Maria Magdalena Rousseau

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Maria Magdalena Rousseau eine Frau (wohl) aus Deutschland, die unter diesem Pseudonym in der EMMA einen Artikel über ihre Kinder und deren "Erziehung" durch sie geschrieben hat.[1] Dieser Artikel macht überdeutlich, was für schreckliche Folgen eine feministische Erziehung für Jungen und Mädchen haben kann - und gleichzeitig, wie stark Feministinnen wie MMR durch ihre eigene Ideologie manipuliert sind, mit dem Ergebnis, dass sie ihr weiter folgen, selbst wenn ihnen selbst bewusst wird, wie schrecklich diese Erziehung für ihre Kinder ist.

Inhaltsverzeichnis

Ihre ältere Tochter

Zu der Zeit, als der Artikel geschrieben wurde, zehn Jahre alt. Da MMR als Nachtschwester arbeitete, von vielen verschiedenen Personen (auch der Vater, die Omas, daneben viele fremde Leute, davon einige politisch aktive Frauen) aufgezogen. Nach Aussage ihrer Mutter mit einigen guten und vielen schlechten Eigenschaften ausgestattet.

Gut

  • "äußerst selbstbewusst und stark" (manche könnten dies als biestig interpretieren...)
  • traut sich fast alles zu (andere Interpretation: übersteigertes Selbstbewusstsein)
  • glänzt in der Schule (auch im Sport)
  • hat Interesse für Technik, Politik, Abenteuer
  • ... und für Musik, Malen, Lesen, Pferdemädchenbücher

Schlecht

  • kann sehr böse und wütend sein (von MMR eher als gut interpretiert)
  • ist von sich eingenommen
  • kann befehlen, bestimmen und Leute ausnutzen
  • "hat geschlagen"
  • "war [während der "Erziehung"] aggressiv und bockig"
  • "ist nach wie vor die größte Schlampe unter der Sonne"
  • "hat alle ihre Machtspiele, die sie heute so stark machen, zuerst an mir ausprobiert"
  • "ohne Kindergarten und vielfachen Mutterersatz wäre ich an diesem Kind zur Hölle gefahren"
  • "Wir (es war wirklich beidseitig) haben uns geschlagen (ich bin auch so eine Mutter, die ihre Kinder nicht schlagen wollte)"
  • "Wir fetzen uns auch heute noch manchmal so, dass buchstäblich die Wände wackeln"
  • "hatte bis ins zweite Schuljahr keine dauerhaften Freundschaften und hat darunter gelitten"
  • "Kratzbürste"
Zitat: «Wenn wir wirklich wollen, dass es unsere Töchter einmal leichter haben, müssen wir es unseren Söhnen schwer machen. Auch wenn es weh tut.»[1]

Ihr Sohn

Zu der Zeit, als der Artikel geschrieben wurde, acht Jahre alt. MMR gibt selbst zu, dass sie keinen klaren Plan bei der Erziehung hatte und nur wollte, dass er nicht "brutal, mackerig, Vergewaltiger" wird. Andererseits hat sie ihn von Zeit zu Zeit "auch 'Junge sein lassen', sprich: Krieg spielen mit anderen Jungens". Als Ergebnis ihrer verfehlten Erziehung ist ihr Sohn, seit er drei Jahre alt ist, mit schweren "Macken" wie Bettnässen, nervösen Ekzemen und Ticks geschlagen und tendiert dazu, sich - total - zurück[zu]ziehen. MMR hält ihn auch für "Schön [...], verträumt, phantasievoll, vorsichtig, zärtlich, unsicher" (letzteres wohl für eine gute Eigenschaft haltend). Von anderen Männern und Jungen wurde er dafür "nicht ernst genommen, gehänselt, gerügt, verlacht". Nach ihrer Ansicht findet eine "Entwicklung meines Sohnes zu einem Versager in der Männerwelt" statt. Wie sie bemerkt hat, neigt ein ähnlich aufgewachsener Junge in ihrem Bekanntenkreis auch zum Bettnässen und Stottern.

Ihre jüngere Tochter

Zu der Zeit, als der Artikel geschrieben wurde, dreieinhalb Jahre alt. Von einem anderen Vater als die älteren Kinder. Im Gegensatz zu ihrer Halbschwester "ein richtiges Mädchen": "Sie legt Wert auf Kleidung und Frisur. Sie schminkt sich mit Wonne. Spielt mit Vorliebe Puppen. Sie wehrt sich nicht, sie heult lieber. Sie flirtet und umschmust alle Leute, ist ein regelrechter 'Wonneproppen' und Liebling aller Erwachsenen (und Schulkinder)."

Eigensicht der Autorin

Obwohl MMR offen zugibt, dass ihr Sohn schwer leidet und sie mit ihrer Tochter zahllose Probleme gehabt hat, ist sie nicht bereit, aufgrund ihrer Erfahrungen die feministische Erziehung abzulehnen. Sie gibt zu, dass ihre erste Tochter "ein Mädchen ist, von dem wir (Erwachsenen) schier Unmögliches verlangt haben"; dass sie wegen ihrem Sohn "manchmal ein ganz praktisch begründbares schlechtes Gewissen [hat], weil die (starke?) Frau / Mutter ja Erwachsene ist und der Sohn klein", dass es ihr "verdammt nahe" geht, "wenn es das eigene Kind ist, das auf die wirklichen und sogenannten Privilegien der Männerwelt verzichten soll", "dass es eine schmerzhafte Erfahrung ist, weder von Frauen noch von Männern richtig akzeptiert zu werden", und denkt, "der kleine Sohn muss die Emanzipation der Mutter ausbaden" (korrekt); trotzdem glaubt sie, dass die Entscheidungen richtig waren, da ihre Tochter es so gut hätte wie sie selber nie und ihr alle Möglichkeiten offen stünden. Auch verteidigt sie weiterhin die feministische These "Wir müssen den Söhnen die Privilegien nehmen".

MMR bemerkt auch, dass sie absichtlich unter Pseudonym schreibt, da sie nicht das Sorgerecht für ihre Kinder verlieren will (was sie nach Meinung vieler sicher zu Recht verdient hätte). Ein Vergleich ihrer Situation mit den Hexenverfolgungen zum Abschluss fehlt auch nicht.

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 Traumtöchter, EMMA / Februar 1986
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