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Egozentrismus

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Egozentrismus bezeichnet die Haltung eines Menschen, der seine eigene Person als das Zentrum allen Geschehens betrachtet und alle Ereignisse von seinem eigenen Standpunkt und von seiner eigenen Perspektive aus bewertet.

Beschreibung

Egozentrismus (oder Egozentrizität) ist eine vor allem kindlich-kognitive Geisteshaltung[wp], die davon ausgeht, dass der eigenen, subjektiven Sicht ein objektiver Status zukommt. Dies ist nicht mit einer reflektierten Selbst­verliebtheit (Egoismus[wp]) und nur bedingt mit Freuds[wp] Narzissmus[wp] gleichzusetzen. Das egozentristische Kind ist kognitiv nicht in der Lage, die Begrenztheit dieser Weltsicht zu erkennen, da es gar keine Vorstellung seines eigenen Ich besitzt. Das Kind stellt sich als die Welt vor, es ist die Welt.

Egozentristisches Denken besteht während der gesamten Kindheit. Andere Gesichts­punkte als die eigenen werden nicht begriffen. Eigene Wünsche, Befürchtungen und Sehnsüchte werden aufgrund dessen in die Umwelt projiziert, was nach Ansicht Piagets[wp] zu magischen Geistes­haltungen und Ritualen führt.

Verbreitung

Egozentristisches Denken ist in Politik und Meinungswirtschaft anzutreffen, besonders in feministisch geprägten Gleichstellungsbüros, in öffentlich-rechtlichen Talkshows[wp], im Frauenministerium, in links-versifften Bereichen der Politik, bei der Antifa, in Bereichen mit hohem Quotenfrauen­anteil und bei allein­erziehenden Müttern, die in ihrem egozentrischen Lebenskonzept keinen Platz für den Vater ihrer Kinder haben.

Querverweise


Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Egozentrismus (25. August 2012) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Wikipedia-Artikel steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported (CC BY-SA 3.0). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar, die vor Übernahme in WikiMANNia am Text mitgearbeitet haben.