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Männer wacht auf! Frauen, wacht auf! Eine tiefe Unversöhnlichkeit ist zwischen die Geschlechter gekommen. Der Feminismus ist der Feind der Liebe und der Feind der Familie. Er nimmt den Männern die Frauen und die Kinder weg. Er nimmt den Frauen die Welt weg, in der allein sie blühen können. Der Feminismus macht die Männer schlecht. Erst in der Sprache, dann in der Wirklichkeit - als ginge es auch ohne sie. Ist das gut? Nein! Feminismus ist Apartheid. Feminismus ist ein totalitärer Umbau der Normalität. Feminismus ist ein Krieg, der verleugnet wird. Wer an den Feminismus glaubt, wird unglücklich. Frauen dürfen abtreiben und sich scheiden lassen. Männer dürfen zahlen. Oder der Staat zahlt, den auch die Männer bezahlen. Was haben Frauen und Männer davon? Nichts! Der Mann wird einsam, und die Frau wird zur "Frau ohne Welt". Bernhard Lassahn beschreibt all das heiter, gelassen, traurig, amüsiert und scharfsinnig. Lassahn sagt: "Es gibt ein Leben nach dem Feminismus. Und dieses Leben beginnt mit der Liebe. Denn mit der Liebe beginnt die Zukunft."
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Väter für Gerechtigkeit
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Väter für Gerechtigkeit ist ein Verein zur Förderung der Gleichberechtigung im Familienrecht.
Inhaltsverzeichnis |
Fathers 4 Justice
Fathers 4 Justice (F4J) begann als Väterrechtsorganisation in Großbritannien. Mittlerweile hat sie auch Aktionsgruppen in den Niederlanden, den USA, Kanada, Australien, Italien und Schweden. Sie tritt ein für gemeinsames Sorgerecht, Familienrechtsreformen und Väterrechte.
Ein Markenzeichen der F4J-Aktionen ist, dass sie immer gut organisiert sind und effektvoll öffentliches Aufsehen erregen. Die Aktionen sind oft als Medienspektakel inszeniert und werden, obwohl die "Fathers 4 Justice" sich selbst als harmlos bezeichnen, teilweise als militant betrachtet.
Geschichte
2004
2004 sorgte die sechsstündige Besetzung eines Balkons des Buckingham Palace durch einen als Batman verkleideten Vater für ein weltweites Medienecho. Im Mai 2004 schrieb The Times: "Nur 18 Monate nach ihrer Gründung ist diese Gruppe die bekannteste Guerilla-Interessengruppe in Großbritannien".
2005
2005 wurde Premierminister Tony Blair im Unterhaus mit lila Farbbeuteln beworfen (wie der Feminismus haben die "Fathers 4 Justice" die Farbe lila für sich gewählt). Ziel der "Guerilla"-Aktionen ist es, auf die aus Sicht der "Fathers 4 Justice" nahezu rechtlose Lage von Vätern aufmerksam zu machen und somit Politiker unter Druck zu setzen, Gesetzesänderungen im Familienrecht herbeizuführen.
Von der BBC wurde die Gruppe im März 2005 als "die weltweit am stärksten wachsende Interessengruppe" bezeichnet. Aufgrund der Militanz einiger Mitglieder, die in der Öffentlichkeit für starken Unmut sorgten, kam es zu Streitigkeiten innerhalb der Gruppe. 40 Männern wurde die Mitgliedschaft in der Organisation entzogen, sie gründeten die RealFathers4Justice. Sie wollen noch radikaler sein als Gründervater Matt O'Connor, der zwar sagt, er führe seine Organisation wie eine militärische und nicht wie eine demokratische Organisation, aber in letzter Zeit mehr auf Verhandlungen setzt.
Die britischen "Fathers 4 Justice" haben im Frühjahr 2005 ein Banner mit der Parole "Im Namen des Vaters" an der Kuppel der Londoner Saint Paul's Cathedral angebracht, um für ein aus ihrer Sicht gerechteres Umgangsrecht zu demonstrieren.
2006
Im Mai 2006 schafften es die F4J-Familienrechts-Aktivisten, während der BBC-Liveübertragung der landesweiten Lotterie-Ziehung ihren Protest öffentlichkeitswirksam mit der Stürmung der Studiobühne aus dem Zuschauerraum heraus direkt vor der Ausstrahlung des Eurovision Song Contest zu platzieren. Die BBC strengte anschließend eine Untersuchung zu den Sicherheitsmaßnahmen im Fernsehstudio an.
2007
Im November 2007 wurde in Deutschland der Verein Väter für Gerechtigkeit gegründet.
2008
Am 15. August 2008 verursachte der F4J-Aktivist Geoffrey Hibbert als Batman kostümiert einen mehr als 10 Meilen langen Stau im Berufsverkehr durch das Erklimmen des Gerüstes für die Fahrbahnbeschilderung auf der M25 in Richtung des Londoner Flughafens Heathrow, mehrstündiges Ausharren und Anbringen eines Protest-Transparentes gegen die Benachteiligung in der Familienrechtspraxis.
2010
Im Juni 2010 wurde das bronzezeitliche Uffington White Horse, ein wichtiges vorgeschichtliches Bodendenkmal in Oxfordshire (Distrikt Vale of White Horse), mit lila Farbe beschmiert. In unmittelbarer Nähe wurde ein Transparent der F4J entdeckt. Sprecher der New Fathers 4 Justice wie auch der Real Fathers 4 Justice distanzierten sich allerdings von der Tat.
Prominente Unterstützung erfährt "Fathers 4 Justice" u.a. durch Bob Geldof.
Netzverweise
- Webpräsenz: Väter für Gerechtigkeit
- Jugendamt Cham: Der Fall Waschke
- Wikipedia: Fathers 4 Justice
