Olivier Karrer
Aus WikiMANNia
Hauptseite → Personen-Portal → Olivier Karrer
Olivier Karrer (* 1960(?) in ORTSANGABE) ist ein französischer Aktivist, dessen erklärtes Ziel es ist, sich gegen illegalen Kindesentzug durch deutsche Jugendämter einzusetzen.[1] Sein Kind Julian (geboren 1994 in Frankreich) war von der Mutter 1998 von Frankreich nach Deutschland verbracht worden. Seitdem hat das Kind Deutschland nicht wieder verlassen.
Olivier Karrer ist ein binationales Kind der Nachkriegszeit, sein Vater ist Deutscher, seine Mutter Französin. Er ist in Frankreich aufgewachsen, hat in Deutschland mit erfolgreichem Abschluss an der Hamburger Universität studiert. Er hat über 20 Jahre in Deutschland gelebt.[2]
Die Ehefrau des französischen Kaufmanns war 1998 nach einem Besuch bei der Mutter in Hamburg mit dem damals fast vierjährigen Julian nicht in das Haus der Familie in der Nähe von Paris zurückgekehrt. Nach dem Haager Abkommen, das helfen soll, Kindesentführungen zu verhindern, hätte der Junge sofort wieder nach Frankreich gebracht werden müssen. Stattdessen bekam der Franzose Post vom Bezirksamt Hamburg-Nord. Seiner Frau stehe für den Sohn Unterhalt zu, teilte ihm die Behörde mit, deshalb möge der Vater doch bitte umgehend die bisher amtlich vorgestreckten 239 Mark pro Monat an die Landeshauptkasse Hamburg überweisen. Damit erfuhr Olivier Karrer erst, was seine Frau vorhat. Drei Monate später überträgt ein Familiengericht der Hansestadt der Mutter das alleinige Sorgerecht. Karrer wird nicht einmal angehört.[3]
Olivier Karrer organisierte im Jahr 2001 eine dreiwöchige Hungerstreik-Aktion auf dem Alexanderplatz in Berlin, welchen eine internationale Elterngruppe zugunsten ihrer geraubten Kinder durchführte.[4]
Die Staatsanwaltschaft Hamburg teilte Olivier Karrer mit Schreiben vom 14. August 2002 mit, ein Ermittlungsverfahren - Aktenzeichen Js 929/01 - Vorwurf der "Entziehung Minderjähriger" eingestellt zu haben. Die Staatsanwaltschaft Hamburg trug darin vor, dass nur Kindesentziehungen von Deutschland in das Ausland verfolgt würden, nicht aber aus dem Ausland nach Deutschland.[5]
Olivier Karrer ist der Gründer der französischen Selbsthilfeorganisation CEED. Er organisierte im Jahr 2001 eine Hungerstreik-Aktion auf dem Alexanderplatz in Berlin, welchen eine internationale Elterngruppe zugunsten ihrer geraubten Kinder durchführte.[6]
- Sein Sohn Julian wird seit 5 Jahren in Deutschland grundlos zurückgehalten. Deutsche Richter, Anwälte und das Jugendamt setzen seitdem alles daran, um ihn an den Besuch seines Sohnes zu hindern. Der deutsche Richter hat per EINSEITIGEM GEHEIMEN BESCHLUSS den in Deutschland lebenden entführenden Elternteil geschützt und das Opferelternteil per GEHEIM AUSGESCHRIEBENEM Haftmandat zum Entführer gemacht. [7]
- Der Franzose Olivier Karrer hat seinen Sohn Julian schon seit sieben Jahren nicht mehr gesehen, seit seine Ex-Frau das Kind nach Deutschland mitgenommen hat. [8]
- [Im Juli 1998] entnahm Olivier Karrer einem Brief, daß ihn seine deutsche Frau nach zehn Jahren Ehe verlassen hatte. Das Paar hatte sich in Hamburg, wo Karrer studierte, kennengelernt und war bald nach der Heirat nach Frankreich gezogen. Ein Haus wurde gemeinsam erworben, 1994 kam das "Wunschkind" (Karrer) zur Welt. Um keine Nation zu bevorzugen, wurde ein englischer Vorname gewählt: Julian, nach dem Sohn John Lennons. Das Kind wuchs zweisprachig auf, ging in Frankreich zur Vorschule und verbrachte mit seiner Mutter regelmäßig mehrere Wochen bei der Großmutter in Hamburg. Die Ehe war unterdessen in eine Krise geraten, die Ehefrau entschloß sich bei einem weiteren Besuch in Hamburg zur Trennung. Der Brief, den der Gatte daraufhin erhielt, war indessen nicht ein schweren Herzens geschriebener Abschiedsbrief, sondern eine "Wahrungsanzeige" des Sozialamts Hamburg, in der ihm auf Deutsch mitgeteilt wurde, daß er ab 1.7.1998 gegenüber seiner Frau und seinem Sohn zum Unterhalt verpflichtet sei. Es folgt ein Schreiben des Jugendamts, wonach er Unterhaltszahlungen an die in Vorauskasse getretene Behörde zu entrichten habe. Begründung: "Ihr Kind hat einen Unterhaltsanspruch gegen Sie."
- Olivier Karrer ist außer sich. Er ist nicht nur menschlich getroffen, sondern auch in seinem Nationalgefühl und in seinem Rechtsempfinden. Seine Frau entzieht ihm das Kind, und eine deutsche Behörde bittet ihn zur Kasse. Nach französischer Rechtspraxis geht bei derartigen behördlichen Festsetzungen stets ein richterlicher Beschluß voraus. Karrer nimmt die Internationale Rechtsverkehrshilfe in Anspruch und fordert das Jugendamt auf, die Vorauszahlungen einzustellen. Er fährt nach Hamburg und stellt seine Frau zur Rede. Sie sagt zu, das Kind alsbald zu ihm reisen zu lassen. Als Julian nicht bei seinem Vater eintrifft, beschließt dieser, ihn zu holen. Der Weg, beim deutschen Generalbundesanwalt einen Antrag auf Rückführung nach dem Haager Übereinkommen über Kindesentführung zu stellen, scheidet für Karrer aus. Aus der Tatsache, daß deutsche Behörden die Kindesentziehung sanktioniert haben anstatt die Mutter deswegen zu belangen, schließt er auf Vorbehalte der Bundesrepublik gegen das Übereinkommen. [...]
- Die Mutter schaltet Interpol ein. Doch verständigt man sich im September 1998 auf eine einvernehmliche Scheidung in Frankreich. Julian lebt bei der Mutter in Hamburg und besucht den Vater regelmäßig für mehrere Wochen. Im Mai 1999 schließlich hat man das gemeinsame Haus verkauft und den Erlös geteilt. Als die Mutter im Juni einen vereinbarten Besuch des Kindes absagt, ist für Olivier Karrer der casus belli gegeben. Er reicht am 17. Juli die Scheidung "pour faute", nach dem Schuldprinzip, ein. Im August besucht Julian - der Mutter ist die französische Scheidungsklage nicht zugestellt worden - den Vater. Der lehnt am Ende des Besuchs die Rückgabe des Kindes ab, um das Sorgerecht in Frankreich regeln lassen zu können. Am nächsten Tag erscheinen zivile Kriminalbeamte und verhaften Karrer mit der Begründung, es läge eine Sorgerechtsentscheidung eines deutschen Gerichts vor. Karrer verbringt zusammen mit Julian eine Nacht in der Zelle und wird am nächsten Tag, bevor er einen Anwalt einschalten kann, von seinem Sohn getrennt. Zehn Wochen später, im November 1999, erfährt er, daß das Familiengericht Hamburg bereits im September des Vorjahres seiner Frau das alleinige Sorgerecht übertragen hatte. [9]
Inhaltsverzeichnis |
Zitat
Olivier Karrer erklärt sich das Problem JUGENDAMT so:
Zitat: «Es ist falsch von "einem Familiendrama" bei dieser Sache zu sprechen. Diese Sache ist vielmehr ein allgemeines MUSTER wie die deutsche Familienjustiz, heimtückig, Ausländer- und Europafeindlich GENERELL arbeitet. Wenn hier die Rede von einem Drama, dann vielleicht das Drama eines Deutschlands, das seit Jahrzehnten Kinder als lästig und teuer empfunden hat und nun Kinder der Ausländer (ob Vater oder Mutter) deutsch-legal stehlen muss. Deutschland hat seine Verwaltungen (JUGENDAMT und Familiengerichte) so organisiert und sein Recht so instrumentalisiert, dass kein (binationales) Kind Deutschland je verlässt, ob heute oder morgen. Es ist der deutsche "Kinderschutz"; Die restliche Kinder müssen vor dem ausländischen Einfluss "geschützt" werden, das Land muss sie bewahren. Zu diesem Zweck werden Rechtsverfahren zum Schein geführt.»[10]
Kritik
Olivier Karrer hat sich darauf versteift, dass Deutschland über das Jugendamt ausländische Kinder "klauen" und "germanisieren" will, um damit sein Geburtendefizit auszugleichen.[11]
Olivier Karrer soll in mehreren Fällen, beispielsweise bei Beata Pokrzeptowicz[12] und Joumana Gebara[13], an illegalen "Rückentführungen" von Kindern beteiligt gewesen sein.[14]
Einzelnachweise
- ↑ Olivier Karrer illegal im Gefängnis? Seit 3 Wochen ohne Angabe von Gründen in Haft!
- ↑ Youtube: Oettinger video zensiert, Kommentar von Olivier Karrer am 5. Februar 2010, 18:51 Uhr
- ↑ Familie: Sehnsucht nach Samuel, Spiegel am 6. August 2001
- ↑ Aktionen Eltern für Kinder - Hungerstreik 2001
- ↑ Väternotruf: Entführungsfall Karrer
- ↑ Sabine aus Belgien, Luftballons für Maëliss - Eine Mutter kämpft gegen Kindesentführung nach Deutschland
- ↑ Olivier Karrer: Der deutsche Aufruf zur Teilnahme an der D-Day-Demonstration
- ↑ "Nicht ohne meine Kinder", ARTE, Frankreich 2007, 18. Juni 2007 um 20.15 Uhr
- ↑ In 783 Tagen einmal - Väter und eine Mutter aus "binationalen Ehen" beginnen in Berlin einen Hungerstreik, um ihre Kinder wiederzusehen, Frankfurter Allgemeine Zeitung am 13. Juli 2001, Seite 9
- ↑ Olivier Karrer am 26. Februar 2010
- ↑ Joumana Gebara-Blog: Germanisierung zwischen Lebensborn und Stasi-Kindern?, 5. April 2006; Entstehungsgeschichte des Jugendamtes, 7. April 2006
- ↑ Joumana Gebara-Blog: Beata Pokrzeptowicz, 29. November 2008
- ↑ Joumana Gebara-Blog: Joumana Gebara; Karin Jäckel: Das Buch "Nicht ohne meine Kinder"; CEED: Joumana Gebara
- ↑ Karin Jäckel: Ich erzähl auch mal ein bisschen, 21. September 2011
Weblinks
- 1. Rang ergab am 20.10.2011 die Google-Suche nach "Olivier Karrer" für diesen Artikel.
- CEED Europa - Conseil Européen des Enfants du Divorce (deutsch, Video-Liste)
-
Familienrecht: Der verlorene Sohn - Der Spiegel 51/2011 (S. 46-49) (Ein Mann im Krieg mit der Bundesrepublik: Olivier Karrer hilft Ausländern, ihre Kinder nach einer Scheidung aus Deutschland zu entführen. Er arbeitet im Auftrag von Müttern und Vätern, denen im Kampf um das Sorgerecht jedes Mittel recht ist.)
- Der Fall Julian Karrer
- Kanal CEEDeuropa
-
"Die ungeeignete deutsche Mutter und das Jugendamt", Teil 1, 2, 3, 4 (5. Oktober 2010)
Katharina erzählt wie das deutsche Jugendamt und seine Pseudo-Experten des deutschen Kindeswohles ihr das Kind von vier Jahren planmäßig und methodisch abspannen werden. Der Grund? Katharina ist in Polen geboren, Deutsche haben zu wenig Kinder. -
"Das Jugendamt vom Oberarzt Kraszewski erklärt", Teil 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7 (8. Oktober 2010)
Euroabgeordnete wollen einfach nicht glauben, dass das Jugendamt als verbrecherische Organisation in Deutschland so weitermacht. Sie wollen nicht glauben, dass dieses Gebilde als Antragsteller, als Gutachter und als ausführende Kraft des Gerichtes funktioniert. -
Jugendamt: Man spricht von systematischem Kinderhandel (14. Oktober 2010)
Das Jugendamt vertritt NICHT die Interesse der Kinder. Die lokal-politische Institution Jugendamt vertritt das Wohl der Gemeinschaft der DEUTSCHEN in Sachen Kinder. Dieses Wohl ist das wirtschaftliche Wohl der Anwälte, Gutachter, Richter, Pflegefamilien, Kinderklaupersonal vom Jugendamt.
-
-
Jugendamt: Das Skandal Interview der Beata Pokrzeptowicz (Pressekonferenz CEED international, 28. Januar 2011) (Länge: 1 Std. 53 Min. 50 Sek.)
-
Jugendamt - Parlement Européen - Conseil de l'Europe (Länge: 6 Min. 8 Sek.)
- Väternotruf: Frankreich
- Die Mütter haben das Sorgerecht und verweigern jeden Kontakt mit ihren Töchtern und Söhnen, Berliner Kurier am Sonntag am 15. Juli 2001, S. 12/13
- Seit 369 Tagen keinen Kontakt mehr. Hungerstreik: Väter und Mütter aus binationalen Ehen kämpfen dafür, ihre Kinder wiederzusehen., Berliner Morgenpost Online vom 17. Juli 2001

