Männer wacht auf! Frauen, wacht auf! Eine tiefe Unversöhnlichkeit ist zwischen die Geschlechter gekommen. Der Feminismus ist der Feind der Liebe und der Feind der Familie. Er nimmt den Männern die Frauen und die Kinder weg. Er nimmt den Frauen die Welt weg, in der allein sie blühen können. Der Feminismus macht die Männer schlecht. Erst in der Sprache, dann in der Wirklichkeit - als ginge es auch ohne sie. Ist das gut? Nein! Feminismus ist Apartheid. Feminismus ist ein totalitärer Umbau der Normalität. Feminismus ist ein Krieg, der verleugnet wird. Wer an den Feminismus glaubt, wird unglücklich. Frauen dürfen abtreiben und sich scheiden lassen. Männer dürfen zahlen. Oder der Staat zahlt, den auch die Männer bezahlen. Was haben Frauen und Männer davon? Nichts! Der Mann wird einsam, und die Frau wird zur "Frau ohne Welt". Bernhard Lassahn beschreibt all das heiter, gelassen, traurig, amüsiert und scharfsinnig. Lassahn sagt: "Es gibt ein Leben nach dem Feminismus. Und dieses Leben beginnt mit der Liebe. Denn mit der Liebe beginnt die Zukunft."


NEUERSCHEINUNG
Der erste Band der »Trilogie zur Rettung der Liebe« von Bernhard Lassahn mit dem Titel »Der Krieg gegen den Mann«

Bitterfotze

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Bitterfotze ist der Titel eines kontroversen Bestseller-Romans[1] der schwedischen Autorin Maria Sveland, der von weiblicher Emanzipation handelt.[2] In ihrem Buch kritisiert sie die institutionalisierte Kernfamilie aus der feministischen Perspektive und beschreibt Themen wie die unbezahlte Hausarbeit der Frauen und sexuelle Gewalt. Sara, die Ich-Erzählerin in Maria Svelands Roman, begreift ihr persönliches Leiden als Indikator eines ungerechten Allgemeinzustandes.[3]

Zitat aus dem Buch:

"In diesem verfluchten Patriarchat ist es schwer genug, Mutter zu werden. Wenn Du dann noch die Welt mit feministischen Augen siehst, ist es fast nicht auszuhalten."

Zu dem Buchtitel sagte Sveland:

"Eine Bitterfotze ist im Gegensatz zur weiblichen Märtyrerin eine Frau, die die Schnauze voll hat, die ihren Ärger ernst nimmt und ihn nutzt, um Ungerechtigkeiten konstruktiv entgegenzutreten. Ihr geht es darum, sich zu wehren und nichts mehr einfach so hinzunehmen. Sie ist eine Reaktion auf eine kranke Gesellschaft. Denn wir wissen alle, dass es für Frauen und Mädchen heutzutage genug Gründe gibt, um sauer, verärgert, angekotzt, traurig und verbittert zu sein. Eine Bitterfotze zu sein, ist der einzige Weg, als Frau in dieser Welt zu überleben und nicht verrückt zu werden." [4]

Längst ist es aber üblich geworden, mit dem Begriff Bitterfotze eine verbitterte Feministin oder eine frustrierte Frau zu bezeichnen.

Kritik

Man ist versucht, das mit umgekehrten Vorzeichen zu formulieren:

"In diesem verfluchten Matriarchat ist es schwer genug, Vater zu werden. Wenn Du dann noch die Welt mit feminismuskritischen Augen siehst, ist es fast nicht auszuhalten. [...] Denn wir wissen alle, dass es für Männer und Jungen heutzutage genug Gründe gibt, um sauer, verärgert, angekotzt, traurig und verbittert zu sein. [...]"

Einzelnachweise

  1. Maria Sveland: "Bitterfotze", Kiepenheuer & Witsch 2009, ISBN 978-3-462-04083-8
  2. Bestseller "Bitterfotze": Die Wut der frustrierten Mütter, Brigitte am 26. Februar 2009
  3. "Bitterfotze" von Maria Sveland: Die Wut als Seismograph, TAZ am 26. Februar 2009
  4. Maria Sveland: Bitterfotze, Lesung in der Schwankhalle (16. April 2009)

Weblinks

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