Gabriele Kuby
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Gabriele Kuby (* 1944) ist eine deutsche Soziologin, Publizistin und Schriftstellerin. Sie gründete einen Buchverlag und arbeitete als Übersetzerin und Dolmetscherin zu Themen der Esoterik und Psychologie. 1996 erlitt sie eine Lebenskrise, in der sie sich mit christlichen Gebeten als Medidationsform befasste. In der Folge konvertierte sie zum katholischen Glauben. Sie vertritt seitdem konservative katholische Positionen.
Kuby sieht die öffentliche Akzeptanz der Homosexualität als Indiz für den Untergang der Kultur. Im Sommer 2007 warf Kuby in einem Aufsatz in der rechten Wochenzeitung Junge Freiheit der deutschen Bundesregierung vor, Kinder mit der Aufklärungsbroschüre "Körper, Liebe, Doktorspiele" über schwul-lesbische Lebensweisen zu sexualisieren. Sie meinte darin unter anderem: "Ab zehn Jahren setzen in den Schulen die Werbe- und Schulungsmaßnahmen zur Homosexualität [...] ein [...]." Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen erfülle damit eine "feministische Agenda", indem sie mit Genderismus die "Geschlechtsdifferenzierung von Mann und Frau und die Heterosexualität als Norm" aufheben wolle.[1] In der Folge zog die Ministerin die Broschüre aus dem Verkehr.[2]
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Zitate
Zitat: «Es ist ein erstaunliches Phänomen, dass uns gesagt worden ist - zuerst von Simone de Beauvoir in den 1970er Jahren mit dem Satz in ihrem Buch "Das andere Geschlecht" - "Wir werden nicht als Frau geboren, sondern zur Frau gemacht". Das heißt, die Tatsache, dass ich Frau bin, ist nicht meine Identität, sondern es ist eine soziale Prägung, die ich dann nach Belieben variieren kann und ummodeln kann, ganz wie es mir gefällt. Bis hin heute sogar, dass ich sagen kann "Ich will nicht mehr Frau sein" und das soll zu meiner Freiheit gehören. Und das ist Politik, was man deswegen auch nicht wahrnimmt, weil es so absurd ist. Es wird uns also gesagt, die Identität als Mann oder Frau ist anerzogen. Aber gleichzeitig wird gesagt, die Identität als homo, lesbisch, bi- oder transsexuell - in den Dokumenten heißt es Gay, Lesbian, Bi and Trans (GLBT) - die ist Identität und an dieser Identität darf ich nicht rütteln. Das ist die ganze Politik dieser Homo-Lobby und das stellt einfach jede Rationalität (infrage) und unsere ganze europäische Tradition der Aufklärung fegt es einfach hinweg.»[3]
- "Weil Gender Mainstreaming die globale und nationale Agenda mit oberster Priorität ist, kann das Problem des Familienzusammenbruchs, der sinkenden Geburtenrate und der massenhaften Tötung ungeborener Kinder nicht gelöst werden. Die von Staat und Medien betriebene moralische Zerrüttung des Volkes ist die Wurzel des Übels."
- Kurzbeschreibung des Buches "Verstaatlichung der Erziehung - Auf dem Weg zum neuen Gender-Menschen"
- "Das Haus, in dem wir leben, ist einsturzgefährdet, die Kinder fehlen, das Geld fehlt, die Werte fehlen, die Demokratie erst möglich machen." [4]
Werke
- Die Gender Revolution. Relativismus in Aktion. Fe-Medienverlag 2006, ISBN 3-939684-04-X
- Verstaatlichung der Erziehung. Auf dem Weg zum neuen Gender-Menschen. Fe-Medienverlag 2007, ISBN 3-939684-09-0
Einzelnachweise
- ↑ Junge Freiheit, Ausgabe 27/07
- ↑ "Körper, Liebe, Doktorspiele": Von der Leyen stoppt umstrittene Aufklärungsbroschüre, Der Spiegel am 31. Juli 2007
- ↑
Sind Geschlecht und Sexualität frei wählbar? - Spirit - Leben mit Stil (2006) (Länge: ab 4:55 Min.) - ↑ Gender-Wahnsinn, 18. Juni 2010, The European
Weblinks
- 14. Rang ergab am 13.9.2011 die Google-Suche nach "Gabriele Kuby" für diesen Artikel.
- Webpräsenz: Gabriele Kuby
-
Sind Geschlecht und Sexualität frei wählbar? - Spirit - Leben mit Stil (2006) (Länge: 27:26 Min.) (html)
- "Auf dem Weg zum neuen Menschen", Junge Freiheit am 29. Juni 2007 (pdf)
-
Die große Umerziehung - Angriff auf Gender Mainstreaming und Homo-Lobby: Gabriele Kuby klagt die staatlich geförderte Sexualisierung von Kindern an - Junge Freiheit, Dossier 2007
- "Gender Mainstreaming - Die (un)heimliche Revolution" html audio, Erstveröffentlichung: VATICAN magazin, Heft 11, November 2008
- Vortrag: Gender Mainstreaming: Die heimliche Revolution zur Schaffung eines neuen Menschen
- Kommentar: Sexueller Totalitarismus, 19. Mai 2009

