Trennungsväter

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HauptseiteFamilienrechtScheidung → Trennungsväter

Ein Trennungsvater ist ein Vater, der entweder durch Scheidung von seinem Kind getrennt wurde, weil die Mutter den Umgang mit dem gemeinsamen Kind verweigert oder boykottiert, oder aber das Kind ist außerehelich und dem Vater wird das Sorgerecht vorenthalten.

Inhaltsverzeichnis

Deutschland

Das in Deutschland geltende Familienrecht, vor 28 Jahren als Jahrhundert-Reform gefeiert, hat Familien zertrümmert und Väter entrechtet.[1] Erpressung durch die Mütter wurde per Gesetz und Rechtsprechung zum profitablen Geschäft und Vaterliebe zur Goldader. Aus Kindern wurden Spekulationsobjekte mit sicherer Rendite für ihre Mütter. Diese müssen kein Geld verdienen und dürfen darüber jammern, dass sie es wegen der Kinder nicht können. Das deutsche Familien(un)recht prangerte "Der Spiegel" zurecht schon 1997 an.[2] Das Fazit hat bis heute nichts von seiner Gültigkeit verloren: „Das Scheidungsrecht ermutigt das Prinzip Brandrodung, ermuntert zum Vernichtungskampf mit Blick auf den kurzfristigen Gewinn, ohne Rücksicht auf die katastrophalen Folgeschäden. Wie kann in einem solchen Rechtsmilieu den Kindern anderes vermittelt werden als Hass, Raffgier und Tücke?“ Doch es regt sich Widerstand. Der jüngste Versuch von Bundesjustizministerin Brigitte Zypries, Männer wegen heimlicher Vaterschaftstests zu kriminalisieren, stößt auch in Politikerkreisen auf heftige Gegenwehr.

Studien

Anneke Napp-Peters

-Zitat-"In einer Langzeitstudie hat die Soziologin Anneke Napp-Peters herausgefunden, dass ein Drittel der Väter, die kein Sorgerecht für ihre Kinder haben, diese nach der Trennung deutlich seltener sieht als vom Gericht festgelegt. Ein weiteres Drittel der Väter sieht seine Kinder überhaupt nicht. Jeder dritte dieser Väter, die ihre Kinder überhaupt nicht sehen, habe sein Kind schon seit mehr als zwei Jahren nicht gesehen, so Napp-Peters. Die Gerichte tun ein Übriges, um Väter außen vor zu halten: In jedem zweiten strittigen Fall, der vor Gericht landet, bekommen dem Statistischen Bundesamt zufolge Frauen das alleinige Sorgerecht zugesprochen - die Väter hingegen nur in jedem siebten bis achten Fall. In jedem sechsten Fall wird das Sorgerecht auf beide Eltern verteilt. Und in jedem fünften strittigen Fall bekommen es weder Vater noch Mutter.

Im Klartext bedeutet das: Dass ein Vater in einem Sorgerechtsstreit vom Gericht das alleinige Sorgerecht zugesprochen bekommt, ist noch unwahrscheinlicher, als dass das Kind im Heim oder sonst wo landet. „Im Grunde hat man als Mann nur eine Chance, das alleinige Sorgerecht zu bekommen, wenn die Frau sich prostituiert, geistig krank ist oder trinkt“, sagt ein Amtsgerichtspräsident aus Nordrhein-Westfalen hinter vorgehaltener Hand.
[...]
Meistens sind es die Mütter, die den Vater vom Kinde wegdrängen. Und meistens tun sie das aus purem Egoismus: Eine Umfrage des Justizministeriums bei mehr als 500 Rechtsanwälten und Jugendämtern hat ergeben, dass 80 bis 90 Prozent der Mütter, die die gemeinsame Sorge ablehnen, dafür Gründe anführen, die sich nicht am Kindeswohl, sondern an ihrem eigenen Wohl orientieren. Die Verweigerung der gemeinsamen Sorge durch die Mütter sei in weniger als der Hälfte der Fälle oder nur sehr selten plausibel."[3]

Gerhard Amendt

Laut einer wissenschaftlichen Untersuchung, für die der Bremer Soziologe Gerhard Amendt 3600 Betroffene befragte, bedeutete für 23,7 Prozent von ihnen die Trennung von der Partnerin gleichzeitig Kontaktabbruch zum Kind. Immerhin 40 Prozent haben regelmäßigen Umgang an jedem zweiten Wochenende. Amendt fand überdies heraus, dass gut zwei Drittel der Väter nach einer Trennung psychische oder körperliche Beschwerden haben.[4]

Einzelnachweise

  1. http://www.orbation.de/Sammelklage.htm
  2. Matthias Matussek: "Der entsorgte Vater - Über feministische Muttermacht und Kinder als Trümpfe im Geschlechterkampf", Der Spiegel, archiviert auf PaPPa.com
  3. Trennungsväter - Weil die Mutter es nicht will, FAZ-Artikel vom 2. März 2009
  4. Gerhard Amendt: Scheidungsväter - Wie Männer die Trennung von ihren Kindern erleben (Google Buch)

Film

Siehe auch

Weblinks

Persönliche Werkzeuge