Deutscher Juristinnenbund
Aus WikiMANNia
Hauptseite → Frau → Feminismus → Deutscher Juristinnenbund
Der Deutsche Juristinnenbund e.V. ist ein 1948 gegründeter gemeinnütziger Verein mit Sitz in Dortmund, die Bundesgeschäftsstelle ist in Berlin. Der feministische Lobby-Verband vertritt rund 2800 Juristinnen und Wirtschaftswissenschaftlerinnen. Sein Ziel ist die rechtliche Besserstellung der Frau in allen gesellschaftlichen Bereichen und die Verwirklichung der in Artikel 3 Grundgesetz verankerten Gleichstellungspolitik ("Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.").
Der Verein will die "Fortentwicklung des Rechts auf allen Gebieten" vorantreiben und setzt sich vor allem für die rechtliche Absicherung aller Lebenssituationen von Frauen ein. Er bietet Fortbildungen an und führt wissenschaftliche Veranstaltungen durch. Er ist auf internationaler Ebene gut vernetzt. Mitglied werden kann jede Frau, die Rechts- oder Wirtschaftswissenschaften studiert oder studiert hat, unabhängig von einer Berufsausübung. Die Organisation leistet Lobbyarbeit und dient der Förderung und Vernetzung ihrer Mitglieder.
Mitglieder
- Vorsitz ab 1977
- Lore Maria Peschel-Gutzeit
- Vorsitzende der Kommission Strafrecht
- Dagmar Freudenberg
- Vorsitzende der Familienrechtsfachkommission
- Sabine Heinke
- Vorsitzende des Landesverbands Bayern
- Marianne Grabrucker (Richterin und Autorin)
Siehe auch
Weblinks
- Webpräsenz: Deutscher Juristinnenbund
- Wikipedia: Deutscher Juristinnenbund
- Jutta Wagner: Das habe ich nicht gewollt! Etwas läuft falsch mit dem Sorgerecht!, Deutschlandradio am 6. August 2010
