Inderin Kiranjit Ahluwalia (* 1955) beweist, dass auch eine rechtskräftig verurteilte Mörderin als Menschenrechtsaktivistin taugt. Sie hatte ihren Mann nach jahrelanger häuslicher Gewalt im Schlaf mit Napalm überschüttet und angezündet. Eine Frauenorganisation half ihr dabei, sie als Ikone gegen häusliche Gewalt zu stilisieren. Die lebenslange Haftstrafe wurde 1992 aufgehoben und Cherie Blair, die Frau des Premierministers Blair, überreichte ihr 2001 einen Preis bei der ersten Preisverleihung für asiatische Frauen.

Es ist schon ein Wunderwerk feministischer Logik, dass ein von langer Hand geplanter (Napalm-Herstellung) und heimtückischer (im Schlaf angezündet) Mord als "Akt der Selbstverteidigung" durchgehen kann, wenn nur die Täterin eine Frau und das Opfer ein Mann ist.

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