Wahlrecht

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Das letzte Aufgebot der SPD, 16-Jährige an die Wahlurnen

Das Wahlrecht ...

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Inhaltsverzeichnis

Kinderwahlrecht

Mit einer im rot-grünen Koalitionsvertrag vereinbarten Absenkung des Wahlalters will die SPD bereits 2014 auch 16-Jährige erstmals wählen lassen.[1] Das wirkt wie "Hitlers letztes Aufgebot".

"Werrrrr die menschliche Gesellschaft will, mussssssss die Männliche überrrrrrwinden! Dazu brrrauchen wir auch das Jungvolk! Heil Gender!" [2]

Männerwahlrecht

Das Wahlrecht für Männer war, zumindest in der Vergangenheit, immer an eine allgemeine Wehrpflicht gebunden. Das war so in der Schweiz, in den Vereinigten Staaten 1787 und in Frankreich nach der Revolution 1789.

Entwicklung in den Vereinigten Staaten

Den männlichen Schwarzen hat der amerikanische Kongress im Jahre 1870 das Wahlrecht zugesprochen (15. Zusatzartikel zur Verfassung der Vereinigten Staaten). Allerdings hatten die Einzelstaaten zum Wahlrecht eigene Bestimmungen und vor allem im Süden wurden viele Extra-Gesetze geschaffen, die verhindern sollten, dass Schwarze wählen konnten. Bis 1964 gab es beispielsweise in einigen Staaten die Regelung, dass Leute, die keine Steuern oder Grundsteuern zahlten, also wie viele Schwarze arm waren, nicht wählen durften. Oder es wurden schwere Tests von Schwarzen gefordert, die kaum einer bestehen konnte, vor allem, da Schwarze sehr schlechte Schulen hatten.

Entwicklung in Deutschland

1849 führte Friedrich Wilhelm IV. zur Wahl der zweiten Kammer des Preußischen Landtags, dem Abgeordnetenhaus, ein Dreiklassenwahlrecht ein, das bis 1918 in Kraft blieb. Es handelt sich dabei um eine spezielle Form des Zensuswahlrechts wobei der Name daher rührt, dass der Wähler ein nach Steuerleistung in drei Abteilungen ("Klassen") abgestuftes Stimmengewicht besaß.

1871 wurde dann mit der neuen Reichsverfassung ein Wahlrecht für den Reichstag (das gesamtdeutsche Parlament) eingeführt, wobei Militärangehörige und andere Gruppen ausgeschlossen blieben. Zu berücksichtigen ist auch, dass 1871 noch 34 Prozent der deutschen Gesamtbevölkerung jünger als 15 Jahre alt waren (1933 24 Prozent, Bundesrepublik 1980 18 Prozent).[3] Ein Wahlalter von mindestens 25 Jahren schloss also einen großen Prozentsatz der Bevölkerung aus. So kam es, dass 1871 nur 7,65 Millionen Einwohner, knapp zwanzig Prozent der Gesamtbevölkerung, wählen durften.

Am 12. November 1918 veröffentlichte in Deutschland der Rat der Volksbeauftragten einen Aufruf an das deutsche Volk, in dem diese im Zuge der Novemberrevolution an die Macht gekommene Reichsregierung "mit Gesetzeskraft" verkündete: "Alle Wahlen zu öffentlichen Körperschaften sind fortan nach dem gleichen, geheimen, direkten, allgemeinen Wahlrecht auf Grund des proportionalen Wahlsystem für alle mindestens 20 Jahre alten männlichen und weiblichen Personen zu vollziehen." [4] Kurz darauf wurde das Wahlrecht mit der Verordnung über die Wahlen zur verfassungsgebenden deutschen Nationalversammlung vom 30. November 1918 gesetzlich fixiert.[5]

Frauenwahlrecht

Frauen lehnten in der Schweiz das Wahlrecht ab, weil es an die Wehrpflicht gekoppelt war. Erst als 1971 die durch eine Verfassungsänderung das Wohlrecht von der Wehrpflicht "befreit" wurde, akzeptierten die Frauen das Wahlrecht.

In den Vereinigten Staaten wurde 1919 die Verfassung mit dem 19. Zusatzartikel ergänzt, welches das Geschlecht als verbotenes Ausschlussmerkmal hinzufügte.

Hauptartikel: Frauenwahlrecht

Wahlfreiheit der Lebensmodelle

Frauen können wählen, und das ist es, was sie den Männern so unendlich überlegen macht: Jede von ihnen hat die Wahl zwischen der Lebensform eines Mannes und der eines dummen, parasitären Luxusgeschöpfes - und so gut wie jede wählt für sich die zweite Möglichkeit. Der Mann hat diese Wahl nicht.[6]

Heute kann eine Frau mit einem Mann schlafen und fälschlicherweise behaupten, daß sie verhütet; sie kann dann das Kind aufziehen, ohne daß er überhaupt weiß, daß er ein Kind hat, und ihn sogar rückwirkend nach zehn oder zwanzig Jahren (je nach Bundesstaat) auf Unterhalt für das Kind verklagen. Das zwingt ihn in einen Job, der mehr Geld bringt, mehr Streß und insofern auch Verringerung seiner Lebenszeit bedeutet. Es ist sein Körper, aber er hat keine Wahl. Ihm bleibt nur ein Dasein als Sklave (für jemanden zu arbeiten ohne Bezahlung und ohne andere Wahl) oder als Krimineller. Der Fall Roe gegen Wade gab Frauen das Selbstbestimmungsrecht über ihren Körper. Männer haben das Selbstbestimmungsrecht über ihren Körper noch nicht - weder in der Liebe noch im Krieg.[7]

Wenn heute eine erfolgreiche alleinstehende Frau einen erfolgreichen alleinstehenden Mann kennenlernt, scheinen beide gleichrangig zu sein. Sollten sie jedoch heiraten und Kinder wollen, überlegt sie sich fast immer drei Möglichkeiten:

  1. Möglichkeit: Vollzeitarbeit
  2. Möglichkeit: Vollzeitmutter
  3. Möglichkeit: Eine Kombination von Berufstätigkeit und Mutterarbeit

Er überlegt sich drei "etwas andere" Möglichkeiten:

  1. Möglichkeit: Vollzeitarbeit
  2. Möglichkeit: Vollzeitarbeit
  3. Möglichkeit: Vollzeitarbeit

Im Gegensatz dazu haben Männer, die sich für die "neue Vater- und Hausmannrolle" entschieden haben, schnell zu spüren bekommen, daß sie zwar für viele Reporter gesuchte Interviewpartner, aber für wenige Frauen gesuchte Heiratspartner waren.[8]

Einzelnachweise

  1. SPD will 16-Jährige bereits 2014 erstmals wählen lassen, T-Online-Nachrichten am 21. Juni 2011
  2. WGvdL-Forum: Endkampf der Genderisten: Wulff-Jugend/Volkssturm wird mobilisiert!, Hannelore am 21. Juni 2011 - 15:59 Uhr
  3. Peter Marschalck: Bevölkerungsgeschichte Deutschlands im 19. und 20. Jahrhundert, Frankfurt am Main 1984, S. 173.
  4. Aufruf des Rates der Volksbeauftragten an das deutsche Volk (dokumentarchiv.de)
  5. Verordnung über die Wahlen zur verfassunggebenden deutschen Nationalversammlung vom 30. November 1918 (dokumentarchiv.de)
  6. Esther Vilar: Der Dressierte Mann, Bertelsmann 1971, S. 85 ff.
    Original The Manipulated Man. Pinter & Martin, ISBN 0-9530964-2-4
    Der dressierte Mann - Das polygame Geschlecht - Das Ende der Dressur
    (Wiederauflage der Triologie) Dtv 1987, (Was ist die Frau?) S. 25
  7. Warren Farrell: Mythos Männermacht. Zweitausendeins 1995, ISBN 3-86150-108-2
    Original: The Myth of Male Power. Why Men Are The Disposable Sex. Berkley Books 1993, ISBN 0-425-18144-8 ("Mein Körper gehört mir", S. 47 f.)
  8. Mythos Männermacht. (Die Frau-die-wählen-kann und der Mann-der-keine-Wahl-hat, S. 66 f.)
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